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Jahresrückblick 2019 – Reisen, Veränderung, Komfortzone verlassen

Jahresrückblick 2019

Parallel zu diesem Beitrag sitze ich gerade an meinem Klarheit-Kalender für 2020 und beantworte Fragen in dem Coachingteil, der zu Beginn jeden Klarheit-Kalenders steht. (Du findest ihn hier: KLARHEIT KALENDER*) Und nachdem ich eine Frage beantwortet habe, schaue ich nach, was ich genau vor einem Jahr zu dieser Frage geschrieben habe. Und mir fällt auf, dass vieles ähnlich ist, meine Werte sich nicht geändert haben. Dass vieles zwar noch immer nicht perfekt ist, so wie ich es mir für 2019 erhofft hatte, ich diesen Dingen aber, die mich vor einem Jahr noch beschäftigt haben, weniger Bedeutung beimesse oder sie einfach positiver sehe.

2019 bestand bei mir zu einem großen Teil auch aus einer beruflichen Veränderung. Mein Job war seit der Weltreise gekündigt, ich hatte mir eine weitere Auszeit gegönnt, eine Weiterbildung zum Online Marketing Manager gemacht und musste nun sehen wie ich in diesem Jahr vorankomme. Und ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich mir die beruflichen Ziele durchlese, die ich mir für 2019 gesetzt hatte. Denn ich habe sie alle erreicht:

  • mich selbstständig machen
  • Texte für andere schreiben und damit Geld verdienen
  • Social Media Kanäle für andere betreuen und damit Geld verdienen
  • ein Buch schreiben
  • einen Verlag für mein Buch finden
  • mich weiterhin für Nachhaltigkeit engagieren und vielleicht auch damit sogar ein bisschen Geld verdienen

Dabei hatte ich aber viele Zweifel. Vor allem schwankte ich ständig zwischen der Kombi 50% Anstellung und 50% Selbstständigkeit und dem 100%igen Selbstständig sein hin und her und wusste nicht, was jetzt das Richtige für mich ist. Ich habe diese Frage bis heute nicht beantworten können, aber für mich den Weg gefunden, einfach dem Leben zu vertrauen, dass sich alles von selbst fügen wird.

Ich hatte das ganze Jahr über keinen wirklichen Plan, ich wusste nur die ungefähre Richtung, aber nicht wie ich da hinkomme. Also habe ich mich leiten lassen, mir dabei aber versprochen, dass ich nichts mache, womit ich kein gutes Gefühl habe und mir selber treu bleibe. Dass ich nichts mache, weil ich denke ich muss jetzt. Weil es vielleicht erwartet wird oder ich es nur aus finanziellen Gründen mache. Denn genau aus diesen Zwängen wollte ich raus.

Und nach diesem Jahr bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass es immer irgendwo einen Weg gibt, der dich weiterführt. Dass sich nach jeder geschlossenen Tür eine neue öffnet. Und dass das letztlich ein Zeichen ist, sich diesen neuen Dingen auch zu widmen. Dass sich selbst dort Türen öffnen, wo man nie welche vermutet hätte und dass, wenn manche Dinge nicht so laufen wie man es sich erhofft hatte, das daran liegt, weil noch etwas viel Besseres auf einen wartet. Manchmal muss man einfach ein bisschen geduldig sein.

Und ganz nebenbei haben wir als Familie wieder viele wunderschöne Dinge zusammen erlebt, neue Orte gesehen und insgesamt fast drei Monate des Jahres nicht zu Hause verbracht.

Mein Jahr 2019

Januar

Schon Ende Dezember 2018 schreibt mich die WDR Lokalzeit an, ob ich nicht ein Cleanup organisieren möchte, was sie mit der Kamera begleiten können. Durch Facebook sind sie auf meine mittlerweile regelmäßigen Aktivitäten aufmerksam geworden. Am 4. Januar ist es dann soweit. Über 40 Menschen sind gekommen, um zusammen den Westpark in Dortmund aufzuräumen. Vorher ist der WDR sogar noch bei mir zu Hause und interviewt mich. Der Beitrag erscheint wenige Tage später und ist wirklich toll geworden. Ansehen kannst du ihn dir hier: Unser Cleanup in der WDR Lokalzeit

Cleanup Westpark mit der WDR Lokalzeit
Ein Teil der Aufräum-Crew

Außerdem fange ich an mein Buch zu schreiben und informiere mich über das Selbstständig sein. Ich weiß nicht, mit was ich mich selbstständig machen soll und überlege es mit der Virtuellen Assistenz zu versuchen. Damit kann ich online und somit ortsunabhängig all das anbieten, was mir Spaß macht und mir liegt. Ich möchte vor allem Texte für andere schreiben und Social Media Management anbieten.

Februar

Der WDR ist weiterhin an meinen Cleanups interessiert und lädt mich nach Köln ins Studio ein, um in der Sendung „Hier und Heute“ live darüber zu sprechen. Ich bin super aufgeregt, aber alles klappt bestens und ich verliere nur einmal kurz den Faden 🙂 Das Interview findest du hier: WDR Köln: Hier und heute Live Interview

März

Wir gönnen uns eine kleine Auszeit in Holland am Meer. Es tut so gut nach einem halben Jahr mal wieder Meeresluft zu riechen.

Holland am Meer
Meeresluft 🙂

Über zwei Ecken bekomme ich ungeplant Kontakt zu einer Berufsschullehrerin in Hamm, die ihren Schülern etwas über Plastikmüll und dessen Vermeidung beibringen möchte. Ich stelle mich bei ihr vor und bekomme den Auftrag gleich zweimal einen Vortrag vor zwei Klassen zu halten. Wieder etwas, das ich noch nie gemacht habe, aber dankend annehme. Ich bereite eine Präsentation vor und stimme für Mitte Mai den Vortragstermin ab.

Ende März findet das erste Mal ein Cleanup im Westpark statt, was ich zusammen mit dem Filialleiter des Rewe bei uns um die Ecke organisiere. Er spendiert für alle Beteiligten Getränke und Gegrilltes im Anschluss. Über 80 Menschen kommen zusammen und sammeln 700 kg Müll im und um den Westpark in Dortmund.

Cleanup Westpark Dortmund
Cleanup Westpark Dortmund
Rewe-Westpark Cleanup

April

Mitte April läuft mein ALGI aus, welches ich nach der Weltreise beantragt hatte und meine Nervosität bzgl. Job und Geld verdienen ist extrem hoch. Durch Zufall entdecke ich eine Stellenanzeige, in der jemand für längerfristig einen Freelancer sucht, der seinen Blog, seine Social Media Kanäle und seinen Newsletter betreut. Ich versuche mein Glück und bekomme den Auftrag, der ab Mitte April startet. Danke Universum!

Ich stoße mich damit selbst ins eiskalte Wasser, da ich das noch nie vorher gemacht habe und bei meinen zukünftigen Aufgaben ehrlicher Weise auch einiges dabei ist, wovon ich (noch) keine Ahnung habe. Selbst das Thema ist neu für mich, aber interessant. Mein Kunde berät Unternehmen, die ihre Organisationskultur transformieren und dabei alle Beteiligten und dazu zählt auch die Umwelt, mit einbeziehen wollen. Denn alles soll in einem positiven Einklang sein. Es darf keine Benachteiligten geben. Er selbst bezeichnet sich als Mediator und Facilitator. Begriffe, von denen ich bis dato noch nichts gehört habe. Ich melde alles offiziell an und bin nun zu 100% selbstständig. Ein gleichzeitig freies, aber auch unsicheres Gefühl, denn ich bin nicht mehr sozialversichert und muss bspw. die Beiträge für die Krankenkasse selbst zahlen.

Die Osterferien verbringen wir auf Boa Vista, eine der Kapverdischen Inseln, im atlantischen Ozean, gegenüber dem Senegal liegend. Es ist ein unheimlich entspannter und schöner Urlaub. Boa Vista hat trotz seiner wüstenähnlichen Flora und Fauna einiges zu bieten. Wir lernen sehr nette Menschen kennen und verlieben uns ein wenig in diese eher noch untouristische Insel. Den Beitrag dazu kannst du hier nachlesen: Boa Vista – Der Ruhepol im Atlantik

Boa Vista Strand
Boa Vista, Sal Rei
In Sal Rei – Hauptstadt auf Boa Vista
Boa Vista, Strandbar
Eine der wunderschönen Strandbars auf Boa Vista

Ich erfahre auch das erste Mal wie es ist auf Reisen für andere zu arbeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert.

Mai

Anfang Mai nehmen wir schon zum zweiten Mal an den Hofflohmärkten teil und verkaufen wieder einiges von unseren Sachen. Es ist für mich jedes Mal unglaublich befreiend Dinge wegzugeben und ich merke immer stärker wie wenig mir Besitz bedeutet.

Hofflohmarkt Dortmund

Das nächste Wochenende verbringen wir in einem Ferienpark in Coburg. Meine Mama hat Geburtstag und lädt uns alle ein. Es wird wieder mal ein tolles Familienevent!

Familienausflug nach Coburg

Mitte Mai halte ich meinen Vortrag an der Berufsschule. Ich bin hyper aufgeregt, aber alles läuft top und ich bin richtig euphorisch dieses Wissen, was ich mir über die letzten Monate angeeignet habe, an andere weiterzugeben. Das bringt mich auf die Idee solche Vorträge einfach mit in mein Portfolio mit aufzunehmen. Daraufhin bekomme ich wieder über zwei Ecken die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, mich als Umweltreferentin für das Grüne Klassenzimmer bei der Landesgartenschau 2020 in Kamp Lintfort zu bewerben. Klar habe ich das. Wieder etwas Neues. Ich bewerbe mich und merke was für ein Spaß es mir mittlerweile macht, mich immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Und diese am Ende auch zu meistern, ist ein unbezahlbares Gefühl.

Ende Mai sind wir wieder mit der ganzen Familie unterwegs, erkunden den Affen- und Vogelpark in Eckenhagen und übernachten in Freudenberg, eine kleine Stadt mit einem bezaubernden Altstadtviertel, welches rein aus alten Fachwerkhäusern besteht.

Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Wellensittich im Vogelpark Eckenhagen
Ausblick auf die Fachwerkhäuser in Freudenberg
Freudenberg

Außerdem sind die ersten 100 Seiten meines Buches geschrieben. Ich nehme all meinen Mut zusammen und verschicke eine Leseprobe der ersten 20-50 Seiten inkl. Vita und Exposé an verschiedene große Verlage.

Juni

Die Landesgartenschau schickt mir eine Zusage und ich soll mir zwei Konzepte überlegen, wie ich mich im Grünen Klassenzimmer einbringen kann. Ich freue mich riesig und stelle zwei verschiedene Workshops zusammen, die sich an Grundschulkinder richten sollen.

Die Arbeit mit meinem Kunden geht mir mittlerweile immer leichter von der Hand und macht mir Spaß. Ich lerne unheimlich viel Neues und das Thema, das er bedient, gefällt mir ausgesprochen gut. Allerdings ist die Beziehung zu meinem Kunden anstrengend und kompliziert und ich fühle mich zunehmend unwohl damit. Da es aber die einzige Einkommensquelle ist, mache ich weiter. Ich überlege aber immer noch, ob nicht eine halbe Stelle zusätzlich besser wäre, denn mit meinem aktuellen Verdienst komme ich zwar über die Runden, kann aber nichts zurücklegen. Klar geht es mir gut, Tobias ist ja auch noch da, aber finanziell abhängig zu sein, ist so gar nichts für mich.

Natürlich könnte ich mir weitere Kunden suchen, aber auf Akquise zu gehen liegt mir auch überhaupt nicht. Andererseits bin ich mit meinem Blog und allem, was dazu gehört, mit meinem Buch und meinen ganzen anderen Aktivitäten so ausgelastet, dass ich gar keine Zeit für weitere Aufträge hätte. Ich hinterfrage also mal wieder mein ganzes Konzept, bekomme wiederholt Ängste und Zweifel und mache trotzdem irgendwie weiter.

Pfingsten verbringen wir zu dritt in Holland und fahren sogar einen Tag ins Bobbejanland in Belgien. Mir geht es gar nicht so gut, aber Tobias schafft es mich wieder aufzubauen und steht voll hinter dem, was ich tue und versuche mir aufzubauen. Danke mein Schatz!

Bobbejanland, Belgien

Mitte Juni mache ich bei einer viertägigen Wandertour durch den Pfälzer Wald mit. Es ist die erste Tour von Laura, die mit Pfade finden ein Konzept entwickelt hat, bei dem Outdoor und Coaching miteinander verbunden werden. Sechs Frauen, die sich nicht kennen, den ganzen Tag wandern mit schwerem Gepäck, Übernachtung im Zelt, ohne Strom und ohne fließend Wasser. Eine weitere Herausforderung, in die ich mich liebend gerne reinstürze. Immerhin steht „Komfortzone verlassen“ bei mir ganz oben auf der Liste. Es wird eine wahnsinnig tolle Erfahrung, die du hier nachlesen kannst: Auszeit in der Natur

Wandern im Pfälzer Wald
Wandern im Pfälzer Wald
Zelten im Pfälzer Wald
Zelten im Pfälzer Wald

Ende Juni organisiere ich wieder ein Cleanup, diesmal am Hengsteysee. Insgesamt sind wir 12 Leute, die wieder ein Zeichen setzen und einen Unterschied machen.

Cleanup am Hengsteysee
Cleanup am Hengsteysee

Juli

Anfang Juli stehe ich kurz auf einer Bühne und erzähle etwas über mich und meine Cleanupaktivitäten. Ein merkwürdiges Gefühl. Diese Bühne befindet sich in einer Kirche bei uns in Dortmund, die Pauluskirche. Eine Kirche, die sehr weltoffen ist und sich für Nachhaltigkeit einsetzt. Hauptgäste sind Marina und Micha von Ozeankind, die ihren Verein vorstellen. Es ist ein richtig toller und inspirierender Abend.

Die ersten dreieinhalb Wochen der Sommerferien verbringen wir in Südfrankreich. Es ist einfach nur traumhaft schön dort und vor allem die Provence mit ihren urigen Bergdörfern und den Lavendelfeldern lässt unser Herz höher schlagen. Den Beitrag dazu kannst du hier nachlesen: Südfrankreich Roadtrip

Gordes Provence
Gordes Provence
Lavendelfeld Provence
Lavendelfeld Provence
Calanques bei Cassis
Calanques bei Cassis
Biot Altstadt
Biot in der Nähe von Antibes

Während unseres Urlaubs bekomme ich die Nachricht von meinem Kunden, dass er eine PR-Managerin eingestellt hat, die nun alles und somit auch meine Arbeit machen soll, damit alles aus einer Hand kommt. Im ersten Moment bricht für mich kurz die Welt zusammen, doch schon im nächsten Moment bin ich so unglaublich erleichtert diese mich nur noch belastende Beziehung loslassen zu können.

Fast zur gleichen Zeit bekomme ich eine Anfrage von einem Unternehmen, ob ich Interesse an einer halben Stelle als Online Marketing Managerin hätte, allerdings befristet bis Ende des Jahres. Und als ich mir anschaue, was dieses Unternehmen so macht, kann ich es kaum glauben, dass es im Prinzip das gleiche Thema ist wie bei meinem Kunden, nur nicht in Form von Beratung, sondern in Form von Weiterbildungen. Es geht um achtsamen Führungsstil, Nachhaltigkeit, Persönlichkeitsentwicklung und Transformation von Organisationskulturen. Die Stelle ist perfekt für mich, vom Thema her, von der Tätigkeit und von den Rahmenbedingungen. Ich sage zu. Bis 31. August soll noch die Arbeit mit meinem Kunden gehen und am 1. September soll ich meinen neuen Job beginnen. Nochmal danke Universum!!

Seit diesem Zeitpunkt glaube ich übrigens nicht mehr an Zufälle.

August

Anfang August verbringe ich eine Woche alleine in Berlin, meiner Heimat- und Herzensstadt. Ich kann mich wieder sortieren, besuche meine Lieblingsorte und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf meinen neuen Job. Irgendetwas in mir sagt mir, dass es genau so sein soll und ich bin plötzlich unfassbar motiviert. Selbst als peu à peu die Absagen der Verlage eintrudeln, denen ich eine Leseprobe meines Manuskripts geschickt hatte, stört mich das kaum. Innerlich habe ich das Gefühl, dass das sowieso nicht das Richtige ist und glaube, dass noch etwas anderes auf mich wartet.

Blick auf die Strandbar Mitte, Berlin
Strandbar Mitte, Berlin

Meinen ganz persönlichen Berlin-Guide findest du übrigens hier: Berlin Guide

Mitte August lädt mein Bruder anlässlich seines Geburtstages die ganze Familie für ein paar Tage nach Ibiza ein. Wahnsinn! Wir sind alle geflasht und haben eine unfassbar tolle Zeit!

Ibiza Familienevent
Ibiza Hippiemarkt
Ibiza Sonnenuntergang
Ibiza Stadt
Ibiza Stadt

Am 31. August beende ich die erste Fassung meines Buches und beschäftige mich langsam mit der Idee des Selfpublishing (ein Buch selbst rausbringen und vermarkten).

September

Mein neuer Job ist toll, ich lerne schon wieder so viel Neues und alles, was ich vorher bei meinem Kunden gelernt hatte, kann ich hier einbringen. Meine Zeit kann ich mir flexibel einteilen und auch von unterwegs/zu Hause aus arbeiten. Und nebenbei habe ich noch Zeit meine Selbstständigkeit weiter aufzubauen.

Das Rewe-Herbst-Cleanup im Westpark findet statt, welches ich wieder mit organisiere und es kommen über 40 Menschen, die mit uns den Westpark aufräumen. Generell habe ich durch diese Cleanups schon so viele wunderbare Menschen kennengelernt!

Cleanup Westpark Dortmund

Das Programmheft des Grünen Klassenzimmers ist gedruckt und ich bin mit meinen beiden Workshops dabei. Jetzt müssen sie nur noch gebucht werden 🙂

Programmheft Grünes Klassenzimmer

Ende September gönnen wir uns wieder eine kleine Auszeit in Holland am Meer.

Regenbogen, Holland, Katwijk
Katwijk, Holland

Oktober

Über den 3. Oktober fahren Tobias und ich ins Allgäu. Wir nehmen an einem Hütten-Meetup für Reiseblogger teil. Trotz Nieselwetter wird es ein großartiges und lustiges, langes Wochenende mit vielen tollen Gesprächen und Inspirationen.

Allgäu Hütten-Meetup Reiseblogger
Allgäu Hütten-Meetup
Allgäu

Die Herbstferien verbringen wir zu einem großen Teil zusammen mit meinen Eltern auf Kreta. Wir genießen die letzten warmen Tage im Jahr, machen ein paar wunderbare Ausflüge und entspannen aber hauptsächlich. Den Beitrag dazu findest du hier: Kreta im Oktober – Wetter, Tipps und Unternehmungen.

Kreta, Georgioupolis
Georgioupolis
Kreta Tipps
Rethymno
Samaria Schlucht
Wanderung durch die Samaria Schlucht

Ich beende die letzte Fassung meines Buches und mache mir einen Plan, welche Möglichkeiten ich nun damit habe.

Ich bekomme eine Anfrage monatlich einen Text für eine Hotelseite zu schreiben. Das Hotel liegt in Brandenburg, nahe bei Berlin und es geht um eine Berlin-Eventseite. YES! Ich erstelle ein Angebot und bekomme den Auftrag. (Danke Miri!!)

November

Ich recherchiere nach weiteren Verlagen, denen ich mein nun fertiges Manuskript schicken könnte und befasse mich parallel detailliert mit dem Selfpublishing. Es dauert fast den ganzen November, bis ich mich entscheide mit welcher Selfpublishing-Plattform ich zusammenarbeiten wollen würde und beginne mir Leute zusammenzusuchen, die für mich Lektorat, Korrektorat, Buchcover und -satz machen könnten. Ein ziemlich aufwendiges und kostspieliges Unterfangen, was da auf mich zukommt. Irgendetwas hält mich aber davon ab richtig loszulegen. Gleichzeitig entdecke ich einen kleinen Verlag, der sich auf persönliche Reisegeschichten spezialisiert hat und der einfach perfekt passen würde. Alle anderen Verlage, die ich noch recherchiert hatte, kommen für mich nicht in Frage bzw. mein Gefühl sagt mir, dass es nicht passen würde. Ich verschicke mein fertiges Manuskript also nur noch an diesen einen Verlag und nehme mir vor, wenn das nicht klappen sollte, mein Buch selbst rauszubringen.

Mein Chef bietet mir an, meinen Vertrag bis zum 31.3.2020 zu verlängern und ich sage begeistert zu. Ab dem 1.4.2020 wird meine Stelle dann wieder besetzt sein, denn ich mache eine Schwangerschaftsvertretung. Ich habe aber mittlerweile das Vertrauen, dass sich auch für danach etwas finden wird.

Ende November feiern wir den Geburtstag von meinem Papa, der uns alle in einen Ferienpark in Holland einlädt. (Holland war in diesem Jahr unsere zweite Heimat 🙂 )

Familienwochenende in Holland
Familienwochenende in Holland

Dezember

Das dritte Advent-Wochenende verbringen wir wieder in Holland. Dieses Mal besuchen wir Deventer. Ein märchenhafter Ort, in dem an diesem Wochenende das Charles Dickens Festival stattfindet. Die Einwohner dort verkleiden sich wie Leute aus der berühmten Weihnachtsgeschichte und laufen wie selbstverständlich durch die Stadt. Manche bieten sogar schauspielerische Darstellungen. Es wirkt tatsächlich alles wie im Film und Weihnachtsstimmung ist garantiert.

Charles Dickens Festival Deventer
Charles Dickens Festival Deventer
Charles Dickens Festival Deventer

Kurz vor Weihnachten bekomme ich eine Zusage des Verlags. Ich muss die Mail zweimal lesen, weil ich es nicht glauben kann. Und dann prasseln plötzlich alle möglichen Gefühle auf einmal auf mich ein: Freude, Angst, Euphorie, Zweifel, die Gewissheit, dass es genau so sein sollte, aber auch die Unsicherheit darüber, was jetzt passiert.

An Silvester um Mitternacht stehe ich draußen mit Tobias und Mila, blicke in den Himmel, bedanke mich beim Universum für dieses wahnsinnig schöne, lehr- und abwechslungsreiche Jahr und bin unendlich gespannt, was das nächste bringen wird.

Silvester 2019
Silvester/Neujahr/Mitternacht 2019

Danke 2019!

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