Südafrika

Kapstadt Tipps und Sehenswürdigkeiten

Südafrika Kapstadt Tipps

Bevor wir zu jeder Menge Kapstadt Tipps kommen, erstmal etwas zum Namen. Kapstadt oder Capetown, ich finde nämlich allein der Name hört sich schon toll an. Die Mother City wird auch ziemlich gehypt. Und das zu Recht. Wir haben selten eine schönere Stadt gesehen, die auch noch so viele Naturhighlights bietet. Wir haben auch noch niemanden kennengelernt, der nicht begeistert wieder zurückkam. Der Name „Mother City“ kommt übrigens daher, dass in den 1930er berichtet wurde, dass Kapstadt die einzige Stadt des Landes ist, welche sich offiziell als Metropole bezeichnen dürfte. Das Wort Metropole leitet sich aus dem griechischen ab: metros = Mutter und polis = Stadt ab.

Kapstadt ist auch perfekt als Start, wenn du vorhast auch die Garden Route zu fahren. Dazu können wir dir auch einiges erzählen. Aber kommen wir jetzt erst mal zu den Kapstadt Tipps 🙂

1. Wann ist die beste Reisezeit?

Grundsätzlich kannst du nach Südafrika das ganze Jahr über reisen. Und somit auch nach Kapstadt. Allerdings ist es in den südafrikanischen Wintermonaten natürlich auch etwas kühler mit um die 15 – 18 Grad tagsüber. Und ab und zu gibt es auch mal Niesel- und Regenwetter. Hochsaison sind die Monate November bis Februar, mit Temperaturen bis zu 30 Grad und einem trockenen Klima. Entsprechend voll ist es dann natürlich auch. Vor allem im Dezember, wenn auch die Südafrikaner Ferienzeit haben.

Wir finden die perfekte Reisezeit liegt zwischen Mitte Januar und Mitte März und zwischen Mitte September und Mitte November. Für Reisen mit schulpflichtigem Kind wären also die Herbstferien perfekt.

Übrigens liegt der Zeitunterschied zu Deutschland nur bei einer Stunde plus im deutschen Winter. Im deutschen Sommer gibt es also gar keine Zeitverschiebung. Das ist super, denn ohne Jetlag lässt es sich besser reisen.

2. Wie lange bleiben?

Das ist natürlich wieder ganz individuell und auch abhängig davon, was du sonst noch so vorhast. Bist du nur in Kapstadt unterwegs, solltest du schon mind. 10 Tage bleiben, damit sich der lange Flug (12 Stunden Frankfurt – Kapstadt Non-Stop) auch lohnt. Langweilig wird dir auf jeden Fall nicht, da du auch wunderbar Ausflüge in die nähere Umgebung machen kannst.

Nutzt du Kapstadt als Startpunkt für eine Rundreise, würden wir empfehlen mind. 5 Tage für diese tolle Stadt einzuplanen. Wir waren sechs Tage dort und das war perfekt, um alles zu sehen und trotzdem keinen Stress aufkommen zu lassen.

3. Einreisebestimmungen

Für Südafrika benötigst du kein Visum. Mit deinem deutschen Reisepass kannst du bis zu 90 Tagen im Land sein. Wichtig!: Wenn du mit Kind fliegst, musst du unbedingt eine internationale Geburtsurkunde für dein Kind dabei haben! Ohne diese wirst du nicht ins Land gelassen. Informiere dich sicherheitshalber vorher selbst noch mal beim Auswärtigen Amt.

4. Lebenshaltungskosten

Wir finden die Kosten für Essen und Trinken in Kapstadt sind im Vergleich zu deutschen Verhältnissen etwas günstiger. Teuer geht natürlich immer, aber grundsätzlich kann man auch mal essen gehen, ohne ein Vermögen zu bezahlen. Wir haben in den sechs Tagen für Essen und Trinken für uns drei umgerechnet ca. 215€ gezahlt. Also ca. 36€ pro Tag für Einkäufe im Supermarkt (wir haben auch mal selber gekocht), Snacks und Getränke für Zwischendurch und Restaurantbesuche.

5. Unterkünfte

Hier gilt es sich rechtzeitig zu kümmern, vor allem, wenn du in der Hauptsaison unterwegs bist. Da ist es dann natürlich auch teurer, gerade in zentralen Lagen. Um dem aus dem Weg zu gehen, empfehlen wir etwas außerhalb unterzukommen. Wir waren bspw. in Muizenberg, was 25 km südlich von Kapstadt liegt und als Surferstädtchen bekannt ist. Muizenberg ist wirklich süß, hat einen tollen Strand mit den bekannten bunten Strandhäusern, die „Edwardian Beach Houses“ und viele nette, kleine Cafés. Mit dem Zug bist du in ca. 45 min. für ca. 2€/Person in Kapstadt. Mit dem Auto dauert es je nach Staulage ca. 20-30 Minuten.

Unsere Unterkunft war das „A Heavenly View“*, ein Apartment, sogar mit Pool und einem wie der Name schon sagt, himmlischen Ausblick. Die Eigentümerin kommt aus England und ist super nett. Für sechs Nächte (Selbstverpflegung) haben wir 300€ gezahlt. Allerdings haben wir uns ein großes Apartment mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern mit meinen Eltern geteilt, die auch dabei waren. Der Gesamtpreis lag bei 600€ (also 25€ pro Person und Nacht, Mila nicht mitgerechnet).

Weitere Unterkünfte findest du hier: Unterkünfte Kapstadt*

Kapstadt Tipps
Aussicht von „A heavenly View“ in Muizenberg
Muizenberg
Beachhouses in Muizenberg

6. Fortbewegung

Für kleinere Strecken kannst du entweder den Zug nehmen oder dir auch ganz einfach ein UBER Taxi rufen. Beim Zug achte bitte aber aus Sicherheitsgründen darauf, dass du nicht früh morgens und spät abends fährst und am besten immer mit der 1. Klasse. Tagsüber ist es aber wirklich kein Problem. Wir sind auch mit dem Zug gefahren.

Für längere Strecken wie z.B. zum Kap der Guten Hoffnung oder auch für den Chapmans Peak Drive würden wir empfehlen ein Auto zu mieten. Damit bist du einfach deutlich flexibler. Öffentliche Parkplätze sind in der Regel von Locals bewacht, die natürlich auch etwas dafür haben wollen, dass sie auf dein Auto aufpassen. Üblich sind 10 Rand (ca. 0,60€).

7. Sicherheit

Hierzu können wir nur sagen wie wir es empfunden haben und wir haben uns wirklich zu jeder Zeit sicher gefühlt. Es war zwar etwas komisch, dass um die meisten Häuser große Mauern und Stacheldraht gebaut sind und das nimmt einem erst mal das Sicherheitsgefühl, aber so traurig es auch ist, man gewöhnt sich daran. Grundsätzlich gilt: du solltest nicht unbedingt nach Reichtum aussehen, nicht nachts ziellos in nicht-touristischen Gegenden unterwegs sein und einsame Seitenstraßen sowie Viertel, vor denen dich Locals warnen, meiden.

8. Ausflugs- und Unternehmungstipps

Der gigantische Tafelberg

Der Tafelberg ist die Nr. 1 Sehenswürdigkeit in Kapstadt und zählt sogar zu den sieben Weltwundern der Natur. Wie ein Beschützer wacht der 1.087 Meter hohe Berg über der Stadt. Der Ausblick von oben ist der absolute Wahnsinn und musst du erlebt haben! Am besten natürlich an einem Tag mit blauem Himmel und klarer Sicht.

Die schnellste und bequemste Art ganz nach oben zu gelangen, ist die Cable Car Bahn. Das bietet sich auf jeden Fall an, wenn du mit Kind unterwegs bist. In der Hauptsaison und an den Wochenenden plane aber am besten ein bisschen Wartezeit mit ein. Wenn du schon weißt, an welchem Tag du auf den Tafelberg möchtest, dann buch dein Ticket am besten schon vorher. Das erspart dir Wartezeit. Infos und Preise erhältst du hier: Cable Car Bahn Tafelberg

Alternativ und eigentlich auch viel cooler und schöner kannst du dir auch einen der zahlreichen Wanderwege vornehmen, die auf die Spitze führen. Es gibt leichte und schwerere. Der schönste aber ist wohl der Skeleton Gorge Trail. Zumindest ist das fast überall zu lesen. Den Aufstieg empfanden wir als schon sehr anstrengend, aber auch wirklich wunderschön. Allerdings sind wir zwischendurch auch etwas vom Weg abgekommen und mussten ein ziemlich felsiges und sehr steiles Stück hochklettern. Unsere Tour kannst du hier nachlesen (unter Tag 3): Weltreise Tagebuch – Kapstadt und Umgebung

Mila war an dem Tag übrigens mit meinen Eltern unterwegs 🙂 Der Aufstieg ist, würde ich mal schätzen, ab 12 Jahren geeignet.

Falls du dich für den Skeleton Gorge Trail entscheidest, mach den Schlenker zum Hutchinson Wasserreservoir. Ein See mit Strand mitten auf dem Berg. Wunderschön und ideal für eine Pause.

Alle Trails starten übrigens vom Botanischen Garten Kirstenbosch aus.

Kapstadt Tipps, Tafelberg
Skeleton Gorge Trail
Tafelberg
Geschafft!

Die Gefängnisinsel Robben Island

Am bekanntesten war die Insel wohl zu Zeiten der Apartheid, als das Gefängnis 1961 zum Hochsicherheitsgefängnis umfunktioniert wurde. Zwischen 1961 – 1991 wurden hier über 3.000 (schwarze) Widerstandskämpfer inhaftiert. Der letzte von ihnen wurde erst im Dezember 1996 freigelassen. Nelson Mandela hat auf dieser Insel einen Großteil seines Lebens verbracht. Danach wurde das Gefängnis zur nationalen Gedenkstätte und Freilichtmuseum erklärt. 1999 nahm die UNESCO die Insel in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Aus geschichtlicher Sicht betrachtet, ist es deshalb ein Must See in Kapstadt. Allerdings fanden wir es für Kinder eher langweilig gestaltet, zumal alles auf englisch ist und Mila nichts verstanden hat. Man darf auch nicht frei herumlaufen und so richtig spektakulär fanden wir es auch nicht. Unseren Robben Island Tag kannst du hier nachlesen (unter Tag 2): Weltreise Tagebuch – Kapstadt und Umgebung

Falls du dir das gerne anschauen möchtest, besorge dir auch hierfür besser schon im Voraus Tickets. Diese Tour ist sehr beliebt und deshalb oft ausgebucht. Infos erhältst du hier: Robben Island Tour*

Kapstadt Tipps, Robben Island
Robben Island

V&A Waterfront

Die V&A Waterfront ist vermutlich die touristischste und teuerste Gegend in Kapstadt. Es lohnt sich aber trotzdem mal durchzuschlendern, sich in eins der unzähligen Cafés zu setzen und das lebendige Treiben zu beobachten. Dazu mit Blick auf den Tafelberg.

Auf den Holzstegen direkt am Wasser, entdeckt man häufig Seehunde, dir dort faul rumliegen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Toll für Kinder sind auch die vielen kleinen Spielplätze, die hier und da versteckt sind. Vor dem V&A Waterfront Einkaufszentrum steht sogar ein großes Schild mit einem Spielplatzplan darauf abgebildet.

Richtig lecker und kulinarisch essen kannst du im V&A Foodmarket. Wir haben uns hier den Bauch vollgeschlagen und es war sehr bezahlbar. Ein weiteres Must See ist die Water Shed Halle, in der es super viele offene Geschäfte von einheimischen Künstlern gibt. Richtig tolle und oft hochwertige Sachen und zwar alles made in South Africa.

Waterfont
V&A Waterfront
Kapstadt Tipps, Waterfront

Luxuriöses Camps Bay

Wer schon mal in Cannes an der Côte D’Azur gewesen ist, wird sich in Camps Bay daran erinnert fühlen. Weiße Villen, davor eine palmengesäumte Promenade mit einem breiten und langen Sandstrand. Einer der wenigen Badestrände in Südafrika. Das Wasser ist allerdings ziemlich kalt, auch im Sommer.

Hier wohnen die Schönen & Reichen 🙂 Und angeblich kommt auch mal ein Hollywoodstar zu Besuch. Um sich einen Eindruck zu machen und um mit den Kids auch mal einen Strandtag verbringen zu können, lohnt es sich aber in jedem Fall. Auch die Lage ist toll, denn Camps Bay liegt eingebettet zwischen der Bergkette “Twelve Apostels” und dem Atlantik. Im Rücken die Berge und vorne das Meer. Was will man mehr.

Camps Bay, Kapstadt
Camps Bay, Kapstadt
Für Kinder ein toller Sandstrand

Botanischer Garten Kirstenbosch

Im Botanischen Garten waren wir leider nur kurz, weil wir hier schon früh morgens mit unserem Tafelberg-Trail gestartet sind. Aber, wenn du Zeit hast, schau ihn dir unbedingt an. Er soll zu den schönsten Gärten der Welt zählen. Eine tolle Attraktion soll auch der „Tree Canopy Walk“ sein. Ein Baumwipfelpfad auf deutsch gesagt. Du läufst also auf Baumwipfelhöhe über einen Holzpfad und kannst so einfach mal die Perspektive wechseln. Super spannend bestimmt auch für Kids.

Botanischer Garten, Kirstenbosch
Eingang Botanischer Garten

Bo-Kaap

Sattes Pink, gelb, lila, türkis, blau … eine regelrechte Farbexplosion erwartet dich hier. Die vielen farbenfrohen Häuser machen total Spaß und bringen gute Laune. Zwar findest du sie nur auf zwei bis drei Straßen verteilt, du bist also schnell durchgelaufen, aber es lohnt sich in jedem Fall.

Bo-Kaap gilt außerdem als muslimisches Zentrum der Stadt. Im ganzen Viertel und das ist nicht groß, verteilen sich über 10 Moscheen. Die Einwohner werden auch als Kap-Malaien bezeichnet. Sie sind die Nachfahren früherer Sklaven aus Malaysia, Indien und Indonesien, die sich nach ihrer Freilassung hier niederließen und ihre eigene Kultur mitbrachten. Die bunten Häuser stehen heute noch für die wiedergewonnene Freiheit der Sklaven und setzen ein Zeichen gegen das Schwarz-Weiß-Denken der Apartheid.

Bo-kaap, Kapstadt Tipps
Bo-Kaap

Partymeile Long Street

Die Long Street ist als Partymeile berühmt und berüchtigt. Hier reiht sich eine Bar an die nächste und dazwischen auch einige stylische Cafés und Restaurants. Da wir mit Kind unterwegs waren, waren wir tagsüber dort, als es relativ leer war und haben aber einen richtig guten Kaffee sowie einen extrem leckeren Smoothie im „Boardhub“ getrunken. Eine Übersicht über die coolsten und verrücktesten Cafés und Bars findest du hier: Kapstadt Magazin

Long Street, Kapstadt
Mama Africa, Long Street
Mama Africa: Original afrikanische Küche und Live-Bands
Das bekannte Beerhouse mit unendlicher Bierauswahl

Company’s Garden

Der Company’s Garden liegt mitten im Zentrum Kapstadt’s und gilt als die grüne Lunge der Stadt. Er war ursprünglich Bestandteil des berühmten Gemüsegartens von Jan van Riebeeck und diente anfangs zur Versorgung der Einwohner und vor allem auch der Besatzungen der VOC-Schiffe.

Viele Denkmäler, einige Brunnen, mächtige schattenspendende Bäume sowie seltene exotische Büsche und Pflanzen gibt es im Park zu entdecken. Flankiert wird der Park von historischen Gebäuden, die als die schönsten der Stadt und sogar des Landes gelten.

Ein wirklich schöner Spaziergang und wenn sich Hunger und Durst anbahnen, kannst du im Company’s Garden Restaurant eine Pause einlegen. Für die Kids gibt’s ein paar tolle und außergewöhnliche Spielmöglichkeiten.

Company's Garden, Kapstadt
Eingang zum Company’s Garden
Kapstadt Tipps, Company's Garden
Spielplatz im Company’s Garden

Greenmarket Square

Der Greenmarket Square gilt als zweitältester und schönster Platz der Stadt. Hier gibt es noch Kopfsteinpflaster und am Rande stehen historische Gebäude. Das beste aber ist der quirlige Flohmarkt, der tagsüber stattfindet. Unendlich viele kunterbunte Stände mit Klamotten, Holzschnitzereien, Bildern, Schmuck und den typischen afrikanischen Holzmasken. Vor allem für Kinder sehr interessant.

Greenmarket Square
Kapstadt Tipps, Greenmarket Square
Auf dem Greenmarket Square

Pinguine am Boulders Beach

Für uns und auch für Mila war das mit das Schönste: die freilaufenden Pinguine am Boulders Beach. So unfassbar süß und watschelig laufen sie dir zwischen deinen Füßen herum. Du kannst sogar mit ihnen ins Wasser gehen. Wichtig zu wissen ist, dass es zwei Eingänge gibt, einen Haupteingang und einen Nebeneingang. Am Haupteingang schieben sich die Menschenmassen, um einen Blick auf die süßen Watschler zu erhaschen. Dort bist du aber durch eine abgetrennte Holzplattform von ihnen getrennt. Vielleicht 200 Meter weiter gibt es einen Nebeneingang, wo du auch direkt zu einem kleinen Strandabschnitt gelangst. Und dort kommst du den Pinguinen super nah. Sie liegen dort faul in der Sonne, schwimmen im Meer oder watscheln herum. Ein absolut tolles Erlebnis. An dieser Stelle ist es auch gar nicht voll und wir hatten auch nicht das Gefühl, dass sich die Pinguine irgendwie gestört fühlten.

Haupteingang Boulders Beach
Haupteingang Boulders Beach
Kapstadt Tipps, Boulders Beach Pinguine
Wenn du in den Nebeneingang reingehst …

Das magische Kap der Guten Hoffnung

Der südwestlichste Punkt Afrikas, das Kap der Guten Hoffnung, liegt ca. 44 km südlich von Kapstadt. Für die Extraportion Freiheitsgefühl musst du dorthin fahren, auf einen Felsen klettern, den Blick Richtung Meer richten und dir ordentlich den Wind um die Nase wehen lassen. Traumhaft! Außerdem bist du dort oben dann auch alleine, denn da das Kap weltberühmt ist und deshalb ein ziemlicher Touristenmagnet, wirst du dort immer von vielen Menschen umgeben sein. Die allermeisten posieren aber nur vor dem „Cape of good Hope“-Schild. Um auch ein Bild von dir und dem Schild zu bekommen, musst du dich tatsächlich in die Schlange stellen. Viel schöner ist aber die Natur drumherum. Genieße unbedingt den Anblick. Der Moment wird magisch sein.

Ein weiterer wunderschöner Aussichtspunkt ist Cape Point, ein ca. 250 m hohes Kliff mit einem Leuchturm. Achtung, hier laufen ziemlich viele und dreiste Affen herum, die dir sehr gerne etwas klauen. Auch gerne direkt aus der Hand oder dem Auto heraus. Also unbedingt wachsam sein und nichts unbeaufsichtigt lassen.

Kapstadt Tipps, Kap der guten Hoffnung
Am Kap sitzen und den Moment aufsaugen
Kap der guten Hoffnung Natur
Wunderschöne Natur rings um das Kap
Kapstadt Tipps, Cape Point Leuchtturm
Leuchtturm am Cape Point
Affen am Cape Point
Die dreisten Affen von Cape Point …

Cooler Bluebird Garage Market in Muizenberg

Der Bluebird Garage Market findet jeden Freitag Abend ab 18 Uhr in einer alten Fabrikhalle mitten in Muizenberg statt und war eins unserer Highlights. Hier werden selbstgemachter Schmuck und Klamotten verkauft. Aber richtig stylische und schöne Sachen. Auch meine geliebte Weltkugel-Kette habe ich von dort. Dazu gibt es eine große Auswahl an Essensständen. Hauptsächlich afrikanische Gerichte und alle selbstgekocht. Auf Holzbänken und ausrangierten Sofas sitzt man gemütlich zusammen, quatscht und lacht, während sich die Kids in einer richtig coolen Spielecke auspowern können. Eine absolute Empfehlung!

Kapstadt Tipps, Bluebirdgarage in Muizenberg
Bluebirdgarage in Muizenberg
Bluebirdgarage in Muizenberg
Bluebirdgarage in Muizenberg
Spielecke im Bluebird Garage

Süßes Kalk Bay

Dieses charmante kleine Fischerdorf bietet alles, was du brauchst: trendige Cafés und Bars, Antiquitätenläden, kleine Modeboutiquen und Trödelgeschäfte. Außerdem kannst du hier surfen gehen und in dem Gezeitenpool schwimmen. Heißt, in ruhigem Wasser und ohne Haie 🙂 Eine richtig coole Bar, sogar mit Schaukel für die Kids ist die Cape to Cuba Bar.

Kapstadt Tipps, Kalk Bay
Eine der süßen kleinen Boutiquen in Kalk Bay
Cape to Cuba Bar in Kalk Bay
Cape to Cuba Bar

Atemberaubender Chapmans Peak Drive

Der Chapmans Peak Drive ist eine nicht in Worte zu fassende wunderschöne Panoramastraße und gilt sogar als eine der schönsten der Welt. Die etwa 9 km lange Straße verbindet die beiden Orte Hout Bay und Noordhoek. Während der Fahrt kommst du immer wieder an traumhaften Aussichtspunkten vorbei, die dir den Blick auf die wilde und gigantisch schöne Atlantikküste Südafrikas ermöglichen. Für das Befahren musst du eine kleine Mautgebühr von 30 Rand (ca. 2€) zahlen.

Kapstadt Tipps, Chapmans Peak Drive
Aussicht vom Chapmans Peak Drive

Weingüterhopping in Franschoek

In der Nähe von Kapstadt gibt es zwei bekannte Weinanbaugebiete: Stellenbosch und Franschoek. Wir hatten uns für Franschoek entschieden, da es deutlich kleiner als Stellenbosch ist und somit, so hofften wir, weniger touristisch. Es würde durchaus Sinn machen sich für ein bis zwei Nächte in Franschoek einzubuchen, denn es sind ca. 60 km von Kapstadt aus und bei einer Weinprobentour müsste ja sonst noch einer fahren. Wir haben aber einen Tagesausflug gemacht, was auch völlig ok war.

Franschoek ist ein süßes winziges Städtchen mit leicht französischem Charakter. Es besitzt viele Bistros, Cafés und auch Galerien. Von hier aus starten die Weintouren mit der Winetram, die wir schon von zu Hause aus gebucht hatten. Mit der historischen Winetram fährst du aber nur ein kurzes Stück. Das meiste wird mit einem Traktor und einer Art motorisiertem Anhänger zurückgelegt. Du kannst dir aussuchen, welche Weingüter du besuchen willst und wie viele und zahlst dann den entsprechenden Preis. Die Weinproben selber müssen vor Ort noch extra gezahlt werden. Die Preise sind aber ziemlich günstig und legen bei durchschnittlich 2-3€ pro Person.

Die Weingüter sind alle sehr stilvoll eingerichtet. Und auch die Natur drumherum ist wunderschön. Ein bisschen erinnert es an das Napa Valley in Kalifornien.

Infos und Preise zur Winetram erhältst du hier: Winetram-Tour Franschoek

Weitere Weintouren findest du hier: Weintour Kapstadt*

Winetram in Franschhoek
Winetram
Weintour in Franschhoek
Umsteigen …
Weinhopping in Franschhoek
Weingut Grande Provence

6. Kombinationen für deine Tagestouren

Wenn du dich jetzt fragst wie du das alles in 6 Tagen schaffen sollst, kein Problem, wir geben dir eine mögliche Kombination von Unternehmungen zur Auswahl 🙂 Wenn du gerne einen ausführlichen Bericht lesen möchtest, dann schau mal in unser Weltreise Tagebuch: Kapstadt und Umgebung

Tag 1: Robben Island am Vormittag und die Waterfront am Nachmittag (Um nach Robben Island zu kommen, musst du sowieso zur Waterfront fahren, da von dort aus die Fähren starten.)

Tag 2: Tafelberg am Vormittag und Camps Bay am Nachmittag

Tag 3: Kap der Guten Hoffnung und Cape Point am Vormittag und Boulders Beach am Nachmittag

Tag 4: Kapstadt Altstadt mit dem Greenmarket Square, Long Street und weiter durch den Company’s Garden, anschließend nach Bo-Kaap

Tag 5: Vormittag Botanischer Garten, danach den Chapmans Peak Drive fahren (von Hout Bay nach Noordhoek), nachmittags in Kalk Bay Kaffee trinken und abends nach Muizenberg zum Bluebird Garage Market (wenn es ein Freitag ist). Muizenberg liegt direkt neben Kalk Bay.

Tag 6: Ausflug nach Franschoek

So hast du wirklich die Tage perfekt genutzt und kannst auch alles genießen.

Unsere Kosten für Kapstadt

Alles, was wir in den sechs Tagen für zwei Erwachsene und ein Kind (6 Jahre) ausgegeben haben (ohne Mietauto, da wir das für drei Wochen hatten und das schlecht rauszurechnen ist):

Supermarkteinkäufe (für Frühstück, Getränke, Obst, Wein, Barbecue, 2 x kochen): 83€

Essen und Trinken auswärts (Kaffee, Snacks, Eis, 3 x Abendessen): 130€

Eintritte (Robben Island, Gondel Tafelberg abwärts für zwei Erw., Botanischer Garten für zwei Erw., Winetram, zwei Weinproben, Kap der Guten Hoffnung, Seilbahn Cape Point, Boulders Beach): 156€

Transport und Parken (1 x UBER von Muizenberg bis Kirstenbosch, 1 x Zug von Muizenberg bis Kapstadt, 4 x Parken): 30€

Gesamtkosten 6 Tage Kapstadt inkl. Unterkunft, Verpflegung und Eintritte für 2 Erw. + 1 Kind: 700€

Durchschnittskosten 2 Erw. + 1 Kind pro Tag: 117€

(Für den Mietwagen können ca. noch mal 22,50€/Tag hinzugerechnet werden.)

Bist du bereit für deinen Kapstadt-Trip? Bei weiteren Fragen, gerne in die Kommentare!

Und falls du anschließend die Garden Route fahren willst, hätten wir das noch für dich: Garde Route – Tipps & Sehenswürdigkeiten

Südafrika – Garden Route: Die besten Tipps

Liebe Grüße!

Kapstadt Touren und Tickets:*

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