IstrienKroatien

Kroatien, Istrien Rundreise mit Zadar, Pula und Umgebung sowie den Plitwicer Seen

Yes, wir sind wieder da und auf geht's zu unserem ersten Blogbeitrag (Ja der allererste!).

Diesmal waren wir im wunderschönen Kroatien und zwar im Norden, in Istrien. Und gleich vorweg mal ein paar allgemeine Dinge. Wir waren jetzt das zweite Mal in Kroatien (das erste Mal waren wir im Süden, in Dalmatien unterwegs) und wir können nun uneingeschränkt sagen, dass Kroatien insgesamt ein absolut wunderschönes Land ist. Sowohl der Süden als auch der Norden Kroatiens sind toll. Die Natur ist wahnsinnig schön. Es gibt viel zu sehen und die Städte in Kroatien sind oft sehr urig mit einem tollen Altstadtkern.

Essen gehen ist im Vergleich zu Deutschland viel günstiger und zudem richtig gut. Es gibt den frischesten Fisch, den man sich vorstellen kann. Für wenig Geld. Also bucht lieber keine Verpflegung, sondern verpflegt euch selbst. Esst am besten in sogenannten Konobas. Diese sind im Vergleich zu Restaurants kleiner, uriger und günstiger. Zudem bieten sie auch kroatische Speisen und Getränke an. Auch der Einkauf im Supermarkt kostet nicht viel und es gibt alles, was man braucht. 

Man muss nur wissen, dass es fast überall in Kroatien nur Stein- und Kieselstrände gibt. Uns stört das gar nicht. Das Wasser ist einfach so unglaublich klar dadurch. Aber nehmt Badeschuhe mit!

 

Rabac

Zadar

Flug von Köln/Bonn nach Zadar

Am Samstag Abend (17.9.) um 19.30 Uhr ging es für uns mit German- bzw. Eurowings zunächst nach Zadar. Eigentlich sollte ja Pula unser Ziel sein, aber der Flug nach Zadar war einfach so viel günstiger und vor allem ohne Zwischenstop, dass wir umgeplant haben. Wir haben für uns drei 400€ bezahlt. Das ist ok. Um 21.30 Uhr (nach leichter Verspätung) landeten wir in Zadar. Der Flughafen dort ist unglaublich klein, aber somit aber auch sehr übersichtlich.

 

Mietwagen

Den Mietwagen hatten wir schon von Deutschland aus bei SIXT gebucht. Auch hier war der Preis ausschlaggebend. SIXT war nach gründlicher Recherche der günstigste Anbieter. Der Golf-Klasse-Wagen sollte nur 12,60€ pro Tag kosten. Nach den üblichen Versuchen uns am Schalter weitere Versicherungen und Zusatzleistungen anzudrehen, erhielten wir einen schwarzen Golf sieben Variant als Diesel Schaltwagen.

Tip: Lasst euch bitte keine überteuerten Versicherungen andrehen. Die normale Vollkasko ist eigentlich immer mit drin (bitte prüfen). Alles andere ist Profitmacherei. Schaut euch das Auto bzgl. Macken genau an und gebt diese an, falls sie noch nicht eingetragen sind. Die Anbieter wollen euch nur Angst machen. Und damit kann man bekanntlich gut Geld verdienen.

Zwei Nächte und ein Tag in Zadar

Unsere Unterkunft

Mittlerweile war es schon 22.15 Uhr und Mila wurde langsam müde. Wir machten uns auf zu unserer ersten Unterkunft. Wir hatten ein einfaches Apartment in einem Wohnhaus mitten in der Innenstadt von Zadar gebucht. Kosten, 30€ pro Nacht (ohne Verpflegung). Gut, was.

Allerdings teilte uns die Vermieterin nach einem Anruf von uns mit, dass es Probleme gab und sendete uns eine Adresse ca. 2 km südlich vom Stadtzentrum. (Wie sich später herausstellte, wurde dort eine heftigere Party gefeiert. Die Polizei musste kommen und das Apartment musste nun erst komplett wieder hergerichtet werden.)

Ok, kann man nichts machen. Trotzdem waren wir genervt und vor allem müde. Mila sowieso. Nach 15 min Fahrt kamen wir an der neuen Adresse an. Es war zwar schon dunkel, aber man konnte erkennen, dass unsere neue Unterkunft nicht soooo verkehrt aussah. Das Problem war nur, es war niemand da, der uns aufschließen konnte. Nach einem weiteren Anruf von uns und ca. 20 Minuten Wartezeit später, kam endlich der Eigentümer. Wir erhielten ein sehr großes und modern eingerichtetes, mit zwei Schlafzimmern versehenes Apartment, direkt am hauseigenen Pool. Das war auf jeden Fall ein Upgrade, dachten wir uns. Unsere vorbereitete Beschwerde ließen wir somit stecken.

Mila, die im Auto eingeschlafen war, trugen wir nur noch so wie sie war ins Bett. Inzwischen war es fast 23.30 Uhr.

Am nächsten Tag begann unser Urlaub dann also richtig. Wir hatten wirklich ein tolles Apartment, was mit Sicherheit mehr kostete, als das von uns ursprünglich gebuchte. Es gehörte scheinbar zur "Villa Kovac"*, zumindest stand das auf dem Schild am Eingang. Allerdings hatten wir nicht das Luxusapartment erwischt wie es auf den einschlägigen Seiten zu sehen ist. Unseres war eher einfach, aber dafür groß. Wir waren aber auf jeden Fall sehr zufrieden. In der Nähe gibt es zahlreiche Cafés, Bäckereien, Konzums und Restaurants. Das Meer ist auch nicht weit. Vermutlich war die Parkplatzsituation dort auch besser als in der direkten Innenstadt. Klar, wir mussten nun überall hin mit dem Auto fahren, was aber letztlich kein Problem war.

 

 

Zadar Stadt

Sonntag haben wir den ganzen Tag dazu genutzt uns Zadar anzuschauen. Allerdings braucht man keinen ganzen Tag dafür. Wie viele Städte in Kroatien, ist auch Zadar sehr übersichtlich. Theoretisch kann man in zwei Stunden durch sein. Sehenswert ist der sehr schöne historische Altstadtkern inkl.Stadtmauer und die toll angelegte Hafenpromenade. Wir haben oft Pausen gemacht und auch einige Zeit auf einem Spielplatz verbracht. Spielplätze gibt es in den kroatischen Städten (meist in der Nähe vom Hafen) eigentlich immer. Das ist ziemlich praktisch, wenn man mit Kind unterwegs ist. So haben auch die Kleinen etwas von so einer Stadtbesichtigung.

Parken kann man übrigens ganz nah an der Altstadt für 4 Kuna die Stunde (ca. 0,50 €) mit Parkschein oder auf einem bewachten Parkplatz für 8 Kuna die Stunde.

Zadar, Hafenpromenade

Zadar Altstadt

Zadar, Altstadt

Fahrt nach Pula entlang der Küstenstraße Adria-Magistrale

Am Montag sind wir schon früh aufgestanden. Um 8.45 Uhr saßen wir im Auto. Unser Ziel Pula bzw. die Halbinsel Verudela, wo wir für eine Woche ein Apartment gebucht hatten.

Google errechnete die Fahrtzeit bis nach Verudela über die Küstenstraße mit vier Stunden. Wir hatten vor Pausen einzulegen, damit es Mila nicht zu langweilig wird. Wir hätten auch über die Autobahn fahren können, was aber nicht wirklich kürzer gewesen wäre. Zudem wollte Tobias gerne die nördliche Küstenstraße fahren. Die südliche kannten wir schon von unserem Kroatienurlaub im September 2013.

Leider erwies sich der erste Teil der Strecke als sehr kurvig, so dass Mila sich nach kurzer Zeit leicht übergeben musste (für diesen Fall haben wir im Auto immer eine kleine Plastiktüte parat). Es war also eine Rast angesagt. Mit frischer Luft und Aussicht auf die wirklich schöne Küste. 

Die Kurven ließen ab Karlobag zum Glück nach. In Crikvenica gab es dann eine zwei-stündige Mittagspause. Im Restaurant "Buffet Lucica" haben wir frischen Fisch und Cevapcici mit Pommes und Salat gegessen. Das Restaurant liegt am Hafen mit Blick aufs Wasser. Das Essen war sehr gut und günstig. Wir haben für uns drei 210 Kuna gezahlt (ca.25€). Gegen 14:30 Uhr ging unsere Fahrt weiter. Kurz vor Rijeka sind wir rauf auf die Autobahn und waren in 1 1/4 Stunde in Pula bzw. Verudela. Reine Fahrtzeit hatten wir tatsächlich vier Stunden.

Unser Fazit: Insgesamt war es sehr schön die Adria-Magistrale zu fahren. Dass sie aber allgemein zu den schönsten Straßen der Erde gehört, können wir nicht bestätigen. Man hat keinen weiten Blick aufs Meer und die vorgelagerten Inseln, die größtenteils zu sehen sind, sind sehr karg. Man muss allerdings dazu sagen, dass das Wetter an diesem Tag bewölkt war. Bei Sonnenschein ist es sicherlich weitaus schöner.

 

 

Unsere Unterkunft auf der Halbinsel Verudela

Die Anlage "Park Plaza*", in der wir eine Unterkunft gebucht hatten, hatte Tobias bei booking.com gefunden. Sie befindet sich wie gesagt auf der Halbinsel Verudela, welche ca. zehn Autominuten von Pula entfernt liegt. Es ist eine sehr schöne größere Anlage, buchbar mit Selbstverpflegung oder Halbpension. Wir wählten Selbstverpflegung (weil Essen gehen einfach so günstig und gut ist in Kroatien) und haben für 10 Tage zu dritt 490€ (inkl. Steuern und Tourismusabgabe) bezahlt.

Alles ist sehr gepflegt und sauber. Es gibt einen sehr großen und schönen Poolbereich, welcher terrassenförmig angelegt ist und oberhalb, aber direkt am Meer liegt. Im oberen Bereich gibt es einen flachen Pool inkl. Kinderrutsche in ein Kleinkinderbecken. Im unteren Bereich liegt der Schwimmer-Pool. Man hat hier einen fantastischen Blick auf das weite Meer.

Großer Minuspunkt für den Poolbereich ist aber, dass man die Liegen dort extra zahlen muss mit 20 Kuna pro Tag und pro Liege (ca. 2,50€). Das hatten wir ehrlich gesagt noch nie erlebt. Am Strand ok, aber am Pool?

Ins Meer kommt man wie so oft in Kroatien über einen Felseinstieg. Treppen hinab ins Wasser sind vorhanden. Rechts von der Anlage gibt es einen kleinen Kieselstrand, von dem aus man ins Wasser gehen kann.

Mit unserem Apartment hatten wir wieder mal Glück. Dieses lag nicht nur direkt neben dem meiner Eltern, die schon zwei Tage vor uns nach Pula gereist waren, sondern auch noch in unmittelbarer Nähe zum Poolbereich. Und als Krönung mit einem super Blick aufs Meer. Das Apartment bestand aus einem Wohn- und Essbereich, in dem auch eine Schlafcouch für Mila aufgestellt war sowie einem separatem Schaf- und Badezimmer. Es war modern eingerichtet mit genügend Platz für unsere (ziemlich vielen) Sachen. Das einzige, was wir bemängeln ist, dass es in der Dusche schon den ein oder anderen Schimmelfleck gab. Es fiel zwar nicht so sehr auf, da alles dunkelgrau gefliest war, aber bei genauerem Hinsehen sah man es dann doch.

Die Anlage bietet mehrere Restaurants, in denen man gut essen kann wie wir finden. Auch hier ist es vergleichsweise günstig. Eine Portion Spaghetti Bolognese z.B. kostet 50 Kuna (ca. 5€) und ein wirklich leckeres frisches Thunfischsteak 80 Kuna (ca. 10€). Dazu gibt es ein Buffetrestaurant, in dem man für umgerechnet 8€ pro Person frühstücken und für 16€ pro Person (jeweils ohne Getränke) zu Abend essen kann. Ebenfalls sind kleinere Geschäfte sowie ein Konzum vorhanden.

Auch einen Miniclub gibt es, der richtig toll eingerichtet ist. Neben vielen Spiel- und Bastelsachen, gibt es auch etwas zu klettern. Alles ist neuwertig und auch die Betreuerinnen waren sehr nett. Deutsch konnte dort leider niemand so richtig, aber Kinder kommen ja auch so wunderbar klar.

 

 

Zeppelin Bar

Ganz in der Nähe von unserem Hotel liegt die Zeppelin Bar. Man läuft ca. 10-15 min. Eine sehr chillige Bar, direkt am Meer. Man hat einen wunderschönen Blick, kann baden, schnorcheln und es sich einfach gut gehen lassen. Man sollte sich in der Nebensaison (ab Mitte September) allerdings etwas zu essen mitnehmen. Das wurde nicht mehr angeboten.

Verudela - Park Plaza - Poolbereich

Verudela - Park Plaza - Unterkunft

Verudela - Park Plaza - Miniclub

Verudela - Zeppelin Bar

Sieben Tage Pula und Umgebung

Brijuni Inseln

Am Dienstag stand ein Ausflug zu den Brijuni-Inseln auf dem Plan. Dort dürfen nur geführte Tour gemacht werden. Das ist eigentlich nicht so unser Ding, aber anders kommt man leider nicht in den Nationalpark.

Um 10.45 Uhr ging es vom Hafen in Pula los. Die Überfahrt mit dem Boot dauerte ca. 50 min. Kostenmäßig liegt die Tour bei 280 Kuna pro Person (ca. 35€), also nicht ganz so günstig. Kinder bis 4 zahlen nichts. Die Brijuni-Inseln bestehen aus 14 unbewohnten Inseln. Wir landeten auf der größten, Veli Brijun. Mit einer Diesel Bimmelbahn wird man eine Stunde um die Insel gefahren. Die Fahrt führt u.a. durch einen kleinen Safari Park, wo ein kurzer Stop (10 Minuten) eingelegt wird. Der Park ist aber eigentlich ein Witz. Es gibt kaum noch Tiere und alles wirkt etwas lieblos.

Während der Fahrt redete die Reiseleiterin pausenlos und man konnte es eigentlich dadurch gar nicht genießen. Sie leierte alles nur wie auswendig gelernt runter. Das war ein bisschen schade. Am Schluss der Bahnfahrt hatten wir noch ca. 2,5 Stunden, um uns zu Fuß umzusehen. Um 15.45 Uhr ging das Boot wieder zurück nach Pula.

Unser Fazit: Die Natur ist hier wie überall in Kroatien wunderschön. Die Tour lohnt sich aber nicht wirklich und ist für das Gebotene zu teuer.

 

 

Medulin

Am Mittwoch (21.9.) haben wir uns morgens spontan entschlossen nach Medulin zu fahren. Das Wetter war nicht ganz so gut und so bot sich eine Stadtbesichtigung an. Stadt ist für Medulin eigentlich zu viel gesagt. Es ist ein nettes kleines, eher Dörfchen als Städtchen mit einer kleinen Hafenpromenade. In der Hochsaison ist dort ganz bestimmt viel los. Es gab einige kleine Strandbars, die aber schon geschlossen hatten. Ebenfalls gab es Spielmöglichkeiten für Kinder wie z.B. eine Wasserinsel und ein Trampolin. Doch auch diese wurden gerade abgebaut. In Kroatien ist es komischerweise wie wir finden so, dass ab Mitte September so langsam alles abgebaut und geschlossen wird. Das ist uns auch schon bei unserem Dalmatien-Urlaub in 2013 aufgefallen. Eigentlich schade, denn Kroatien hat auch im Herbst noch viel zu bieten. Auch das Wetter ist zu der Zeit noch schön.

Mittags fuhren wir in den Ortskern, der weiter oben auf einem Berg liegt. Dort gibt es nicht viel zu sehen, aber es sind ein paar wirklich schöne und urige Konobas vorhanden. Wir entschieden uns für die Konoba "Istria" in einer kleinen Seitenstraße. Das Essen war wie immer sehr gut und günstig. Diese Konoba ist auf jeden Fall zu empfehlen. Abends wird dort sogar Spanferkel am Grill angeboten. Das ist eine Spezialität in Kroatien. Wer Fleisch mag, sollte das auf alle Fälle mal probieren.

Nationalpark Brijuni

Nationalpark Brijuni Inseln

Nationalpark Brijuni Inseln

Naturschutzgebiet Kap Kamenjak

Am Nachmittag sind wir in das Naturschutzgebiet "Kap Kamenjak" gefahren. Der Eintritt kostete 40 Kuna (ca. 5€). Wir fuhren über unbefestigte Straßen bis kurz vors Kap auf die östliche Seite. Hier haben wir uns die zerklüftete Natur an der Bucht "Uvala Skara" angesehen und sind zu Fuß entlang der Küste bis zur nächsten Bucht "Uvala Debeljak" gelaufen. Das war absolut toll und wunderschön. Auch hier wieder unzählige Pluspunkte für die tolle Natur!

 

Ein absolutes Muss in diesem Park ist ein Besuch der Safari Bar. Das ist eine total irre, naturbelassene Bar mit vielen kleinen Bambus-Separees und Holzspielgeräten für Kinder (und auch Erwachsene 🙂 ).

 

Kurz dahinter gelangt man zu den Klippen, von wo aus man ins Meer springen und die unberührte Natur der Bucht "Uvala Mala Kolumbarica" bestaunen kann. Wir sind danach weiter zu einer westlich gelegenen Bucht "Uvala Njive" gefahren. Hier konnte man schwimmen und schnorcheln und sich den Sonnenuntergang anschauen.

 

Unser Fazit: Kap Kamenjak ist sehr, sehr lohnenswert und sollte man, wenn man in der Nähe ist, nicht verpassen.

Kap Kamenjak - Bucht Uvala Mala Kolumbarica

Kap Kamenjak - Bucht Uvala Debeljak

Kap Kamenjak - Bucht Uvala Skara

Kap Kamenjak - Safari Bar

Pula Stadt

Am Donnerstag sind Tobias und ich vormittags nach Pula reingefahren. Hier kann man sich das am Hafen gelegene schöne Amphitheater anschauen. Dieses kostet zwar Eintritt, allerdings kann man sich diesen sparen, da man auch von außen alles wunderbar sehen kann. Pula Altstadt hat eine kleine Einkaufsmeile sowie einen Markt für Lebensmittel. Man kann mal durchschlendern und hat eigentlich in 1-2 Stunden auch schon wieder alles gesehen. Insgesamt aber sehr nett.

Pula Stadt

Amphitheater in Pula

Pula Markt

Fazana

Fazana ist so ein Örtchen, was man sich anschauen sollte, wenn man in der Nähe ist. Die Hafenpromenade ist wunderschön angelegt, es gibt viele schöne Cafés und Restaurants/Konobas. Abends kann man von den tollen Strandbars aus einen fantastischen Sonnenuntergang genießen. Wenn man fürs Essen nicht viel zahlen möchte, geht man einfach weiter rein in die Gässchen und sucht sich dort eine kleine urige Konoba. So haben wir das auch gemacht und hatten ein fantastisches Essen mit sehr, sehr netten Kellnern (Fleischplatte für 2 Personen für umgerechnet 16€). Einer der Kellner ist sogar in die benachbarte Eisdiele gelaufen, nur um Mila ein Schokoladeneis zu holen. Selbst hatten sie nämlich keins. (Auf der Rechnung stand das hinterher nicht mit drauf 🙂 ).

Fazana

Fazana - Sonnenuntergang

Slowenien mit Piran und Portorož

Piran ist ca. eine Autostunde von Pula entfernet und ist ein ganz kleines, aber wunderschönes Hafenörtchen. Autos sind dort verboten und so parkt man in einer Parkgarage ca. 1 km vor der Altstadt. Von da aus fährt man mit einem kostenlosen Shuttle-Bus bis zum Marktplatz. Dieser verkehrt alle 10 min und so muss man nicht lange warten. Die Kosten fürs Parken lagen bei ca. 1,40€/Stunde.

 

Um Piran kann man fast einmal herumlaufen, immer am Wasser entlang. Dabei kann man sich in eines der zahlreichen Cafés setzen und einfach den Blick aufs Meer genießen. Innerhalb gibt es wieder viele kleine Gässchen und Lädchen sowie einen wirklich schönen Marktplatz. Nach 1-2 Stunden ist man aber auch wieder durch und kann die Straße ein Stück zurück fahren nach Portorož.

 

Portorož hat uns ein kleines bisschen an die Côte d’Azur erinnert. Auf der einen Seite stehen tolle, teils pompöse Hotels und gegenüber liegt die Strandpromenade mit Cafés, Restaurants und Boutiquen. Es lohnt sich auf jeden Fall dort einmal hoch und runter zu laufen.

 

Umag

Nach Portorož sind wir dann wieder über die Grenze zurück nach Kroatien in den Ort Umag gefahren. Umag ist allerdings sehr touristisch und so sind auch die Preise für Essen und Trinken deutlich höher als wie wir gewohnt waren. Zum Mittag gab es deshalb mal keinen Fisch, sondern ein Risotto. Dafür aber direkt am Wasser mit einem wieder mal tollen Blick aufs Meer. Umag ist auch wieder ein Hafenstädtchen mit einer Promenade und den typischen Souvenirgeschäften.

Unser Fazit ist allerdings: Muss man nicht unbedingt gesehen haben.

Slowenien - Piran

Slowenien - Portorož

Labin und Rabac

Samstag (24.9.) war der letzte gemeinsame Tag mit meinen Eltern, welche am Sonntag wieder nach Hause geflogen sind. Wir nutzten den Tag dazu uns Labin und Rabac anzuschauen. Labin ist ein kleines Örtchen hoch oben auf einem Berg mit einer ganz tollen Aussicht auf die Umgebung drumherum und natürlich das Meer. Fahrtzeit von Pula sind ca. 50 Autominuten. Es geht nicht über die Autobahn, sondern über Landstraßen, die teilweise auch ein wenig kurvig sind.

 

Direkt unterhalb von Labin und an der Küste gelegen liegt der ebenfalls kleine Ort Rabac. Rabac ist ein netter Urlaubsort mit kleinen Cafés und Restaurants direkt am Meer. Hier kann man schön gemütlich umherschlendern und dann am nahegelegenen Kieselstrand baden.

 

Unser Fazit: Es ist ein schöner Tagesausflug mit einem guten Mix aus Stadt anschauen und baden.

Labin, Bergdorf

Rabac

Zwei Tage Plitwicer Seen

Von den Plitwitzer Seen hatten wir schon viel gehört und da wir uns immer gerne schöne Natur anschauen, war das für uns ein Muss. Wir mussten ja sowieso wieder zurück nach Zadar und der Nationalpark lag quasi auf dem Weg, so dass wir wunderbar eine Nacht an den Plitwicer Seen einbauen konnten. Am Montag kamen wir nach 3,5 Stunden Fahrtzeit an unserer Unterkunft "Rooms Ivanka*" an. Diese lag in unmittelbarer Nähe zum Park, den wir dann auch am gleichen Tag noch besuchten. Wir kauften uns jeder ein 2-Tagesticket, welches pro Person umgerechnet ca. 25€ kostete. Mila hatte freien Eintritt.

Wir entschieden uns am ersten Tag den unteren Teil der Seen anzuschauen und am zweiten dann den oberen. Den unteren Teil haben wir in 4 Stunden inkl. Boot fahren und Rücktransport mit dem Bus geschafft. Die Natur ist hier wirklich einzigartig. Grandiose Wasserfälle, die in wahnsinnig klaren und türkisfarbenen Seen enden. Man geht auf extra angelegten Holzstegen quasi mitten durch die Natur. Und obwohl wirklich viele Reisebusse da waren, verlor sich das ein wenig im Park, welcher wirklich riesig ist. Wir könnten uns aber vorstellen, dass in der Hochsaison, wenn sich die Massen über die Stege schieben, man es nicht mehr so genießen kann.

Am zweiten Tag, haben wir in 3 Stunden den oberen Teil geschafft. Auch hier war es wieder fantastisch anzusehen. Allerdings wiederholt sich alles und letztlich sehen die Seen und Wasserfälle alle gleich aus 🙂 Wenn man also nicht so viel Zeit hat, reicht es aus sich nur den oberen oder nur den unteren Teil anzuschauen.

Unsere Unterkunft, die wir auch schon von zu Hause aus gebucht hatten, war alles in allem ok. Es war sehr einfach und eher altmodisch eingerichtet. Im Bad passte eigentlich nur eine Person hinein, aber es war alles sauber. Das ist für uns immer das wichtigste. Den Preis von 60€/Nacht fanden wir dennoch nicht gerechtfertigt. Aber vermutlich haben wir einfach nur die Lage bezahlt. Was aber hoch gelobt werden kann, ist das Essen. Abends wurde auf einem Holzkohlegrill Fleisch, Fisch und Gemüse gegrillt und sehr nett angerichtet. Es war wirklich ziemlich lecker und dafür eigentlich auch noch relativ günstig. Wir haben ca. 35€ für uns drei bezahlt.

Unser Fazit: Die Plitwicer Seen lohnen sich in jedem Fall. Wenn man im Norden von Kroatien unterwegs ist, sollte man sie nicht verpassen. Die Natur dort ist einfach einzigartig und wunderschön anzusehen. Man sollte allerdings schauen, dass man nicht in der Hochsaison dort ist.

Plitwicer Seen

Pliwicer Seen - Kleiner Wasserfall

Plitwicer Seen - Grotte im Film "Schatz im Silbersee"

Plitwicer Seen - Wasserfall

 Habt ihr noch Fragen?

Wir hoffen wir konnten euch einen kleinen Eindruck von unserer Tour durch Kroatien bzw. Istrien übermitteln. Wenn ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, dann hinterlasst gerne einen Kommentar oder schreibt uns eine Mail!

Und falls euch der Beitrag gefallen hat, dann teilt ihn gerne!

 

Liebe Grüße

Romy, Toby und Mila

 

 

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