KaribikKreuzfahrten

Karibiktour Teil 11: Das Beste kommt zum Schluss – im Paradies auf Saona Island

Saona Island

Dominikanische Republik - La Romana und Saona Island

Unsere Kreuzfahrt durch die Karibik war zu Ende. Unsere Stimmung entsprechend. Allerdings ging unser Nachhause-Flug erst zwei Tage später (wir hatten ja alles einzeln und selbst gebucht). Deshalb konnten wir uns noch auf weitere zwei Tage Karibik freuen.

Unser letztes Hotel auf dieser Tour lag am Bayahibe Beach. Nicht weit vom Flughafen von La Romana entfernt. Wir hatten uns für das „Dreams La Romana“ entschieden.

 

 

Das Dreams La Romana Resort am Bayahibe Beach

Bevor ich zu unserem Highlight komme, hier noch kurz eine kleine Hotelbewertung:

Das Dreams La Romana ist eine ziemlich große Anlage mit zwei sehr großzügigen Hauptpools, mehreren Restaurants und Bars und liegt natürlich wieder direkt am Strand. Das Personal war sehr nett und das Essen super (auch wenn ich All Inklusive schon langsam nicht mehr sehen konnte. Irgendwann reicht es einfach. Ich sehnte mich nach einem kleinen gemütlichen Strandrestaurant. Jaja, meckern auf hohem Niveau...)

Da wir am Anfang unserer Reise in Punta Cana im Now Larimar waren, konnten wir also einen direkten Vergleich aufstellen. (Zur Erinnerung: Infos zum Now Larimar findet ihr hier.)

 

Vor- und Nachteile im Vergleich:

Gesamteindruck

Hier liegen beide Resorts eigentlich gleich weit vorne. Beides sehr schöne Anlagen. Sehr Sauber, gepflegt und sehr großzügig angelegt. Das Dreams wirkt noch etwas größer und dadurch das andere etwas „gemütlicher“. Ist aber wohl wie immer Geschmacksache.

 

Zimmer

Die Zimmer fanden wir im Now Larimar besser. Dort waren sie moderner ausgestattet und besser klimatisiert. Im Dreams sah es an manchen Stellen schon etwas renovierungsbedürftig aus. Dazu war die Luft trotz Klimaanlage sehr feucht und die Klamotten somit alle ziemlich klamm. Muss ja aber nicht in allen Zimmern so sein.

 

Pool

Im Dreams gibt es zwei große Pools. Da verteilen sich die Leute besser. Ansonsten Gleichstand.

 

Bars

Auch hier Gleichstand würden wir sagen. Es sind genügend Bars vorhanden. Der Service ist schnell und die Getränke waren in beiden Anlagen keine Originalsoftdrinks oder –spirituosen. In beiden Hotels gibt es Bars direkt am Pool.

 

Restaurants

Hier punktet das Dreams. Während man im Now Larimar nur in teilweise wirklich sehr heruntergekühlten Restaurants saß (sowohl Buffet als auch À la Carte), konnte man im Dreams meistens auch draußen sitzen. Teilweise sogar mit Blick auf's Meer.

 

Essen

Das Essen ist in beiden Anlagen Top! Sowohl vom Geschmack her, als auch von der Vielfalt.
Gemütlicher zum Sitzen, vor allem auch im Buffetrestaurant, ist es im Dreams.

 

Strand

Der Strand ist zumindest für uns mit das Wichtigste. Hier hat eindeutig das Now Larimar in Punta Cana gewonnen.
Der Strand beim Dreams ist zwar auch relativ breit, aber mit wenig Sand (heißt,man sinkt gar nicht ein) und nicht überall gelangt man gut ins Wasser. An vielen Stellen sind große Baumwurzeln, die eine Art hohe Treppenstufe bilden. Da muss man erst mal runter. Für Kleinkinder nicht soooo gut geeignet. Dazu ist der Sand auch nicht so schön weiß wie in Punta Cana.

Alles wirkt auch etwas durcheinander. Die Liegen stehen teilweise kreuz und quer und es gibt einige Modelle, denen man ihr Alter deutlich ansieht. Sonnenschirme sind wenig vorhanden. Dafür gibt es einige Palmen, die auch gut Schatten spenden. Alles in allem aber wirklich nicht soooo schön (zumindest im Vergleich zu Punta Cana). Das soll jetzt nicht abschrecken, denn das Resort insgesamt ist echt toll, aber in Punta Cana gibt es eindeutig die schöneren Strände.

Kilometerlang am Strand entlang laufen ist auch nicht möglich. Das Dreams liegt in einer Bucht. Nach rechts geht es felsig weiter. Nach links kommt nach ein paar Metern der Local Beach mit viel Gewusel (aber dafür interessant) und nach einigen weiteren Metern die Hauptanlegestelle. Hier starten und enden alle großen und kleinen Ausflüge. Es ist immer einiges los.

Die Gegend um den Hafen ist aber nicht schlecht. Es gibt ein paar Restaurants, die sehr einladend aussahen (wir waren allerdings nicht drin) und so einige tolle, kleine Strandbars. Vor allem die Playa Barco Bar hat es mir angetan. Super zum Sitzen. Direkt am Meer. Guter Tipp für ein Sonnenuntergangsplätzchen. Eine total nette Bedienung und der beste Mojito, den ich je getrunken habe. Mit frischer Ananas. Gerade mal für 5US$. Hammer.

 

Kleines Extra

Im Dreams gibt es zwei Flamingos, die dort frei rumlaufen 🙂

Das zum Hotel (und Umgebung).

Und jetzt noch ein paar Fotos.

Mädchen von hinten schaut mit einem Fernrohr auf den Pool vom Dreams La Romana am Bayahibe Strand, Dominikanische Republik

Kleiner Pirat beobachtet den Pool 🙂

Blick in die Anlage im Dreams La Romana am Bayahibe Strand in der Dominikanischen Republik
Flamingos im Dreams La Romana am Bayahibe Strand in der Dominikanischen Republik
Sonnenuntergang am Strand vom Dreams La Romana am Bayahibe Strand

Strand am Dreams La Romana (abends wird alles aufgeräumt 🙂 )

Unser Highlight

Am Anfang wollten wir eigentlich nix ...

Alles begann mit einem Spaziergang zum Hafen. Wir wollten nur mal gucken gehen, was da so los ist und was für Touren dort starten und enden. Geplant hatten wir eigentlich nichts mehr für den nächsten und auch letzten Tag. Wir wollten nur noch relaxen und den Urlaub ganz entspannt ausklingen lassen. Wir wussten zwar, dass man noch einen tollen Ausflug in den Nationalpark del Este machen konnte. Inklusive Seesterne und einer paradiesischen Insel namens Saona Island. Aber 1. war uns wie gesagt nur noch nach Nichts tun zumute (wir hatten ja schon so viel gesehen) und 2. war auch das Geld alle. Ein weiterer Ausflug war rein finanziell gesehen auch nicht mehr wirklich drin.

Irgendwann kamen wir dann an den ganzen Ausflugsagenturen und -büros vorbei. Und wirklich nur aus Spaß und Interesse gingen wir rein. Um uns zu erkundigen, was das denn kosten sollte, wie lange man unterwegs ist usw. Wir stellten aber ziemlich schnell fest, dass ein weiterer Ausflug tatsächlich nicht in Frage kam. Denn er sollte einen ganzen Tag dauern und für uns (6 Erwachsene und ein Kind) 350 US$ kosten. Nö.

Ganz entspannt gingen wir also wieder raus.

 

... und dann kam das private Angebot

Nach wenigen Sekunden rief uns einer der einheimischen Touranbieter hinterher, wir sollten doch bitte mal warten und er hätte ein spezielles Angebot für uns. Und das sah so aus:

Er bietet uns die Tour privat an. Heißt, er besorgt ein Boot (ein kleines Speedboot) und einen Fahrer, der uns dort hinfährt, wo wir hinwollen. So lange wie wir möchten. Kosten sollte es für uns alle 200 US$ plus 10 US$ Trinkgeld für ihn. Inklusive Wasser an Bord.

Ok, das hörte sich schon anders an. Vor allem nach individuellem Ausflug. Schon eher unser Ding. Wir überlegten und überlegten (in dieser Zeit trank ich auch diesen fantastischen Mojito) und sagten dann zu. 50 US$ sollten wir anzahlen.
So 100%ig koscher kam es uns zwar nicht vor, da man ja nie weiß, ob man nicht reingelegt wird. Aber No Risk No Fun.
Am nächsten Tag um 8:30 Uhr sollten wir am Local Beach neben unserem Hotel abgeholt werden.

Der Tag war ein Traum.

Leute laufen am Strand entlang, Bayahibe in der Dominikanischen Republik

Weg am Strand nach links Richtung Hafen, Bayahibe

Blick aufs Meer von einer Bar aus, Playa Barco Bar

Playa Barco Bar direkt am Meer

Mojito in der Playa Barco Bar

Leckerster Mojito ever 🙂

Getränkekarte der Playa Barco Bar

Getränkekarte der Playa Barco Bar

Leute, die zusammenstehen und sich unterhalten in Bayahibe

Wir verhandeln noch mit T-Pac (unser Mann mit dem Deal) - und wirken noch etwas skeptisch 😀

Seesterne und Saona Island

Gut, das Boot in dem wir zu acht (inkl. Fahrer) saßen war in der Tat klein. Sehr klein. Kurzzeitig dachte ich, dass wir mit dieser Nussschale (die aber immerhin ein kleines Dach hatte) nie ans Ziel kommen. Umso erstaunter war ich, als unser Fahrer plötzlich Speed gab und wir quasi übers Wasser flogen. In dieser Nussschale steckte also doch so einige Power.

Bezahlen sollten wir den Rest des Geldes schon vor der Fahrt. Darauf ließen wir uns aber nicht ein. Und so einigten wir uns auf 50% sofort und 50% am Schluss.

Kleines Boot im türkisblauen Wasser im Nationalpark del Este, Dominikanische Republik

Unsere Nussschale 🙂

Seesterne

Zuerst ließen wir uns zu der Stelle mit den Seesternen fahren. Wir waren sogar die ersten dort. Als die ganzen Touri-Katamarane mit den Partyleuten ankamen, waren wir schon wieder weg.

Es war unbeschreiblich. Mitten im Meer (ok, Land war gut in Sicht) stand man hüfttief im türkisfarbenen, klarem Wasser. Von einer Seite mit Blick auf das traumhaft schöne Naturschutzgebiet und von der anderen Seite mit Blick auf das offene Meer. In den schönsten Farben.

Seesterne waren wenig da. Zum Glück eigentlich. Ich will nicht wissen, was manche Touristen mit ihnen veranstalten. Man muss aber dazu sagen, dass die Guides schon sehr darauf achten. Ich habe einen gesehen, der bevor die Meute ins Wasser stieg, erstmal einige Seesterne in Sicherheit gebracht hat. Dann tat er so, als gäbe es nur ein oder zwei. Die Seesterne verstecken sich zwischen den Wasserpflanzen, die es auf den Sandbänken an manchen Stellen gibt. Genau dort hatte der Guide sie hingelegt. Gute Sache!

 

Unser „Kapitän“ war auch super drauf. Er zog während der Fahrt nur mit einer Angelschnur Fische für uns aus dem Wasser. Schmiss sie dann wieder rein, tauchte für uns und holte tolle Muscheln raus (die wir natürlich auch wieder reinschmissen). Und er besorgte uns von den anderen Partybooten Rum. So standen wir mitten im Meer auf einer Sandbank, mit einem Rumpunsch in der Hand und konnten unser Glück kaum fassen. 

Frau im Meer auf einer Sandbank mit Seestern in der Hand, Saona Island

Sandbank mit Seesternen kurz vor Saona Island

Familie im Wasser auf einer Sandbank, kurz vor Saona Island
Mann im Boot mit kleinem Fischfang

Unser Kapitän beim Fische fangen

Saona Island

Unser Ziel für diesen Tag war aber besagtes Saona Island. Nach ca. einer halben Stunde Fahrtzeit (ab der Seesternstelle, bis dahin waren es ca. 20 min), erreichten wir das Paradies. Schon das zweite auf unserer Karibiktour. Das erste bekamen wir ja schon auf Bonaire zu sehen. Dieses hier war aber noch mal schöner. Sehr, sehr weißer Sand und noch traumhafteres Wasser.
Hier verbrachten wir mehrere Stunden mit: Chillen am Strand, Essen unter Palmen auf weißem Sand und einfach nur da sitzen und versuchen das überhaupt zu realisieren. Ein Wahsinnstag!

 

Mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Schaut euch die Bilder an.

 

Um 15 Uhr sagten wir unserem Fahrer Bescheid (er hatte es sich so lange am Strand bequem gemacht), dass wir nun schweren Herzens zurück wollten. Um 16 Uhr waren wir wieder am Hotel.

Pärchen auf Saona Island am Strand
Blick aufs Meer von Saona Island aus
Essensplatz auf Saona Island

Mittagspause im Paradies - könnten wir jeden Tag haben

Kleines Mädchen happy auf Saona Island
Altes Boot am Strand von Saona Island

Es hatte wirklich alles sehr gut geklappt und wir können diese private Tour total empfehlen. Man kann selbst bestimmen, wo man wie lange bleiben möchte, ist nicht mit 100 anderen Touristen gleichzeitig an einer Stelle und es ist weitaus günstiger.

Unser Mann, mit dem wir diesen Deal ausgehandelt hatten hieß übrigens T-Pac (siehe Foto oben) und arbeitete in der Casa Daniel Swiss Diving School.

 

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