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Sommerurlaub in Brandenburg

Sommerurlaub in Brandenburg? Na klar!

Wenn man sich mal so umhört, dann gehört Brandenburg nicht unbedingt zu den typischen Urlaubszielen der Deutschen. Warum eigentlich nicht?

 

 

Warum Brandenburg?

Man kann so viel unternehmen: Baden, Schwimmen, Wandern, Radfahren, Campen, Zelten oder in gemütlichen kleinen Pensionen unterkommen, die Hauptstadt besuchen und noch viel mehr.

Am tollsten aber ist die Natur dort. Unzählige große und kleine Badeseen umgeben von Kiefern- und Birkenwäldern prägen sie. Wunderschön!

Zwischendrin urige Dörfer, in denen es noch Metzger und Bäcker seines Vertrauens gibt. Viele tolle Landgasthäuser und –cafés. Biergärten direkt am See. Herrlich!

Und oft ist das Wetter in und um Berlin auch besser als im Norden und Westen Deutschlands 🙂

Ich fühle mich manchmal auch ein bisschen zurückversetzt in die Zeit, als ich ein Kind war. Als man noch den ganzen Tag draußen gespielt hat, anstatt sich mit tablet, smartphone und Co. zu vergnügen.

Ein bisschen so wirkt es dort auch: Als wäre die Zeit ein klein wenig stehen geblieben. Aber das macht so sehr den Charme aus.

Ich persönlich habe noch mal eine ganz andere Verbindung zu dieser Region, weil ich hier wirklich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Aber wer Natur liebt, tolle Seen und Flüsse, einfache, aber gute Gastronomie und auch die Stadt nicht missen möchte (Berlin ist nicht weit entfernt), der ist hier bestens aufgehoben.

 

 

Unsere Tipps für einen Urlaub in Brandenburg

Wir waren bisher zweimal im Landkreis Teltow-Fläming, in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. Von dort aus kann man wunderbar Ausflüge unternehmen und Berlin ist auch super nah dabei.

Aber auch die umliegenden Regionen sind sehr zu empfehlen. Es ist dort wirklich überall schön 🙂

 

#Unterkunft

Unsere Unterkunft war bisher immer das Gasthaus Ela* im Ort Dahlewitz. Das hat genau drei Gründe:

  1. Meine liebe Freundin Miri wohnt dort um die Ecke 🙂
  2. Es gibt einen super Pool. Und Mila liebt es im Pool zu sein.
  3. Wir fühlen uns dort einfach wohl.

Ihr könnt Einzel-/Doppelzimmer oder Apartments für bis zu 4 Personen buchen. Die Apartments liegen ebenerdig und sind teilweise voll ausgestattet.

Frühstück ist dabei und Samstag Abend wird oft gegrillt (in der Sommersaison). Wer ansonsten abends dort gerne essen möchte, muss nur Bescheid geben. Dann wird lecker nach Wunsch gekocht.

Blick auf den Pool beim Gasthaus Ela in Dahlewitz

Pool beim Gasthaus Ela in Dahlewitz

Alternativ: Überall in den kleinen Orten und an den Seen gibt es Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen. Fündig werdet ihr auf jeden Fall. Camping geht natürlich auch.

Auf der Seite Reiseland Brandenburg gibt es z.B. einige Angebote. Ansonsten schaut auch mal bei booking und airbnb nach.

So, jetzt aber mal zu den möglichen Unternehmungen.

#Badeseen

Glienicksee

Krummer See

Mellensee

Motzener See

Wannsee

Müggelsee

#Ausflug Woltersdorf

#Spreewald

#Tropical Island

#Berlin

#Badeseen

Wie gesagt, die Badeseen sind soooo schön.

Man kann in der Regel super schwimmen, das Wasser ist total erfrischend, in fast jedem Strandbad gibt es Spielplätze und ein Café oder ein Biergarten. Und es ist alles sehr bezahlbar.

Wir haben natürlich nicht alle Seen gesehen, können aber immerhin für sechs eine Beurteilung abgeben. „Unsere“ Seen befinden sich bis auf die letzten beiden (diese gehören zu Berlin) alle im Landkreis Teltow-Fläming. Ca. 20 Autominuten von Berlin entfernt (und dann noch mal ca. 20 Minuten bis man im Zentrum ist).

Generell gilt aber schon mal: je kleiner und unbekannter ein See, desto schöner und leerer.

Insgesamt gibt es sogar über 3.000 Seen in der Region um Berlin. Und da Brandenburg damit zu den gewässerreichsten Bundesländern in Deutschland gehört, wird es auch zu Recht das „Land der Seen“ genannt.

Nicht in allen kann man schwimmen. Aber in sehr vielen. Zur Badewasserqualität der einzelnen Seen gibt es eine Liste vom Land Brandenburg: Wasserqualität Badeseen in Brandenburg

Und hier unsere persönliche Badeseen-Liste:

 

  1. Strandbad Camp Dobbrikow am Glienicksee

Unser aktueller Favorit ist der Glienicksee im Nuthe-Ustromtal. Dieser liegt innerhalb des Campingplatzes Dobbrikow. Er ist zwar relativ klein, hat aber von allen Seen, an denen wir waren, das klarste Wasser. Und klein ist gar nicht schlecht, dann schafft man es sogar bis ans gegenüberliegende Ufer zu schwimmen.

Der Campingplatz liegt mitten im Wald und so auch der See. Reinste Natur also. Und sogar einen Sandstrand gibt es. Der ist sogar relativ groß. Mit dabei ein kleiner Spielplatz und ein Beachvolleyballfeld.

Ein langer Holzsteg, der ins Wasser führt ist super zum Reinspringen geeignet und somit bei den Kids sehr beliebt.

Das Strandbad steht auch Nicht-Campern zur Verfügung und kostet für Erwachsene 2€ Eintritt. Kinder bis 10 Jahre sind frei.

In der „Camp Oase“ gib es kleine Snacks, Eis und Kaltgetränke.

Frau auf einem Holzsteg sitzend mit dem Rücken zugewandt am Glienicksee im Nuthe-Urstromtal, Brandenburg

Glienicksee im Nuthe-Urstromtal

Blick auf den Strand am Glienicksee im Camp Dobbrikow, Nuthe Urstromtal, Brandenburg

Strand am Glienicksee im Camp Dobbrikow

Umkleidekabinen am Glienicksee im Camp Dobbrikow, Brandenburg

Umkleidekabinen am Glienicksee

  1. Strandbad Sperenberg am Krummer See

Das Strandbad Sperenberg ist relativ klein, aber total urig. Das macht vor allem das „Café am See“ aus, welches mit seiner herrlichen Nippes-Einrichtung und seinem hervorragenden Kuchen punktet.

Pommes und Co. sind am danebenliegenden Imbiss zu erwerben.

 

Liegen kann man auf einer großen Wiese oder auf Sand. Sandburgen bauen also kein Problem. Und auch ein kleiner Spielplatz ist dabei.

Es gibt einige Bäume, die Schatten spenden und das Wasser ist top. Nicht so klar wie im Glienicksee, aber trotzdem sehr angenehm und erfrischend. Nach ca. 5-6 Metern wird es tief. Perfekt also für große Schwimmer und kleine Nichtschwimmer.

Auch hier führt ein Steg ins Wasser, der super für kleine Springer geeignet ist.

Mitten auf dem See gibt zwei kleine Plattformen aus Holz, zu denen man schwimmen kann. Auf der hinteren ist sogar ein 1-Meter-Sprungbrett angebracht.

Die Eintrittskosten liegen bei 2€ für Erwachsene. Kinder zahlen 1€ ab sieben Jahre.

Schwimmen im Krummer See, Strandbad Sperenberg, Brandenburg

Krummer See, Strandbad Sperenberg

Kinder planschen im Strandbad Sperenberg, Krummer See, Brandenburg
Blick auf den Strand im Strandbad Sperenberg am Krummer See in Brandenburg
  1. Strandbad Klausdorf am Mellensee

Das Highlight im Strandbad Klausdorf ist wohl die 63 m lange Wasserrutsche. Diese endet allerdings nicht im See, sondern in einem kleinen Auslaufbecken.

Aber auch sonst kann man hier wunderbar den Tag mit Schwimmen und auf der Wiese liegen verbringen. Der Sandstrand ist relativ schmal, aber trotzdem noch ausreichend zum Buddeln und spielen.

Die Badeinsel mit Namen „Paula“ ist ebenfalls sehr beliebt. Von da lässt es sich wunderbar ins kühle, aber sehr angenehme Wasser springen.

Auch hier gibt es genügend Schattenplätze, einen kleinen Spielplatz und sogar einen Ruderbootverleih. Direkt neben der Rutsche.

In Eckys Feldküche könnt ihr euch neben Bratwurst und Pommes auch an Suppen aus der Gulaschkanone satt essen.

 

Übrigens: gegenüber befindet sich das Strandbad „Weißer Schwan“. Hier waren wir noch nicht. Ist aber ganz bestimmt auch toll.

Blick auf das Strandbad Klausdorf
  1. Strandbad Kallinchen am Motzener See

Das Strandbad Kallinchen gehört zu den größeren Strandbädern in der Region, weshalb es dann eben auch nicht mehr ganz so urig ist. Und an heißen Tagen kann es auch schon mal richtig voll werden. Wir hatten bisher aber immer Glück.

Dafür gibt es hier mehr Möglichkeiten für Aktivitäten. Neben einem tollen Spielplatz (der übrigens optimal schattig liegt) und zwei großen Beachvolleyballfeldern, sind auch noch Minigolf, Tischtennis und Riesenschach mit im Angebot. Extra zahlen muss man das nicht.

Auch Ruder- und Tretboote, die dann aber gegen ein kleines Entgelt von 3€ die Stunde zu haben sind, stehen zur Verfügung.

 

Die große Liegewiese mit schattenspendenden Kiefern und Birken bietet viiiieeel Platz. Nur ein Sandstrand ist leider nicht vorhanden. Vorne im See, wo es noch flach ist, gibt es aber eine kleine Rutsche. Top geeignet für Kids.

 

Die Gastronomie „Kallinchen Beach“ (neuer Pächter seit Mai 2017)“ hat neben den üblichen Snacks ein bisschen Abwechslung im Angebot. Es gibt bspw. Süßkartoffelpommes (sooo lecker), vegetarische Burger und frisch gepresste Säfte. Super sitzen lässt es sich auf der Terrasse mit einem tollen Blick auf den See.

Sanitäre Anlagen sind auch ausreichend vorhanden. Sogar duschen kann man nach dem Badetag.

 

Ein Nachteil ist, dass für’s Parken gezahlt werden muss. Vor dem Eingang gibt es einen relativ großen Parkplatz mit Parkuhren.

Der Eintritt ist aber auch in diesem Strandbad nicht teuer und liegt bei 2€ pro Erwachsener. Kinder ab sechs Jahre zahlen 1,50€.

Eingang zum Strandbad Kallinchen
Blick auf den Spielplatz im Strandbad Kallinchen, Brandenburg
  1. Strandbad am Wannsee

„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach Wannsee ...“

Wer kennt’s noch? Das Lied von Cornelia Froboess aus den 50-er Jahren?

 

Der (große) Wannsee gehört schon zu Berlin und liegt im Ortsteil Berlin-Wannsee des südwestlichen Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Er ist einer der bekanntesten Seen in und um Berlin und früher wie heute ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner und Touristen.

Zudem ist das Strandbad Wannsee (am Ostufer liegend) eines der größten Freibäder an einem Binnengewässer Europas.

 

Das ursprüngliche Strandbad wurde 1907 erbaut und sollte vor allem den Berlinern mit wenig Geld das Sonnen und Baden ermöglichen. Damals gab es sonst nur die mondänen und teuren Ostseebäder, die sich aber nur gut Betuchte leisten konnten.

Diese damals noch neue Idee eines Strandbads ist ziemlich gut angekommen. Die Rekordbesucherzahlen gab es 1930 in Höhe von 1,3 Mio.

 

2007 wurden die mittlerweile denkmalgeschützten Gebäude im Strandbad saniert und dem 100.-sten Geburtstag stand somit nichts im Wege.

Das Strandbad Wannsee kann man also schon zu einer Sehenswürdigkeit Berlins zählen. Deshalb sollte man auch mal hin. Ehrlich gesagt weniger zur Erfrischung. Denn das Wasser wird gefühlt nicht tiefer, egal wie weit man reingeht. Schwimmen ist eher schwer möglich. Für kleine Kids aber wieder top geeignet. Richtig angenehm ist es im Wasser auch nicht. Aufgrund der fehlenden Tiefe, ist der Boden glitschig und das Wasser warm. Wohl deshalb wird es auch „Badewanne von Berlin“ genannt. Die Wasserqualität soll aber trotzdem ausgezeichnet sein.

 

Aber es gibt viele, viele Strandkörbe und Liegestühle, die man sich mieten und in denen man ganz entspannt dem bunten Treiben am 1 km langen und 50 m breiten wirklich tollen Sandstrand zuschauen kann. Ja, es ist voll an warmen Tagen. Die Aufnahmekapazität liegt bei 30.000 Besuchern. Ja, krass.

 

Trotzdem sollte man es nicht verpassen. Rein aus geschichtlicher Sicht ist es super interessant (zumindest für uns) wie so ein Strandbad früher ausgesehen hat. Das Eingangsgebäude ist noch weitestgehend original. Genauso wie die zweigeschossigen sehr langen Hallen aus Stein, die sich am Strand befinden. Unten gibt es einiges an Gastronomie, sanitäre Anlagen und oben jede Menge Umkleiden. Alles sehr sauber und gepflegt.

Das ganze Gebäude-Ensemble wirkt fast schon majestätisch.

 

Weiter im Angebot stehen eine Wasserrutsche, ein Spielplatz sowie Fuß- und Volleyballfelder.

Die Eintrittspreise liegen bei 5,50€ für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahre. Es gibt aber eine Familienkarte (2 Erwachsene und bis 5 Kinder) für 11,50€.

Die Strandkörbe können für 8€ (ganzer Tag) oder 5€ (halber Tag) ausgeliehen werden. Die Liegestühle für 4€ bzw. 3€.

 

Wer sich ansonsten gerne auf dem Wasser befindet, kann sich generell am Wannsee Paddelboote, Kajaks sowie Tret- und Ruderboote ausleihen. Ihr habt einen Bootsführerschein? Dann sind auch Segelboote oder Motoryachten im Angebot. Auch Schiffstouren, lange und kurze sind im Programm.

Familie am Eingang Strandbad Wannsee

Eingangsgebäude zum Strandbad Wannsee

Durchgang zum Strand im Strandbad Wannsee, Berlin
Strand im Strandbad Wannsee, Berlin
  1. Strandbad am Müggelsee

Das Strandbad Müggelsee liegt ebenfalls in Berlin, in Rahnsdorf und ist wie das Strandbad Wannsee Anfang 1900 erbaut worden. Im Prinzip ist es das „Ostpendant“ zum Wannsee. Von den früheren Ost-Berlinern auch gerne die „Riviera des Ostens“ genannt. Allerdings war und ist es deutlich kleiner. Was ja nicht unbedingt schlecht ist. Der Sandstrand dort ist aber auch ca. 200 Meter lang und ca. 50 m breit. Auf der angrenzenden Liegewiese stehen schattenspendende Bäume.

Auch dort sind die Gebäude mittlerweile denkmalgeschützt. Leider konnte aber lange kein Geld aufgebracht werden, um alles gründlich zu sanieren. Die Wände zeigten Risse und Undichtigkeiten auf. Deshalb ist das Strandbad auch kostenlos. Die Gebäude stehen somit auch leer. Es gibt nur einen Kiosk, der Badeutensilien, Eis und Kaltgetränke anbietet.

Trotzdem ist das Strandbad noch sehr beliebt und an warmen Tagen kann es auch voll werden. Das Wasser ist aber wie auch beim Wannsee sehr lange sehr flach. Für Kinder top, für Erwachsene nicht unbedingt ein Vergnügen.

In 2016 wurden dann aber endlich Fördergelder bereit gestellt und die Sanierung des Strandbades ist seit Frühjahr 2017 im Gange. Während der Sanierung kann weiterhin gebadet werden. Und auch wenn alles fertig ist, soll es kostenlos bleiben.

Wir sind gespannt wie es zukünftig aussehen wird. Aber ganz bestimmt nicht weniger majestätisch als am Wannsee.

Am Müggelsee, der übrigens aufgeteilt ist in den großen und den kleinen Müggelsee, gibt es aber auch noch zwei weitere Bademöglichkeiten:

 

Der Müggelsee ist aber nicht nur zum Baden gut. Man dort kann wunderbar spazieren gehen, Fahrrad fahren, eine Schiffstour machen oder sich ein Boot ausleihen und selbst über den See fahren.

Eingang zum Strandbad Müggelsee, Berlin
Blick auf den Strand im Strandbad Müggelsee
Liegewiese Strandbad Müggelsee

Restaurant-Tipp Müggelsee

Ein besonderer Tipp zum Essen gehen ist die Spreearche. Ein Restaurant, gebaut wie ein Blockhaus und mitten auf dem Wasser liegend. Per kleiner (kostenloser) Holzfähre wird man rübergebracht. Es gibt leckeren frischen Fisch, aber auch vegetarische und vegane Gerichte. Und der Ausblick ist sensationell. Bei gutem Wetter kann man abends einen tollen Sonnenuntergang genießen. Müsst ihr ausprobieren!

Blick auf die Spreearche auf dem Müggelsee, Berlin

Spreearche auf dem Müggelsee

Essen auf der Spreearche auf dem Müggelsee, Berlin

#Ausflug nach Woltersdorf

Woltersdorf liegt im Landkreis Oder-Spree am Flaken- und Kalksee. Das kleine Örtchen ist bekannt für seine Schleuse, die schon 1550 errichtet wurde (zwischendurch mehrmals erneuert) und bei welcher noch die ganze Straße hochgeklappt wird. Das ganze Manöver dauert ca. 15 Minuten und ist besonders für die Kids interessant.

Ebenfalls ein Highlight für Kids ist die kleine alte Straßenbahn, die seit 1913 den Berliner S-Bahnhof Rahnsdorf mit der Schleuse am Ortsende von Woltersdorf verbindet. Woltersdorf ist die kleinste deutsche Gemeinde mit einer eigenen Straßenbahn.

 

Rund um das Schleusengebiet gibt es zahlreiche tolle Biergärten und Cafés, direkt am Wasser gelegen. Wunderbar für eine Pause bevor es dann hoch geht zum Aussichtsturm. Dieser ist ca. 25 m hoch und liegt auf dem Kranichsberg. Von dort oben hat man einen sensationellen Blick auf die Wälder- und Seenlandschaft Brandenburgs (siehe Titelbild dieses Beitrags). Bei gutem Wetter ist ganz klein am Horizont sogar der Berliner Fernsehturm zu erkennen.

 

Wer dann noch nicht genug hat, kann sich auf dem Flakensee ein Motorboot (bis 15 PS ohne Bootsführerschein möglich) ausleihen und über den Flaken- und Dämeritzsee düsen bis rein nach Neu-Venedig. Eine Wohn- und Wochenendhaussiedlung. Teilweise mit tollen Villen. Die Spree, welche die Seen miteinander verbindet, verzweigt sich an dieser Stelle mehrfach. Insgesamt gibt es dort immerhin 5 Kanäle und 13 Brücken.

Blick auf die Straßenbahn Woltersdorf, Brandenburg

Straßenbahn in Woltersdorf

Blick auf den Aussichtsturm in Woltersdorf, Brandenburg

Aussichtsturm in Woltersdorf

Familie bei einer Motorbootfahrt auf dem Flaken- Dämeritzsee

Chillige Motorbootfahrt auf dem Flaken- Dämeritzsee

#Spreewald

Ungefähr 45 Autominuten von unserer Unterkunft in Dahlewitz braucht man, um zum wunderschönen und entspannten Spreewald bei Lübbenau zu kommen.

Wenn man schon mal in der Nähe ist, sollte man das auf jeden Fall mitnehmen.

Die Natur dort (im Übrigen als  Biosphärenreservat geschützt), ist aufgrund ihrer vielen Flussverzweigungen, die alle von Wald umgeben sind, wirklich einzigartig.

Außerdem herrscht dort eine Ruhe und Entspanntheit, die wir fast noch nirgendwo erlebt haben. Zum Runterkommen perfekt.

Es gibt viele Möglichkeiten die Landschaft dort zu entdecken. Entweder per Rad, zu Fuß oder aber und das ist wohl auch das Bekannteste per Kahnfahrt oder Kanu.

Entlang der vielen sogenannten „Fließen“ stehen tolle kleine Häuschen, alte Holzbrücken und Mühlen und liegen gemütliche Biergärten, Restaurants und Cafés. Absolut malerisch und idyllisch. Überall kann man anhalten, aussteigen und diese tolle Umgebung genießen.

Wer im Spreewald übernachten möchte, mietet sich am besten ein Ferienhäuschen mittendrin. Besser geht es wohl nicht.

 

 

Lübbenau

Auch sehr sehenswert ist das Örtchen Lübbenau, welches auch als „Tor zum Spreewald“ bezeichnet wird.

Hier ist ein guter Ausgangspunkt, um zu starten. Haben wir auch schon zwei mal gemacht.

Durch die süße, kleine Altstadt gelangt man in das ebenfalls kleine, aber sehr schön angelegte Hafengebiet. Von dort aus starten die Kahnfahrten. Ihr könnt wählen, ob ihr zwei Stunden, einen halben oder sogar einen ganzen Tag unterwegs sein wollt. Auch Kanus können von dort aus gemietet werden.

Viele Stände bieten außerdem die typischen Spreewaldspezialitäten wie Spreewaldgurken, Honigbier oder hausgemachte Spreewälder Leberwurst an.

Blick in den Spreewald bei Lübbenau
Blick auf einen Kahn im Spreewald

Im Hafen von Lübbenau

Spreewaldfahrt, Brandenburg
Blick auf die Kirche in der Altstadt von Lübbenau, Brandenburg

Lübbenau

#Tropical Island

Tropisches Klima, Regenwald und Wasserspaß in der größten freitragenden Halle der Welt. Das gibt’s im Tropical Island. Auf einer Fläche von 66.000 Quadratmetern.

Nur für die Vorstellungskraft: das Brandenburger Tor würde fünf mal nebeneinander gestellt hineinpassen. Und sogar die Freiheitsstatue geht höhenmäßig locker rein. Schon krass.

Das Tropical Island ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert. Auch wenn es nicht gerade günstig ist. Die Eintrittspreise liegen bei 42€ für Erwachsene (ohne Saunabereich) und 33€ für Kinder ab sechs Jahre. Essen und Trinken geht drinnen natürlich noch mal extra. Da schluckt man schon mal. Für die Kids ist es aber ein einzigartiges Happening.

Als Erwachsener (finde ich) bekommt man erst so richtiges Urlaubsfeeling, wenn man dort auch übernachtet. Ja, ist noch teurer, aber auch richtig schön. Wir haben’s gemacht. Unseren Bericht dazu könnt ihr bald hier nachlesen.

 

 

#Berlin

Und natürlich sollte auch ein Ausflug in die Hauptstadt nicht fehlen. Allein dort kann man nochmal mehrere Tage verbringen. Übrigens auch für Familien mit Kindern sehr gut zu machen. Überall in Berlin gibt es kleine und große, grüne Oasen. Fast immer auch mit einem Spielplatz dabei. Und auch in der Hauptstadt kann gebadet werden.

Berlin ist so groß und ihr wisst gar nicht, wo ihr anfangen sollt? Dann schaut in unseren ganz persönlichen Berlin-Beitrag und testet unsere Spaziergänge und Tipps!

 

 

Fazit

Wir hoffen, wir konnten euch das wunderschöne Brandenburg ein klein wenig näher bringen. Gerade für Familien ist das eine tolle Urlaubsregion. Die Kosten für einen solchen Urlaub halten sich absolut im Rahmen (je nachdem wie und wo man übernachtet) und man kann bequem mit dem Auto oder Zug fahren.

Ihr habt weitere Tipps für Brandenburg? Dann schreibt uns gerne oder hinterlasst einen Kommentar!

Liebe Grüße!

 

 

 

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