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Weltreisetagebuch Tag 21 – 23: Singapur

Pärchen mit Kind vor dem Marina Bay Sands in Singapur

#Weltreise Tag 21: Ankunft in Singapur

Um 6:30 Uhr Ortszeit kommen wir in Singapur an. Eigentlich würden wir jetzt ins Bett gehen nach alter Zeit. Uns fehlt also eine ganze Nacht. Entsprechend müde sind wir. Nur Mila hat zum Glück fünf Stunden geschlafen.

Der Flug mit Singapur Airlines war super. Alles ruhig, Top Service.

Mein Bruder Janko landet zur selben Zeit und wir warten noch auf ihn, damit wir zusammen zum Hotel fahren können.

 

 

Fragrance Riverside Hotel

Um 8 Uhr sind wir im Hotel. Und können natürlich noch nicht einchecken. Es wird uns aber angeboten eine höhere Zimmerkategorie zu nehmen. Da wären schon Zimmer frei. Ah ja. Da wir wirklich völlig fertig sind und nicht bis 15 Uhr warten wollen, buchen wir die bessere Kategorie für umgerechnet 15€ mehr die Nacht. Außerdem hätten wir dann auch ein Fenster im Zimmer. Ach wie nett.

Im Zimmer angekommen, können wir erst nicht glauben, was wir sehen: miniklein, ein Fenster, was nicht aufgeht und nur ein Bett, wo wir zu dritt drin schlafen sollen. Das ist aber höchstens 1,60 m breit, womit der Raum auch schon ausgefüllt ist. Geht also gar nicht. Das Zimmer nennt sich übrigens "Deluxe Zimmer".

Wir buchen also noch eine höhere Kategorie, die höchste in diesem Hotel. Mit einem Doppel- und einem Einzelbett. Wir bezahlen jetzt 115€/Nacht statt wie ursprünglich gebucht 90€. Immerhin mit Frühstück. Das neue Zimmer ist aber auch gerade mal so viel größer, dass das zweite Bett mit reinpasst. Das Fenster geht natürlich nicht auf. Es gibt keine Schränke und keine Ablageflächen und das Bad ist eigentlich eine Dusche, wo zufällig noch eine Toilette und ein Waschbecken mit untergebracht sind.

Willkommen in Singapur. Wir hatten ja vorher eigentlich auch schon gelesen, dass das hier so ist. Wenn man nicht gerade in einem Luxushotel wohnt.

Aber es hat einen Pool, den wir nachdem wir erst mal zwei Stunden schlafen, auch nutzen.

Und die Lage ist super. Wir sind quasi mittendrin.

Geht doch.

Zimmer im Fragrance Riverside Hotel, Singapur

Unser Zimmer

Chinatown

Um 13 Uhr wollen wir nach Chinatown laufen und etwas essen. Es ist heiß und schwül, aber noch ok.

In Chinatown reihen sich Stand an Stand mit bunten Zeugs. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Wir laufen umher. Es ist wuselig. Dann kommen Straßen, voll mit Restaurants. Alle Plätze belegt. Klar, ist ja Mittagszeit.

Wir finden einen Foodcourt, wo nur Einheimische sind. So scheint es zumindest und holen uns Reis mit Ente in einer Sojasoße. Schmeckt gut. Nur Mila ist wenig begeistert, probiert aber immerhin die Ente und isst ein paar Stücke davon.

Wir laufen weiter und kommen am Budda Tooth Relic Tempel vorbei. Wir gehen rein und ich muss mir ein Tuch um die Beine binden. Meine Hose ist zu kurz. Drinnen sind Tausende von kleinen und größeren Buddhas an den Wänden. Jeder hat eine Zahl und scheint für etwas zu stehen. Und überall stehen Dosen zum Geld einwerfen. Es kommen bestimmte Münzen dort hinein, die man sich vorher für 10 Singapur-Dollar kaufen muss. Der Tempel ist voll. In der Mitte stehen riesige Buddhas aus Gold (wirkt zumindest so) und in dem Bereich davor packen Mönche eifrig Kisten zusammen. Letzte Woche war Neujahrsbeginn in Singapur und vermutlich wird nun alles abgebaut.

Wir gehen wieder zurück ins Hotel, zum Pool. Wir sind schon wieder ziemlich müde. Bis auf Mila.

Straße in Chinatown, Singapur

Chinatown

Foodmarket in Chinatown, Singapur

Foodmarket Chinatown

Rote Laternen über einer Straße in Chinatown, Singapur

Chingay Parade

Für abends hat Tobias schon Tickets für die Chingay Parade besorgt, die heute stattfinden soll. Eins DER Highlights hier in Singapur. Wir überlegen, ob wir hingehen sollen, da wir echt müde sind. Entscheiden uns aber dann doch dazu.

Vorher essen wir noch was. Diesmal in einem Hawker Center, ein sagen wir mal etwas besserer Food Market. Ich esse das beste Pad Thai meines Lebens. Nur Mila schmeckt es wieder nicht. Sie bekommt also Pommes, die aber auch nicht so toll sind. Hhm, das kann ja noch was werden.

Die Parade findet in dem Bereich rund um den Singapur Flyer (dem zweitgrößten Riesenrad der Welt) an der Formel 1 -Strecke statt. Wir haben das ganze Event aber etwas unterschätzt. Menschenmassen sind plötzlich hier. Die extra aufgebauten Tribünen sind voll. Alles jubelt. Die Parade beginnt an der Tribüne und geht dann, keine Ahnung, ziemlich lang weiter.

Wir sitzen auf unseren Plätzen und die Show beginnt. Eine Streetparade vom professionellsten. Besser kann der Karneval in Rio auch nicht sein, denke ich mir. Fantastische Kostüme, Akrobaten, Tänzer, perfekte Wagen, die extra gebaut wurden. Alles blinkt und glitzert. Bunt, bunter, am buntesten. Laute und stimmungsvolle Musik. Die Leute um uns drehen fast durch. Es sind auch viele Kinder da. Mila ist begeistert und jubelt mit. Wahnsinn.

 

Irgendwann werden wir nur so müde, dass wir beschließen zu gehen. Es ist halb neun. Nur, so schell kommen wir nicht nach Hause. Alles ist voll und es folgt ein weiteres Festivalgelände mit riesigen bunten aus seidenartigem Material bestehenden Figuren. Auch alle chinesischen Sternzeichen sind mit dabei. Wir vermuten, dass es sich um ein Neujahrsfest handelt, was hier heute stattfindet. Es ist echt wirklich krass und kaum zu beschreiben. Alles führt entlang des Singapur Rivera. Und von dort aus hat man auch noch eine grandiose Aussicht auf die Skyline und das berühmte Marina Bay Sands Hotel.

Punkt 22 Uhr erleuchtet ein großes Feuerwerk den Himmel. Der krönende Abschluss dieses verrückten Tages.

Um 23 Uhr sind wir im Hotel. Völlig platt. Nur Mila turnt noch herum und ich frage mich, wo sie diese Energie hernimmt. Als ich sie ins Bett bringe, schläft sie aber sofort ein.

Blick auf die Chingay Parade, Singapur

Chingay Parade

Blick auf die Chingay Parade, Singapur
Neujahrsfest, Singapur

Neujahrsfest

Blick auf den Merlion, Singapur

Merlion - Wahrzeichen von Singapur

#Weltreise Tag 22: In Singapur

Bis 11:30 Uhr schlafen wir heute. Das tat mal richtig gut. Das Frühstück haben wir somit leider verpasst. Aber so entziehen wir uns Stück für Stück dem Jetlag.

Um 12:30 Uhr suchen wir erst mal einen McDonald’s. Wir haben Mila versprochen, dass sie Chicken Nuggets bekommt. Und ich bin froh, dass sie endlich mal was isst. Auch wenn es traurig ist, dass wir hier in Singapur zu einem McDonald’s gehen, zumal wir das auch in Deutschland nicht machen (sie kennt es von ihrem Onkel, der jetzt auch dabei ist 🙂 ). Aber was macht man nicht alles fürs Kind. Wir hatten ja schon befürchtet, dass es essentechnisch schwierig wird mit ihr. Und hier in Asien scheint ihr nichts zu schmecken.

 

 

Gardens by the Bay

Anschließend fahren wir mit dem Taxi zu Gardens by the Bay. Dem wunderschönen, 101 Hektar großen angelegten Park hinter dem Marina Bay Sands. Dem berühmten Wolkenkratzerhotel mit dem schiffsförmigen Anbau oben drauf und dem Infinity Pool. Wir laufen einmal komplett durch den Park und unser Ziel ist am Ende der Childrens Garden. 

 

Super Trees

Vorher kommen aber noch zu den Super Trees. Riesige künstliche Bäume aus einer Metallkonstruktion, die aber mit echten und seltenen Pflanzen bewachsen ist. Eine der Attraktionen hier in Gardens by the Bay. Die Trees sind zwischen 25 und 50 Metern hoch. Zwei davon sind mit einem Skywalk miteinander verbunden. Auf einen fahren wir hoch und genießen die gigantische Aussicht auf ganz Singapur. Das Marina Bay Sands ganz nah vor unseren Augen.

Wir überlegen auch noch auf den Skywalk zu gehen, allerdings kostet dieser nochmal Eintritt (wir hatten für den Super Tree schon 12€/Person bezahlt) und da wir dort die gleiche Aussicht haben, lassen wir es. Wir gehen weiter, der Park ist gigantisch groß und wirklich unglaublich schön.

Blick auf die Super Trees, Gardens by the Bay, Singapur

Super Trees, Gardens by the Bay

Blick auf die Super Trees, Gardens by the Bay, Singapur
Menschen in die Kamera blickend mit einem Glas Wein oben auf dem Suoertree im Gardens by the Bay in Singapur

Children's Garden

Und dann kommt er der Children's Garden. Darauf hatte ich mich schon gefreut, weil Mila hier rumtoben und sich abkühlen kann. Ein relativ großer Bereich, wo jede Menge Wasserfontainen aus dem Boden sprudeln. Und natürlich ist er voller Kinder, die lachend und schreiend umherlaufen. Mila ist begeistert und kann es kaum erwarten ihren Badeanzug anzuhaben. Hier bleiben wir erst mal eine Weile. Auch die Erwachsenen können sich hier erfrischen. Außerdem kostet es nichts.

Hinter den Wasserfontainen befindet sich noch ein toller Spielplatz. Auch der wird natürlich noch ausgiebig von Mila getestet.

Blick in den Children's Garden im Garden by the Bay, Singapur

Children's Garden

Kind in einer Rutsche im Childrens Garden im Garden by the Bay in Singapur

Marina Bay Sands

Gegen halb sieben brechen wir auf zum MBS. Wir wollen ganz hochfahren auf die riesige Dachterrasse. Nur der Infinitypool ist leider nur für Hotelgäste zugänglich. Auf dem Weg dahin oder schon vorher verliere ich meine Sonnenbrille. Mist, die hatte ich mir extra für die Weltreise gegönnt. Aber ich habe ja bald Geburtstag und mein Bruder schlägt vor mir eine neue zu schenken, wenn wir irgendwo eine sehen. Da sage ich nicht nein. Gute Laune wieder gerettet, es kann weitergehen 😉

 

Das MBS besteht aus drei Towern mit je 55 Stockwerken, welche oben mit dem SkyPark verbunden sind. Wenn man dort hinauf will, ist es Stockwerk 57. Wir betreten das riesige Gebäude mit der riesigen Empfangshalle, die in eine riesige Einkaufspassage übergeht. Wir brauchen ein bisschen uns zu orientieren und gehen dann zu Tower 1. Hier lässt man uns allerdings nicht hoch, da das Restaurant oben, wo wir als Nicht-Hotelgäste hin dürfen, keine Kinder reinlässt. Ok, wir gehen zu Tower 2. Dort ist oben das Spago Restaurant. Und dort dürfen wir hoch. Als der Fahrstuhl nach oben schnellt, spüren wir alle einen leichten Druck in den Ohren. Ansonsten merkt man nicht, dass man überhaupt hochfährt.

Oben angekommen werden wir direkt ins Restaurant geführt. Es ist überall offen und der Ausblick ist Meeeeega. Der Pool liegt direkt vor uns und wie gerne würden wir da jetzt reinspringen. Geht aber leider nicht. Er zieht sich über so einige Meter. Das Ende und der Anfang ist für uns jedenfalls nicht zu sehen. Und am Rand scheint es tatsächlich so, als würde dahinter direkt der Abgrund sein. Einfach nur toll.

Wir setzen uns und mein Bruder lädt uns auf eine und dann noch eine Flasche Wein ein. Wir genießen jetzt erst mal hier zu sein. Ganz oben auf dem Marina Bay Sands. In Singapur. 10.000 Kilometer von der Heimat entfernt.

Blick auf das Marina Bay Sands, Singapur

Marina Bay Sands

At the Top - Marina Bay Sands, Singapur

At the Top - Marina Bay Sands

Clark Quay

Später essen wir noch am Clark Quay, direkt am Wasser. Der Clark Quay ist ein Bar- und Restaurantviertel, wo abends ziemlich was los ist. Und es liegt nur fünf Gehminuten von unserem Hotel weg. Perfekt also, um so einen Tag ausklingen zu lassen.

Clark Quay, Singapur

Clark Quay, Singapur

#Weltreise Tag 24: Dritter Tag in Singapur

Heute stehen wir um 10 Uhr auf. Ohne Wecker hätte das aber nicht geklappt.

Das Frühstück schaffen wir, allerdings ist es nur semi-gut. Aber wir haben schon mal was im Magen. Ich denke mir, dass man sich in Singapur vielleicht doch ein besseres Hotel gönnen sollte. Beim nächsten Mal 🙂

 

 

Little India

Wir fahren nach Little India. Zuerst ins Mustafa Center. Einem riesengroßen Shoppingcenter. Wo es alles gibt. Wirklich alles. Und das jeweils in 100-facher Ausführung. Von Uhren bis Zahnpasta gibt es einfach alles. Die Regale sind vollgestopft. Und ich dachte in Deutschland wäre die Auswahl groß.

Ich finde aber eine neue coole Sonnenbrille. Juhu! Und für Mila kaufen wir eine Zahnbürste. Ihre ist nämlich verschütt gegangen. Keine Ahnung wie das immer passieren kann. Wir haben schon so einiges als vermisst gemeldet.

 

Mustafa Center, Little India, Singapur

Mustafa Center, Little India

Blick in das Mustafa Center Little India, Singapur

Im Mustafa Center Little India

Wir laufen durch die Straßen. Es ist extrem heiß und schwül heute und der Jetlag lässt immer noch grüßen. Wir schleppen uns in ein Restaurant mit Plastikstühlen und allen Gerichten mit Bild. Typisch eben. Tobias und ich essen Chicken Masala und trinken einen Mango Lassi. Es ist so lecker. Mila freut sich über frische Wassermelone. Ich bin gespannt, was wir heute für sie zu essen finden. Immer, wenn ich etwas sehe, was ihr schmecken könnte, kaufe ich es vorsichtshalber. Heute eine Brezel, die ich in einem Café entdeckt hatte. Das isst sie auch. Mila ist ja wirklich pflegeleicht, aber bzgl. Essen die allergrößte Mäkeltante.

 

Chicken Masala in Little India, Singapur

Chicken Masala in Little India

Wir gehen noch bis zum Sri Veeramakaliamman, einer der ältesten Hindu-Tempel und wollen gerne rein. Aber leider hat er zu.

Da wir schon wieder völlig durchgeschwitzt sind und Mila gerne in unseren Hotelpool möchte, beschließen wir noch eine Bootsfahrt auf dem Singapur River zu machen und dann zurück ins Hotel zu gehen.

In Singapur fährt übrigens jeder mit dem Taxi. Ähnlich wie in New York oder Dubai. Die Preise variieren. Je nach Wochentag und Uhrzeit. Etwas kompliziert. Und so zahlen wir manchmal 12 SD und manchmal 6 SD für die gleiche Strecke.

 

 

Clark Quay

Die Bootsfahrt startet am Clark Quay und ist eher langweilig. Dafür teuer mit 25 SD pro Person. Aber Singapur ist generell etwas teurer. So sieht man die Stadt aber noch mal von einer anderen Perspektive. 

 

Blick auf Clark Quay, Singapur

Clark Quay

Boat Quay

Abends essen wir am Boat Quay. Das liegt auf der anderen Seite vom River, aber auch bei uns in der Nähe. Auch hier sind viele Bars und Restaurants. Es ist viel los und schön am Wasser zu sitzen, aber es ist schon ziemlich touristisch. Extra für Mila haben wir ein Burger-Restaurant gesucht, damit sie satt wird. Ich denke wehmütig an all die leckeren asiatischen Köstlichkeiten in den Hawker Centern. 

Dafür gehen wir für ein Abschlussbier noch mal nach Chinatown.

 

Singapur, du hast total Spaß gemacht und bist eine tolle spannende Stadt!!

Aber morgen heißt es dann: auf nach Thailand!

Chinatown Foodmarket, Singapur

Feierabendbier 🙂

Hier geht's zum nächsten Beitrag:

Weltreise Tag 24 - 29 Koh Tao, Thailand

 

Und hier geht's zu den vorherigen Weltreise-Tagebuch-Beiträgen:

 

Südafrika

Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

 

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