Weltreise TagebuchWeltreise to go Blogbeiträge

Weltreisetagebuch Tag 41 – 49: Da Nang – Hoi An, Vietnam

Vietnam Tagebuch, Da Nang bis Hoi An

#Weltreise Tag 41: Ankunft in Da Nang

Um 6 Uhr kommt das Taxi und bringt uns zum Flughafen von Koh Samui. Um 8 Uhr geht der Flieger. Alles verläuft pünktlich. Wir fliegen nur eine knappe Stunde bis Bangkok, unserem Zwischenstop. Um 11 Uhr geht es aber schon wieder weiter. Der Flughafen in Bangkok ist riesig und wir verlaufen uns erstmal. Nach einigem Hin- und Herlaufen und Durchfragen, finden wir endlich den richtigen Weg.

Hätte aber auch alles einfacher sein können, denn letztendlich steigen wir wieder in den selben Flieger, aus dem wir auch ausgestiegen sind. Haha.

 

Der Flug von Bangkok nach Da Nang dauert auch nur 1,25 Stunden. Übrigens gibt es selbst auf diesen Kurzflügen immer warmes Essen.   Bei der Passkontrolle erwarten wir, dass wir wieder unser Weiterflugticket zeigen müssen (bisher war das immer so) und dass uns einige Fragen zu unserem Aufenthalt gestellt werden. Denn ohne Visum darf man in Vietnam nur max. 15 Tage bleiben. Und wir haben kein Visum. Aber nix is. Der Beamte macht zack, zack die Stempel in unsere Pässe, lächelt Mila ein paar Mal an und wir dürfen schon gehen. Das war ja leicht. Aber nach einem Blick in unsere Pässe, ist dort auch schon das Ausreisedatum eingetragen: 30. März. Und da fliegen wir dann auch weiter.    

 

 

Seawind Hotel

Als wir aus dem Flughafen rauskommen, steht dort auch schon jemand, der uns abholt. Wie nett. Das liegt aber daran, dass mein Bruder mal wieder das größte Zimmer im Hotel gebucht hat und deshalb als VIP behandelt wird. Wir dürfen aber mitfahren 🙂

Wir fahren ca. 20 Minuten. Das Hotel liegt eine Querstraße vom Strand entfernt und sieht von außen erst mal ganz nett aus. Wir werden sehr freundlich empfangen und an der Rezeption kann man es wieder nicht glauben, dass eine Person (mein Bruder) eine Suite für sich alleine bucht und wir uns zu dritt in ein Standardzimmer quetschen. Unser Zimmer ist aber voll ok und wir haben sogar zwei Betten. Es gibt genügend Ablageflächen und auch sonst ausreichend Platz. Man darf nur nicht in die Ecken gucken oder den Staubbelag kontrollieren. Aber wir sind ja nicht pingelig und außerdem zahlen wir nur 14€/Nacht inkl. Frühstück.

Das Zimmer von Janko ist eigentlich eine Wohnung und Mila beschließt mal wieder bei ihm zu übernachten. Gut, so haben wir noch mehr Platz bei uns 🙂

Seewind Hotel, Da Nang, Vietnam

Seewind Hotel, Da Nang

Zimmer im Seewind Hotel, Da Nang, Vietnam

Unser Zimmer

Kleines Mädchen mit vietnamesischem Hut

Da Nang Beach

Wir packen ein bisschen aus, ziehen uns um und laufen zum Strand. Dieser ist riesig lang und breit, der Sand weich und hellgelb und das Wasser wellig, aber flach reinlaufend. Nur kalt ist es. Ziemlich sogar im Vergleich zu Thailand. Aber egal, ich fühle mich direkt wohl. Am Rande stehen einige hohe und sehr schmale Hotels. Das fällt uns sofort auf: diese super schmalen Hotels. Liegt evtl. an den teuren Grundstückpreisen hier? Haben wir mal gehört. Wir vermuten aber mal, dass das in den kommenden Jahren noch deutlich mehr zugebaut werden wird. Vietnam ist im Kommen.

Neben dem Strand führt eine Promenade her, die wir auch, nach ein bisschen Sand unter den Füßen, entlang laufen. Nach ein paar Metern kommen kleine Buden und Strandrestaurants. Wir machen erst mal eine kleine Pause und holen uns jeder einen Hot Dog und ein Getränk. Kosten: 4€ für alles. Thailand war ja schon günstig, aber das hier übertrifft es noch mal. Zudem ist man hier locker Millionär. Dafür braucht man aktuell nur 36€. Krass.

Da Nang Beach, Vietnam

Da Nang Beach, Vietnam

Am Strand von Da Nang, Vietnam

Lady Buddha

Von weitem sehen wir schon die große weiße Statue, die sich von der Landschaft abhebt: der Lady Buddha. Wir schnappen uns ein Taxi und lassen uns die 8 km hinfahren. Das kostet gerade mal 3,80€. Der Eintritt zum Buddha und die drumherum, wunderschön mit supervielen Bonsaibäumen gestaltete Parkanlage, ist kostenlos. Wir sind total beeindruckt von der Schönheit der Anlage und der Statue.

Der Lady Buddha ist 67 Meter hoch und man hat das Gefühl, dass er (oder sie?) von oben auf einen herabschaut. Absolut imposant davor zu stehen. Weiterhin gibt es noch zwei Tempel in der Anlage, die man aber nur mit langer Hose betreten darf. Das gesamte Ensemble liegt auf einer Anhöhe, von der man einen tollen Blick auf die Skyline von Da Nang hat und den Strand, der sich daran entlang zieht.

Parkanlage beim Lady Buddha, Da Nang, Vietnam

Parkanlage beim Lady Buddha, Da Nang, Vietnam

Lady Buddha, Da Nang, Vietnam

Lady Buddha

Da Nang City

Unser Taxifahrer hat auf uns gewartet und wir versuchen ihm zu erklären, dass wir nun in die Stadt wollen. Er spricht jedoch kaum englisch und wir hoffen einfach mal, dass er uns irgendwie verstanden hat. Bei der Fahrt durch die Stadt, fällt auf, dass alles sehr weitläufig ist und die Straßen ziemlich breit sind. Vermutlich alles Einfluss der Amerikaner, denen Da Nang im Vietnamkrieg als wichtige Marinebasis diente.  

 

Verkehr

Ansonsten sind die Straßen gefüllt mit Mopedfahrern und -fahrerinnen. Sowas haben wir tatsächlich noch nicht gesehen. Kreuz und quer wuseln sie umher. Es gibt zwar Straßenmarkierungen, aber so wirklich einhalten tut das niemand. Es wird einfach drauf los gefahren. Für Fußgänger anhalten? Ha, da wird lieber ein paar Mal gehupt. Hupen ist sowieso eine der Lieblingsbeschäftigungen von den Vietnamesen hier. Irgendwie aber ziemlich witzig sich das anzuschauen.  

An einer Hauptstraße mit einigen bunten Geschäften und Cafés, lässt uns unser Fahrer raus. Wir steigen aus und müssen uns erst mal orientieren, aber gleichzeitig aufpassen, dass wir nicht überfahren werden. Mila halte ich fest an der Hand. Übrigens fühlen wir uns ein bisschen wie Exoten, weil wir tatsächlich fast die einzigen Europäer sind. Das macht das Ganze aber auch so spannend und interessant und es fühlt sich viel mehr nach Weltreise an, als sonst.

Verkehr in Da Nang, Vietnam

Auf Essenssuche

Tobias und ich entdecken eine kleine Garküche und bestellen eine Kleinigkeit. So was lieben wir ja. Keine Ahnung, was genau wir bestellen, denn wir werden wieder kaum verstanden, aber es schmeckt. Kosten: 1,50€. Wahnsinn. Es ist uns schon fast unangenehm immer nur so wenig bezahlen zu müssen.

Garküchenessen, Da Nang, Vietnam

Garküchenessen

Wir laufen noch ein bisschen durch das Gewusel und nehmen uns dann wieder ein Taxi, um uns irgendwo hinfahren zu lassen, wo es auch Westernfood gibt (wie es so schön heißt). Mila und mein Bruder wollen auch was essen und sind sich der vietnamesischen Küche noch nicht so sicher. Leider kann man auf den Karten, die vor den Restaurants ausliegen, auch nur schwer erkennen, was genau es zu essen gibt.  

Der Taxifahrer setzt uns in der Nähe unseres Hotels ab. Hier stehen einige riesige Restauranttempel, die über zwei - drei Etagen gehen. Wir gehen ins Tokyo BBQ und bestellen Fleisch zum selbst Grillen (der Grill befindet sich in der Mitte des Tisches und Sushi (für mich). Wieder versteht uns kaum jemand und es dauert ein bisschen, bis wir unsere Wünsche verständlich machen können. Ich finde das einfach nur spannend. Jetzt müssen wir uns endlich mal anstrengen 😉   Um 21 Uhr sind wir wieder im Hotel. Unser erster Eindruck von Vietnam: laut, bunt, wuselig, sympathisch, spannend und interessant.

Abendessen in Da Nang, Vietnam

Abendessen

#Weltreise Tag 42: Pooltag in Da Nang

Nach dem erlebnisreichen Tag gestern, wollen wir es heute ein bisschen ruhiger angehen. Wir schlafen erst mal aus, frühstücken und gegen 11 Uhr packen wir unsere Sachen und laufen zum Strand. Unser Ziel ist es, einen Beachclub mit Pool zu finden, wo wir den ganzen Tag relaxen können.

Nach ca. 1,5 km, die wir am Strand entlang laufen, kommen die ersten großen Anlagen. Direkt die zweite gefällt uns. Ein riesiger Pool am Strand, eine große Bar und überall bequeme Betten und Liegen.

Wir gehen vorsichtig rein und fallen sofort auf. Ok, als einzige Europäer hier auch nicht schwer. Tobias bequatscht das Personal und gegen eine Gebühr für umgerechnet 7€ pro Erwachsener und 3,50€ für Mila dürfen wir den ganzen Tag hier verbringen. Wir bekommen Handtücher und machen es uns bequem. Alle sind wieder super nett hier und um uns bemüht.

Wir schwimmen im Meer, im Pool, sonnen uns und lassen es uns gut gehen.

Uns fällt auf, dass wir hier scheinbar die einzigen sind, die überhaupt schwimmen können. Selbst die Erwachsenen tragen Schwimmwesten. Im Pool wohl bemerkt. Und Mila ist der Superhit, die mit ihren sechs Jahren ihre Bahnen zieht. Wir werden richtig bestaunt. Schwimmende Europäer hat man hier offenbar noch nie gesehen 😀

Tag am Pool, Da Nang, Vietnam

Tag am Pool 🙂

Gegen halb fünf laufen wir am Strand entlang zurück. Dieser ist mittlerweile ziemlich voll. Aber immer noch kaum Europäer zu sehen. Ein paar vereinzelte. Die meisten Touristen scheinen aus Japan und China zu kommen. Alle stehen am Strand oder im Wasser. Keiner liegt gemütlich wie man es eben so macht am Strand. Bis auf die vereinzelten Europäer. Ich finde das Gesamtbild irgendwie witzig.

Da Nang Beach, Vietnam

Da Nang Beach, Vietnam

Drachenbrücke

Um 18 Uhr fahren wir mit dem Taxi zur Drachenbrücke. Dort findet jeden Samstag und Sonntag Abend um 21 Uhr eine kleine Feuershow statt. Heißt, der Drache speit Feuer.

Wir suchen uns in der Nähe ein Restaurant und essen aber nur eine Kleinigkeit. Mila bekommt schon mal Pommes und Würstchen. Tobias und ich wollen hinterher noch in einer der großen Garküchen etwas vietnamesisches essen.

 

Schräg gegenüber der Drachenbrücke liegen vier, fünf Garküchen aneinandergereiht. Alle sind proppenvoll. Alles Einheimische wie es scheint. Kleine niedrige Tische und winzige Stühle an denen alle sitzen. Für uns etwas unbequem mit unserer Größe, aber bequem kann ja jeder 😀

Wir setzen uns und bekommen sofort kleine, gekochte (vermutlich) Wachteleier, frische Mango und Krabbenchips auf den Tisch gestellt. Bier können wir auch noch bestellen, aber dann kommt lange Zeit niemand mehr. Hhm. Die Karte, die auf dem Tisch liegt, können wir nicht lesen. Nichts auf englisch. Aber wir wollen versuchen mit Händen und Füßen zu bestellen. Aber keiner traut sich uns zu bedienen. Wir versuchen es ein paar Mal, aber bekommen immer nur "Ouououhhh" zu hören. Ok, hier versteht man kein Wort englisch und hat evtl. Sorge, dass man nicht weiß, was wir wollen. Hhm. Wir warten noch eine Weile, essen die Eier, die übrigens wie normale Eier schmecken, die Mango, trinken das Bier und gehen dann bezahlen. Sehr schade, aber wir werden nicht aufgeben 🙂

Garküche, Da Nang, Vietnam

Garküche, Da Nang, Vietnam

Wir laufen rüber zur Brücke, wo sich schon eine riesige Menschenansammlung gebildet hat. Hier stehen ein paar kleine Mini-Garküchen. Wir holen uns gegrillte Reisblätter, die gefüllt sind mit Gewürzen, Soßen und einer komischen Masse. Keine Ahnung, was genau, aber es schmeckt. Und kostet gerade mal 10.000 vietnamesische Dong (ca. 35 Cent).  

 

Punkt 21 Uhr spuckt der Drache Feuer. 4-5 Mal und dann noch mal. Anschließend kommt eine riesige Wasserfontaine aus seinem Rachen und die Leute, die direkt vor dem Drachenkopf auf der Brücke stehen, werden nass. Insgesamt ganz nett, aber richtig spektakulär ist es nicht. Wenn man aber schon mal da ist, dann sollte man sich es mal anschauen. Nach der Show fahren wir mit dem Taxi nach Hause und fallen müde ins Bett.

Da Nang Samstag Abend, Vietnam

Da Nang Samstag Abend, Vietnam

Drachenbrücke, Da Nang, Vietnam

Drachenbrücke, Da Nang, Vietnam

#Weltreise Tag 43: Ankunft in Hoi An

Um Punkt 11 Uhr werden wir von einem sehr netten Fahrer von unserem Hotel in Hoi An abgeholt. Wir hatten das so vereinbart, weil Hoi An auch nur ca. 40 min von Da Nang entfernt ist. Während der Fahrt muss Mila sich leider mal wieder übergeben. Aber wie immer (wir sind das ja schon gewohnt) habe ich in Millisekunden eine Tüte parat und es geht zum Glück nichts daneben. Sie hatte zum Frühstück Wassermelone und zwei Gläser Milch. Evtl. hat sich das nicht so gut vertragen. Als alles raus ist, geht es ihr aber wieder besser.  

 

 

Serene River Villa

Wir kommen in der Serena River Villa*, unserer Unterkunft für die nächsten sechs Nächte, an und werden erst mal wieder super freundlich und direkt mit Namen von Tony, dem Manager, begrüßt. Die Serene River Villa liegt direkt an einem Fluss, zwischen Strand und Hoi An Altstadt. Zum Strand sind es 1,5 km und in die Altstadt ca. 4 km. Alles macht einen super Eindruck. Es ist sehr sauber, aufgeräumt, alles intakt und wirkt sehr gemütlich. Es gibt ca. 10 Zimmer, die auf drei Etagen verteilt sind. Ein relativ großer Pool mit angenehmen Wasser liegt direkt neben dem Eingang. Und es gibt endlich mal bequeme Liegen mit dicken Auflagen. Tony lässt uns frisch gepresste Säfte bringen und erklärt uns erst mal ausführlich alles, was man hier wissen muss und in den nächsten Tagen unternehmen kann.  

 

Als wir kurze Zeit später dann unsere Zimmer beziehen, sind wir begeistert: viel Platz, schöne Einrichtung, modernes Bad, super sauber alles und ein toller Balkon mit Blick auf den Fluss. Wow, nachdem wir in den letzten Wochen öfter mal auf Komfort verzichten mussten, macht es diese Unterkunft wieder wett. Und wir zahlen gerade mal 35€/ Nacht inkl. Frühstück.

Wir packen aus, richten uns ein (da haben wir ja mittlerweile Übung drin) und gehen erst mal an und in den Pool. Mila ist happy. Ja, eigentlich braucht sie nur einen Pool und der Tag ist geritzt 😀 Als wir Hunger bekommen, bestellen wir uns Vietnamesische Suppe und Spaghetti für Mila. Das Essen wird von einem Restaurant in der Stadt geliefert, da es keine eigene Küche gibt. Deshalb dauert es ein bisschen. Aber wenn man das weiß, kann man sich drauf einstellen. Es schmeckt aber richtig gut.  

Während wir am Pool liegen, bringt Tony uns frische Guave zum Probieren. Aus dem eigenen Garten. Haben wir noch nie gegessen. Schmeckt ein bisschen wie Apfel und soll sehr gesund sein. Wir kommen ins Erzählen und erfahren ein bisschen was über Vietnams Geschichte.  

Familienzimmer in der Serena River Villa, Hoi An, Vietnam

Unser Zimmer

Balkonblick, Serene River Villa, Hoi An, Vietnam

Blick vom Balkon

Blick auf den Pool von oben, Serene River Villa, Hoi An, Vietnam

Hoi An Altstadt

Gegen fünf Uhr nachmittags machen wir uns mit den Fahrrädern, die wir kostenlos nutzen können, auf in Hoi An's Altstadt. Für Mila haben wir extra noch einen Kindersitz bekommen.

Die Fahrt zwischen all den Rollerfahren und Autos, ist ziemlich abenteuerlich. Alle fahren wie immer: kreuz und quer. Aber, wenn man sich anpasst, dann geht es. Einfach drauf los fahren. Klappt wirklich.  

 

Nach ca. 20 min erreichen wir die autofreie Altstadt. Wir sind erst mal geflasht. Es ist so voll. Menschen über Menschen schieben sich durch die Straßen. Es sind immer noch hauptsächlich asiatische Gesichter, die uns entgegenkommen, aber auch einige Europäer. Geschäfte über Geschäfte. Viele Schneider. Noch mehr Bars, Restaurants und auch richtig nette Cafés. Und überall die für Hoi An so typischen Lampions aus Seide. Sie schmücken die Straßen und die Hauswände und man kann sie überall kaufen.  

 

Wir stellen unsere Fahrräder ab und versuchen uns erst mal zu orientieren. Ein Flussarm teilt die Altstadt in zwei Hälften und es gibt mehrere Brücken, über die man laufen kann. Wir gehen auf die andere Seite des Flusses. Auch hier unendlich viele Restaurants. Alle geschmückt mit den Laternen. Teilweise wunderschön. Es kommen mehrere kleine Garküchen und wir probieren hier und da etwas. Für Mila gibt es einen Spieß aus dünnen frittierten Kartoffelscheiben. Yeah, wieder was gefunden, was ihr schmeckt.  

Auf dem Fluss werden ohne Ende Fahrten mit kleinen Holzbooten angeboten. Allerdings ist der Fluss ziemlich dreckig und stinkt an manchen Stellen fürchterlich. Wir gehen wieder auf die andere Seite und schlängeln uns durch die Straßen. Langsam dämmert es und die ganzen Laternen kommen jetzt richtig zur Geltung. Es sieht wirklich toll aus. Ein bisschen wie im Märchen 1000 und einer Nacht. Nur, dass dort nicht so viele Touristen umherlaufen 🙂 Ja, Hoi An ist ganz offensichtlich eine ziemliche Touristenattraktion. Die man aber gesehen haben muss.  

 

Tobias und ich holen uns an einer Garküche ein Banh Mi mit Hühnchen (für ca. 90 Cent). Wir haben schon oft davon gelesen, dass das eine Spezialität sein soll. Und es schmeckt köstlich. Ein Baguette, gefüllt mit diversen Gewürzen und Soßen und entweder Hähnchen, Schweine- oder Rindfleisch. Von diesen Dingern werde ich mir noch einige holen. Wir haben uns das übrigens bei Madame Khanh geholt, der Queen of Banh Mi. Sagt hier jeder.

Mila hingegen ist begeistert von den ganzen Kleidchen, die man überall kaufen kann. Sie darf sich eins aussuchen und ist mächtig stolz auf ihr neues Outfit. Als es dann richtig dunkel ist, kommt die ganze Schönheit der Beleuchtung zu Tage. Wow, ein mega Bild!  

Gegen 21 Uhr fahren wir wieder zurück. Wir sind schon wieder müde. Aber wir haben ja noch ein paar Tage hier 🙂

Hoi An, Altstadt, Vietnam

Hoi An, Altstadt

Lampions in Hoi An, Vietnam

Überall Lampions 🙂

Bahn Mi bei Madame Khanh, Hoi An, Vietnam

Leckerstes Bahn Mi bei Madame Khanh

#Weltreise Tag 44: Fahrradtour zum Strand

Wir schlafen aus und bekommen dann ein fantastisches Frühstück. Wir sollten uns am Tag vorher schon aussuchen, was wir wollen, damit alles vorbereitet werden kann. Ich bekomme den leckersten Pancake, den ich je gegessen habe. Gefüllt mit Banane und Mango und einem Schokosoßentopping. Dazu einen riesigen Fruchtteller und einen ziemlich starken vietnamesischen Kaffee.

 

 

Cua Dai Strand

Heute wollen wir zum Strand. Wir schwingen uns auf unsere Fahrräder und fahren zunächst knapp 2 km zum kleinen Strand Cua Dai. Ein kleiner Palmenwald schlängelt sich hier am Wasser entlang und spendet wunderbar Schatten. Es ist nicht sehr voll, was gut ist und auch große Bars oder Restaurants halten sich in Grenzen. Leider wurde hier vor ein paar Jahren aufgrund eines Taifuns ein Großteil des Sandes weggeschwemmt. Deshalb liegen überall große Sandsäcke, um den Rest des Strandes quasi festzuhalten. Wirkt leider nicht so schön. Wir springen trotzdem ins Wasser, laufen ein bisschen herum und fahren dann weiter.  

Cua Dai Beach, Hoi An, Vietnam

Cua Dai Beach, Hoi An, Vietnam

An Bang Strand

Der Weg führt an der Hauptstraße entlang, wo aber nicht viel los ist. Alles ist eben und es fährt sich wirklich easy. Nach einer Weile kommen an der rechten Seite immer wieder Schilder, die auf Strände hinweisen. Alles eher ruhige Abschnitte mit kleinen Cafés dabei. Eigentlich wirklich nett. Wir wollen uns heute aber mal die Touristendröhnung geben und fahren ca. 4 km weiter zum größten und vollsten Strand hier, dem An Bang Beach.

Die Atmosphäre ist auch gleich eine andere. Für das Parken der Fahrräder muss bezahlt werden und wehe man betritt eine unsichtbare Grenze mit seinem Gefährt. Dann kommt direkt jemand in Uniform angesprungen und pfeift dich mit einer Trillerpfeife zurecht. Puh. Ganz manchmal merkt man doch ein bisschen was vom Kommunismus.  

 

Der An Bang Beach ist wahnsinnig voll. Riesige, teilweise schöne, teilweise nicht so schöne Strandrestaurants stehen dicht an dicht. Liegen und Schirme gibt es genug. So, dass man kaum noch was vom Strand sieht (ok, das ist jetzt übertrieben, aber ich möchte eine ungefähre Vorstellung übermitteln 😉 ). Menschen über Menschen soweit das Auge reicht. Das ist eher nix für uns. Aber da uns ziemlich heiß ist und wir erst mal irgendwo bleiben wollen, bleiben wir. Die Liegen und Schirme können immerhin umsonst genutzt werden, wenn man in dem dazugehörigen Restaurant auch isst. Das finden wir ok. Allerdings ist das Essen später nicht zu empfehlen. Lieblos angerichtet und eine kulinarische Katastrophe.  

Im Meer gibt es dafür heute hohe Wellen (teilweise bis 2 m). Das macht wirklich riesigen Spaß da herumzuspringen. Mila traut sich erst nicht. Für sie müssen die Wellen ja auch noch deutlich höher wirken als für uns. Aber als wir sie festhalten, findet auch sie es toll. Wir bleiben ca. 3 Stunden, aber dann haben wir genug. Das nächste Mal suchen wir uns einen kleinen und ruhigen Abschnitt.  

An Bang Beach, Hoi An, Vietnam

An Bang Beach, Hoi An, Vietnam

An Bang Beach, Hoi An, Vietnam

Herb Village

Auf dem Rückweg wollen wir noch durch das Herb- und Vegetable Village fahren. Das ist im Prinzip ein riesengroßes Feld, was den Locals kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die Bedingung ist, dass sie es biologisch bewirtschaften müssen. Überall duftet es deshalb nach Kräutern, wenn man auf den kleinen Wegen, die schachtelförmig durch die Felder führen, durchfährt. Es schaut wunderschön aus und das typische Vietnambild, was man so im Kopf hat: der Farmer mit dem Kegelhut auf dem Kopf, im Feld hockend und Reis oder Gemüse erntend, bekommt man hier live zu sehen. Auch an einigen saftig grünen Reisefeldern kommen wir vorbei. Zwischendrin immer mal wieder Wasserbüffel, die es sich in den Wasserlöchern gemütlich gemacht haben. Ein traumhaftes Gesamtbild.  

Als wir wieder auf der Hauptstraße, die auch zu unserer Unterkunft führt, ankommen, suchen wir uns noch ein Restaurant fürs Abendessen. Leider ist das Essen nicht ganz so gut und ich hoffe, dass wir die nächsten Tage noch ein richtig gutes Restaurant finden, wo es köstliches typisch vietnamesisches Essen gibt. Bis auf das Banh Mi, was unglaublich lecker war und das geröstete Reisblatt mit den Gewürzen und Soßen, hatten wir bzgl. Essen hier noch nicht so viel Glück. Aber wir haben ja noch ein paar Tage.

Herb Village, Hoi An, Vietnam

Herb Village, Hoi An, Vietnam

Farmplantagen Hoi An,Vietnam

Farmplantagen Hoi An,Vietnam

#Weltreise Tag 45: Relax and the city

Ginger Spa

Heute regnet es im Paradies und frisch ist es dazu. Gerade mal 23 Grad. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt 🙂 Nach dem Frühstück schreibe ich deshalb ein bisschen im Blog herum. Mila, Tobias und mein Bruder spielen Karten. Gegen Mittag (das Wetter ist immer noch nicht besser geworden) wollen wir den Ginger Spa ausprobieren, den Tony uns empfohlen hat.

Wir gehen zu Fuß, sind nur 600 Meter. Als wir ankommen, werden wir mal wieder super herzlich begrüßt. Es wird uns direkt ein Ingwertee gereicht und unsere Füße sollen wir in eine Strohschüssel stellen, die gefüllt ist mit kleinen warmen Kügelchen. Das Spa ist komplett aus Holz, die Wände, die Tische, Stühle, der Boden etc. Alles wirkt natürlich und sehr sauber. Absolut zum Wohlfühlen. Tobias und ich entscheiden uns für eine 90-minütige vietnamesische Massage. Mila möchte eine 45-minütige Fuß-/Beinmassage. Dann gehts los. Als erstes ziehen wir uns um und werden dann in eine Art Dampfsauna gesteckt. Zum Poren öffnen. Dauert ca. 20 Minuten. Zu dritt werden wir anschließend in einen Raum mit drei bequemen Liegen geführt. Mila kommt in die Mitte. Die Massage ist der Hammer. So angenehm und entspannend. Insgesamt deutlich sanfter als eine thailändische Massage, aber trotzdem mit ordentlich Druck. Kosten: 22€/Erw. für 90 Minuten. Etwas mehr als in Thailand, dafür immer noch viiiieeeeel günstiger als in Deutschland.  

Im Ginger Spa, Hoi An, Vietnam

Im Ginger Spa, Hoi An, Vietnam

Im Ginger Spa, Hoi An, Vietnam

Schwere Entscheidung 🙂

Völlig entspannt gehen wir zurück in unsere Unterkunft.

 

 

Nochmal Altstadt 

Mittlerweile ist es halb vier und wir beschließen in die Altstadt zu fahren. Diesmal mit dem Taxi. Wir schlendern wieder durch die Straßen und diesmal ist es schon deutlich entspannter als beim ersten Besuch. Eigentlich sollte man Plätze, Orte, Städte immer zwei mal besuchen. Beim ersten Mal ist immer alles aufregend und neu und man will alles sehen. Beim zweiten Mal kann man dann mehr genießen.

Als Vorspeise essen wir wieder ein Banh Mi. Für mich bisher das Leckerste hier in Vietnam. Danach kommt Wonton in einer Markthalle. Eine gebratene Teigtasche mit irgendeiner Füllung (ich glaube Schwein). Darüber wird eine würzige Salsa-ähnliche Soße geschüttet. Ist ganz lecker.  

Zum Schluss setzen wir uns noch in ein Restaurant und bestellen gebratenen Reis mit Hühnchen. So langsam haben wir alle Spezialitäten durch 🙂 Allerdings habe ich mir das vietnamesische Essen noch köstlicher vorgestellt. Oder aber wir essen einfach schon zu lange asiatisches Essen.  

 

Eine Barempfehlung haben wir auch noch: im The Chef, eine chillige Rooftopbar, habe ich später noch einen super leckeren Passion Fruit Mojito getrunken.

Rooftop Bar The Chef

#Weltreise Tag 46: Vietnamesisch Kochen

Markteinkauf

Für heute haben wir eine Cooking Class gebucht. Wir kochen unser eigenes vietnamesisches Essen. Um 8:30 Uhr werden wir von einem kleinen Minibus abgeholt. Insgesamt sind wir 10 Leute. Es geht als erstes zum Markt, um alle frischen Zutaten zu besorgen. Hon, unser Guide geht vor. Wir alle im Gänsemarsch hinterher. Es ist wahnsinnig voll und wuselig. Zum Glück ist es heute wieder bedeckt und nicht so heiß. Stände über Stände. Mit Gemüse, Kräutern (bei der vietnamesischen Küche wird vor allem mit frischen Kräutern gekocht), Reisblättern, Fisch und Fleisch. Alles ohne Kühlung. Aber es sieht alles gut aus. Und frisch. Hon kauft für uns ein, erklärt, was das alles genau ist und packt dann die Sachen in unsere Körbe, die wir bekommen haben. Es ist zwar alles etwas hektisch, aber auf jeden Fall ein Erlebnis.  

Markt in Hoi An, Vietnam

Markt in Hoi An

Hon, Guide von Thuan Tinh Island Tour, Hoi An, Vietnam

Hon, unser Guide

Markt, Hoi An, Vietnam

Thuan Tinh Island Tour Cooking Class

Weiter geht's mit dem Holzmotorboot ein Stück den Fluss entlang. Wir steigen aus, fahren wieder 5 min. mit dem Auto, um dann in ein kleines Holzboot umzusteigen, welches von einer schon älteren Vietnamesin mit einem Ruder gesteuert wird. Wir bekommen also das volle Programm. Nach weiteren 10 Minuten kommen wir am Ufer an. Wir erblicken schon von weitem die angerichteten Tische und Stühle in U-Form. Vorne der Lehrerkochpult. Jeder hat auf seinem Platz diverse Gewürze, Kochbesteck und eine kleine Gas-Kochplatte stehen. Alles überdacht, rundum aber offen. Es wirkt auf jeden Fall einladend. Neben uns ist noch Platz für 2-3 weitere Kochklassen. Ich schätze mal an diesen Touren wird gut verdient. Pro Erwachsener zahlen wir umgerechnet 25€. Mila ist frei. Aber es lohnt sich!  

 

Hon erklärt wieder alles. Er spricht ein gutes, verständliches Englisch. Er kocht vor und wir sollen dann nachkochen. Es gibt vier Gänge: Frische Frühlingsrollen mit Erdnusssoße, Reispancake, Rindfleisch-Nudel-Salat und Pho Suppe mit Rindfleisch. Es klappt alles wunderbar, das Essen ist köstlich. Sogar Mila probiert ihr eigenes Gekochtes und es schmeckt ihr immerhin ganz gut. Hon geht zwischendurch rum und guckt, ob wir alles richtig machen. Unser Geschirr wird immer wieder gegen sauberes ausgetauscht. Zu trinken gibt es Passionsfruchtsaft in Mengen. Alle frischen Zutaten vom Markt werden uns entsprechend zu jedem Gang auf den Platz gelegt. Ich bin beeindruckt wie super durchorganisiert alles ist. Es gibt einfach nichts zu bemängeln. Selbst die Toiletten vor Ort sind sauber und gepflegt.  

 

Wir haben alle unseren Spaß und lernen einiges über die vietnamesische Küche. Auch wenn es ein typisches Tourievent ist, ist es absolut zu empfehlen. Wir haben unsere Tour bei Thuan Tinh Island Tours gebucht. Auf jeden Fall top! Eigentlich wollten wir die Tour buchen, bei der man im Herb Village Kräuter und Gemüse selbst erntet und dieses dann für das Kochen verwendet. Dort hätten wir auch noch eine Fußmassage dabei gehabt. Leider war das aber ausgebucht. Ich vermute das wäre alles noch etwas mehr relaxed gewesen, aber die Thuan Tinh-Tour ist auf jeden Fall auch ein Erlebnis!

Cooking Class Location, Hoi An, Vietnam

Unsere Location

Unser Kochplatz, Hoi An, Vietnam

Unser Kochplatz, Hoi An, Vietnam

Chefkoch Hon, Cooking Class, Hoi An, Vietnam

Chefkoch Hon, Cooking Class, Hoi An, Vietnam

Eifrig am Kochen, Hoi An, Vietnam

Eifrig am Kochen 🙂

Vietnamesisch kochen, Hoi An, Vietnam

Und sogar Mila schmeckt's 🙂

Menü, Cooking Class, Hoi An, Vietnam, Frühlingsrolle mit Erdnusssoße, Reise-Pancake, Beef Noodle Salad, Pho Suppe mit Beef

Unser Menü: Fresh Springroll mit Erdnusssoße, Reis Pancake, Beef-Noodle-Salad, Pho Suppe mit Beef

Um 14 Uhr sind wir wieder zurück, erst mal platt und ruhen uns aus.

Den Rest des Nachmittags machen wir nicht mehr viel. Das Wetter ist leider immer noch nicht besser geworden. Mila springt trotzdem in den Pool. Ich schreibe ein bisschen für den Blog und dann ist es auch schon 18 Uhr. Da es draußen plötzlich relativ stürmisch ist, beschließen wir bei uns zu bleiben und etwas zu essen zu bestellen.

Nach zwei langen Skip Bo-Runden, Burgern und Pasta (nach dem ganzen vietnamesischen Essen, haben wir da jetzt Lust drauf), fallen wir ins Bett.

#Weltreise Tag 47: Spa-Besuch Teil 2

Menno, immer noch kein Strandwetter heute. Der Himmel will einfach nicht aufklaren. Immerhin regnet es nicht.

 

 

Ma Spa

Gut, dann gehen wir heute noch mal in ein Spa. Davon gibt es hier wirklich Unzählige. Wir entscheiden uns für das Ma Spa. das liegt im Herb Village, wo wir sowieso gerne noch mal mit dem Fahrrad durchfahren wollten. Gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Weg.

Und wieder werden wir super herzlich empfangen, bekommen einen Ingwertee und Schüsseln mit warmem Wasser für unsere Füße. Ich nehme eine 60-minütige Bodymassage und ein 30-minütiges Facial (Gesichtsreinigung inkl. Massage). Mila freut sich über eine Fuß- und Beinmassage. Sie findet richtig Gefallen daran. Und Tobias bucht dieses Mal das volle Programm mit Kaffeepeelig und Ganzkörperreinigung vor der Massage. Dauer: 2,5 Stunden. Wir zahlen umgerechnet 50€ für uns alle drei zusammen. So günstig und so gut.

 

Hinterher sind wir super entspannt. Generell merke ich wie ich hier in Hoi An völlig runterkomme. Mal abgesehen von der überfüllten Altstadt, ist es aber auch so ruhig und entspannt hier. In unserer Unterkunft sind alle so nett, dann die tollen grünen Reisfelder und irgendwie sind wir gerade in so einem Slow-Modus. Die Aufregung am Anfang der Reise, wo man sich erst noch finden und in seinen Rhythmus kommen muss, hat sich komplett gelegt. Wir sind entspannt, sehen alles entspannt und machen uns keinen Druck. Wir sind völlig im Reiseflow angekommen 🙂

Eingang zum Ma Spa, Hoi An, Vietnam

Eingang zum Ma Spa, Hoi An, Vietnam

Mädchen mit Chipstüte im Ma Spa, Hoi An, Vietnam

Mila findet's auch gut 🙂

Hub Hoi An

Nach der Massage gehen wir noch nach nebenan. Dort hat seit letztem Jahr im April ein co-working-space eröffnet. Sozusagen ein mietbarer Arbeitsplatz, wo man sich austauschen und Kontakte knüpfen kann. Wir haben das zufällig mal auf Facebook gesehen. Sarah, die das alles aufgebaut hat, kommt aus Hamburg und ist irgendwann auf ihren Reisen in Hoi An hängen geblieben. Wir fragen sie ein bisschen aus und sie erzählt, dass das alles ziemlich aufwendig war und sie einiges an Geld reinstecken musste. Jetzt läuft es aber ganz gut. Ihre Hauptzielgruppe sind Digitale Nomaden, die sich bei ihr quasi einmieten. Ihr findet sie hier: Hub Hoi An

Die Räumlichkeiten bei ihr sind super chillig mit Blick auf die Reisefelder. Es gibt leckeres Essen, guten Kaffee und eine nette entspannte Atmosphäre.

Sie erzählt auch, dass sie glaubt, dass der Tourismus enorm zunehmen wird in den nächsten Jahren. Angeblich wolle die Regierung aus Vietnam ein zweites Thailand machen. Viel Land sei schon gekauft von ausländischen Investoren und ohne Ende Hotels geplant. Viele Fischer sind schon vertrieben worden und kleine Fischerdörfer verschwinden immer mehr. Traurig. Die Kehrseite des Tourismus. 

 

 

Abendessen im Son Hoi An

Gegen 17 Uhr sind wir wieder zu Hause. Mila und mein Bruder sind schon vorgefahren und waren noch im Pool. Wir duschen, ziehen uns um und fahren (natürlich mit dem Fahrrad) in ein nahe gelegenes Restaurant. Das Son Hoi An. Soll sehr gutes vietnamesisches Essen haben und wir versuchen also noch mal unser Glück. Und tatsächlich, meine gebratenen Nudeln mit Gemüse sind köstlich und das Banh Mi, was ich mir als Vorspeise bestelle (ich habe echt Hunger), zum Reinsetzen. Mila liebt momentan den Klebereis, den sie sich auch bestellt. Pur. Soßen sind tabu. Und Pizza, Pommes und Pasta kann sie nach etlichen Wochen nun nicht mehr sehen 😀

Ausblick vom co working space, Hub Hoi An, Vietnam

Ausblick vom co working space, Hub Hoi An, Vietnam

#Weltreise Tag 48: At the Beach

Yeah, heute scheint endlich wieder die Sonne und wir fahren mit dem Fahrrad zum Strand. Diesmal suchen wir uns einen deutlich ruhigeren Abschnitt in der Nähe des Haupteingangs des An Bang Beaches (ca. 300-500 m entfernt). Hier gibt es einige nette Beachbars. Alle schmal, aber langgezogen beginnen sie an der Straße und ziehen sich durch ein kleines Stück Wald mit Palmen und Kiefern bis hin zum Strand. Insgesamt vielleicht ca. 50 m.

 

 

Kahun's Beach Bar

Wir entscheiden uns für die Kahun Beach Bar. Hier gibt’s sogar einen Pool mit dabei (Milas Tag ist gerettet). Überall bunte Stühle aus Holz und eine wirklich nette Bar. Angelegt wie ein Garten wird man über einen kleinen Steinweg ans Meer geführt. Links und rechts weitere Tische und Bänke. Wirklich wunderschön. Hier bleiben wir und verbringen unseren letzten kompletten Tag in Hoi An. Morgen Abend steigen wir in den Nachtzug nach Ho Chi Minh City.

Für meinen Bruder ist es der letzte Tag seiner Reise. Ab morgen reisen wir zu dritt weiter.

Und wir genießen diesen Tag mit gutem Wein und leckerem Essen. Mit Meer, Pool, sonnen, schwimmen, Karten spielen und relaxen.

Kahun's Beach Bar, Hoi An, Vietnam

Kahun's Beach Bar, Hoi An, Vietnam

Blick in den Garten von Kahun's Beach Bar, Hoi An, Vietnam

Blick in den Garten von Kahun's Beach Bar, Hoi An, Vietnam

Am Abend gehen wir noch mal zusammen essen und stoßen noch mal auf unsere gemeinsamen vier tollen Wochen an.

 

 

Radiopremiere

Um 21 Uhr steht uns noch eine Premiere bevor. Der Sender Cosmo, der zu Radio Bremen gehört, hat eine Rubrik, die sich "Weltweit" nennt. Darin berichten viele Reisende über ihre Erlebnisse. Und heute sind wir dran über unsere Weltreise zu erzählen. Das Interview machen wir über Skype und es macht wirklich Spaß. Nach ca. 20 Minuten haben wir es geschafft. Ich überlege kurz, ob ich auch keinen Unsinn erzählt habe, ich war nämlich schon ein bisschen aufgeregt, aber wenn dann wäre es jetzt auch zu spät. Das Interview erscheint schon morgen, 9 Uhr deutsche Zeit bei Cosmo 😀

Den Mitschnitt findet ihr hier:

#Weltreise Tag 49: Letzter Tag in Hoi An

Heute am 24. März habe ich Geburtstag. Wahnsinn, ich merke gar nichts davon. Und das ist gut, denn wer will schon noch älter werden? 🙂 Nein, es ist echt anders. Zuhause merkt man, dass man Geburtstag hat. Hier nicht. Auch wenn mir natürlich alle gratulieren. Ist schon komisch. Macht mir aber nix. Und mein größtes Geschenk ist unsere Reise. Sie ist so schön und ich wünsche mir, dass die Zeit langsamer vergeht.

Zum Frühstück bekomme ich einen richtig tollen Kuchen von Tony. Und einen kleinen Rosenstrauß. Wow, ich freue mich richtig. Das ist mal nett. Wir haben uns hier auch mega wohl gefühlt. 

Geburtstagskuchen in Hoi An, Vietnam

Mein Geburtstagskuchen 🙂

Tony, Serene River Villa, Hoi An, Vietnam

Tony 🙂

Aber heute ist nicht nur mein Geburtstag. Heute fliegt mein Bruder, der uns vier Wochen lang begleitet hat, wieder nach Hause. Um 10 Uhr wird er abgeholt. Geburtstag feiern und Abschied nehmen. Das ist erst mal komisch.

 

 

Cleanup day

Und heute ist noch was, 5. cleanup von Ozeankind. Trotz Geburtstag machen wir natürlich mit. Wir sammeln ja auch zwischendurch immer. Aber am cleanup day ist es quasi ganz offiziell und alle Welt soll es sehen. Darum geht es ja, um Zeichen setzen und um einen Unterschied zu machen. Und mittlerweile machen auch sehr viele mit. Egal, wo sie gerade sind.

Wir sammeln erst am Cua Dai Beach und hinterher noch am Kahuna's Beach Club, wo wir ja gestern schon waren und der uns so gut gefallen hat. Insgesamt kommen 8 kg zusammen. In Vietnam geht es einigermaßen mit dem Müll. Da war Thailand deutlich schlimmer. Und ich überlege wie das wohl in fünf Jahren aussieht. Wenn hier auch der Tourismus so zuschlägt wie in Thailand.

Clean up day, Hoi An, Vietnam

Clean up day

Um 15 Uhr hören wir uns dann das Radio-Interview mit Cosmo an. Ist richtig gut geworden (Mitschnitt siehe oben). Ich freue mich, ein tolles Geschenk. Und auf der Website steht sogar noch ein Artikel über uns, inkl. Verlinkung zum Blog. Freu :-))

 

 

Abschied

Gegen 17 Uhr fahren wir zurück, duschen, packen Koffer und sind ein bisschen traurig. Hier war es einfach wunderschön. Aber wir freuen uns auch wieder auf die nächste Stadt. Und den Nachtzug. 17 Stunden. Puh, ich hoffe wir können schlafen und es klappt alles. Morgen Nachmittag werden wir in Saigon ankommen. Da ist es gerade ziemlich heiß, 37 Grad. Ich bin trotzdem hibbelig. Ich bin einfach zu neugierig auf die ganze Welt.

 

 

Zugfahrt Teil 1

Pünktlich um 20:30 Uhr ist das Taxi da. Allerdings merken wir auf der Fahrt, dass unser Fahrer ziemlich übermüdet zu sein scheint. Er blinzelt andauernd und rutscht unruhig hin und her, so als ob er vermeiden will einzuschlafen. Na super. Wir verwickeln ihn also in ein Gespräch bis wir in der Innenstadt von Da Nang sind und dort ist der Verkehr wieder so hektisch, dass er wieder wach wird.

Am Bahnhof müssen wir noch eine Stunde auf den Zug warten. 22.45 Uhr soll er kommen. Mila ist schon müde. Die Wartehalle ist voll. Ein paar Backpacker sind unterwegs. Ansonsten keine Touristen. Unsere Tickets hatten wir schon von Deutschland aus gebucht.

 

Der Zug ist pünktlich. Wir müssen über die Schienen laufen, um einsteigen zu können.  Unser Abteil mit zwei Doppelstockbetten finden wir sofort. Es ist winzig. Vielleicht 4 qm groß. Ein schmaler Gang von ca. 50 cm trennt die beiden Betten. Vor dem Fenster ein kleiner Tisch mit Plastikrosen und Wasserflaschen. Als Bettzeug dient jeweils ein Laken, ein Kissen und eine goldfarbene Decke. Aber alles sauber. Und auf jeden Fall mal ein Erlebnis.

Das Abteil ist angenehm klimatisiert. Perfekt zum Schlafen. Neben der Pünktlichkeit ein weiterer Punkt, den die Deutsche Bahn eher selten hinbekommt.

Das vierte Bett wird von einer Vietnamesin belegt, die uns auch gleich alle möglichen Fotos von sich und ihrer Familie zeigt. Echt süß. 

Mila legt sich schlafen und Tobias und ich trinken noch zwei Gläser (bzw. Becher) selbstmitgebrachten Rotwein. Wir finden das echt witzig hier und freuen uns über unser kleines Abenteuer.

Wartehalle Bahnhof Da Nang, Vietnam

Wartehalle Bahnhof Da Nang, Vietnam

Unser Zug von Da Nang nach Saigon, Vietnam

Unser Zug von Da Nang nach Saigon

Schlafplatz im Zug, Vietnam

Schlafplatz 🙂

Hier geht's zum nächsten Weltreisetagebuch-Beitrag:

Weltreise Tag 50 - 54 Ho Ch Minh City

 

 

Und hier gehts zu den vorherigen Weltreise-Tagebuch-Beiträgen:

 

 

Südafrika

Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

Singapur

Weltreise Tag 21 - 23 Singapur

 

 

Thailand

Weltreise Tag 24- 29 Koh Tao

Weltreise Tag 30 - 36 Kho Phangan

Weltreise Tag 37 - 40 Koh Samui

 

 

 

Du möchtest uns unterstützen? Dann klick mal hier rein! Wir haben ein paar Dinge aufgelistet, die du tun kannst und über die wir uns riesig freuen würden. (Es kostet dich nichts, außer ein paar Sekunden deiner Zeit.)

 

 

Alle Hotels mit einem * sind Booking-Affiliate Links. Wenn du über diese Links das jeweilige Hotel buchst, bekommen wir eine kleine Provision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.