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Weltreise Tagebuch Tag 74 – 78: Bora Bora, Französisch Polynesien

Weltreisetagebuch Bora Bora

#Weltreise Tag 74: Weiterreise nach Bora Bora

Immer noch krank 🙁

Die halbe Nacht nicht geschlafen. Vor Schmerzen. Um 4:30 Uhr bin ich endgültig wach. Aber das passt gut, denn der Wecker geht sowieso um 5 Uhr. Ich heule erst mal ne Runde und finde alles doof.

Nach dem Aufstehen gibt sich meine Nase dann einen Ruck und entledigt sich der Dinge, die dort drin meine Schmerzen verursachen. Läuft. Im wahrsten Sinne des Wortes. Bitte mehr davon. Die ganzen Medikamente von zu Hause bewirken übrigens nur wenig. Ich brauche stärkeres. Ich will verdammt noch mal in der Südsee nicht krank im Bett liegen.

Vor lauter Wut heule ich noch mal.

Wir machen uns fertig. Ich wecke Mila, der es zum Glück gut geht. Sie hat nur ein bisschen Schnupfen und Husten. Toi, toi, toi. Sie ist aber not amused über das frühe Aufstehen.

Pünktlich um 6 Uhr steht das Uber Taxi vor der Tür. Um kurz nach halb sieben sind wir am Flughafen. Nach einer Schmerztablette geht es mir einigermaßen.

 

Check in

Am Flughafen in Auckland ist self-check-in angesagt. Überall Drucker, die dir sowohl deine Boardingpässe als auch die bag tags ausdrucken. Allerdings auch ein kleines Chaos, weil die Hälfte der Drucker entweder nur die bag tags oder nur die Pässe ausdruckt. Wir schaffen es dann aber und geben erfolgreich unsere Koffer ab. (Ich wie immer in der Hoffnung, dass sie auch ankommen.)

 

Medizinkauf

Wir erblicken eine Apotheke. Yeah, jetzt hol ich mir was Starkes. Würde sowas normalerweise niemals holen, aber jetzt ist mir das egal. Ich will einfach nur wieder gesund sein. Und ich merke mal wieder, dass Gesundheit das allerwichtigste ist.

Ich erkläre der Verkäuferin (wie eine Apothekerin sieht sie nicht aus) mit Händen und Füßen meine Beschwerden. „Nasennebenhöhlenentzündung“ konnte mir der Online-Translator leider nicht übersetzen. Sie guckt mich nur an, drückt mir eine kleine Packung mit 24 Tabletten in die Hand und sagt: „This is what you need. But better not more than 3 per day.“

Puh, ich vermute in Deutschland ist dieses Zeug verboten. Und ohne Rezept würde man das schon mal gar nicht bekommen. Ich zahle 25$ für das kleine Wundermittel und werfe direkt eine ein.

Eine halbe Stunde später entledigt sich meine Nase weiterer Innereien. Scheint zu wirken.

Nach drei Stunden Flug und einigen genutzten Taschentüchern, wird meine Nase immer freier und die Schmerzen lassen etwas nach. Selbst die Ohren haben beim Start nichts abbekommen. Das war ja meine größte Sorge.

Die Wettervorhersage für die Südsee, genauer gesagt Französisch-Polynesien, sagt immer noch Regen an. Aber das macht mir jetzt schon ein klein bisschen weniger aus. Hauptsache warm.

 

Ankunft auf Tahiti und Bora Bora

Nach 4,5 Stunden landen wir auf Tahiti. Jetzt müssen wir uns beeilen, denn knapp zwei Stunden später geht der Flieger nach Bora Bora. Und wir müssen durch die Passkontrolle, Gepäck holen und wieder einchecken. Klappt aber alles wunderbar. Tahiti begrüßt uns übrigens mit 30 Grad und leichter Sonne. Yes, ich bin wieder bereit für Wärme und Strand.

Die kleine Propellermaschine von Air Tahiti fliegt 40 min nach Bora Bora. Es ist jetzt aber schon dunkel und unter uns das Meer. Nicht gerade ein Moment der Entspannung für mich. Aber der Flug ist wackellos und auch wenn ich bis kurz vor Landung nicht damit gerechnet hätte, aber wir landen auf der Landebahn und nicht im Wasser.

 

Vom Flughafen bringt uns eine kleine Fähre rüber ans quasi Festland der Insel. Alle, die sich ein fünf Sterne-Hotel wie Sofitel, Meridién oder Intercontinental leisten können, werden übrigens von privaten Motorbooten abgeholt. Aber wer braucht das schon 😀

 

Chez Nono

Am Hafen werden wir schon von einem Abholservice erwartet (der natürlich nicht umsonst ist), der uns in unsere Unterkunft Chez Nono bringt. Diese liegt ganz im Süden, dort wo der Strand am schönsten sein soll. Claude empfängt uns und zeigt uns unseren süßen Bungalow. Komplett rund und direkt am Strand (135€/Nacht). Viel sehen tun wir draußen nicht. Zu dunkel. Aber dafür leuchtet ein einmaliger Sternenhimmel über uns.

Wir gehen noch was essen, bei uns um die Ecke. Und wir genießen die Wärme. Und wir nehmen uns vor hier in der Südsee jeden Moment zu genießen.

Bungalow Chez Nono, Bora Bora, French Polynesia, Südsee

Unser Bungalow bei Chez Nono

Bungalow Chez Nono, Bora Bora, French Polynesia, Südsee
Bungalow Chez Nono, Bora Bora, French Polynesia, Südsee

#Weltreise Tag 75 (oder 74?): Just relax

Es ist einfach zu witzig. Heute ist schon wieder Mittwoch. Und diesen Tag haben wir ja gestern schon erlebt. Gerade noch 10 Stunden vor deutscher Zeit und jetzt plötzlich 12 Stunden dahinter.

 

Immer noch krank

Was allerdings nicht so witzig ist, dass ich die ganze Nacht wieder kaum schlafen konnte vor Schmerzen. Während meine rechte Gesichtshälfte schon Ruhe gibt, hat meine linke noch mal ordentlich Gas gegeben. Ich habe vor allem in den Zähnen solche starken Schmerzen, dass ich schreien möchte. Dass nach einem Tag schon wieder alles weg ist, von dieser Vorstellung kann ich mich also verabschieden.

 

Einkauf

Gegen 10 Uhr stehen wir auf. Ich bin völlig fertig. Aber der Blick nach draußen, der mir Sonne und türkisfarbenes klares Wasser zeigt, spornt mich an. Ich schmeiße noch eine dieser Hammertabletten ein sowie eine Schmerztablette und dann gehen wir in den ca. 200 Meter entfernten kleinen Supermarkt, den wir gestern Abend schon entdeckt hatten. Wir kaufen für's Frühstück ein. Und nicht gerade günstig. Für ein bisschen Aufschnitt, Baguette, Tomaten, Äpfel, Milch, Kakao, Müsli, Tee, ok und einem 6-er pack Bier und einer Flasche Weißwein, zahlen wir 66€. Na gut, das wird für die nächsten Tage Frühstück hier auf Bora Bora reichen.

 

Umzug

Als wir zurückkommen, treffen wir auf Claude, die uns berichtet, dass im Nachbarbungalow Renovierungsarbeiten stattfinden. Das ist uns allerdings auch schon aufgefallen. Vor allem, weil die Handwerker die ganze Zeit an unserer Tür vorbeilaufen und nicht gerade leise sind. Claude hat aber eine Lösung und bietet uns 10 Meter weiter einen deutlich größeren Bungalow an. Einen zusätzlichen riesigen Raum nebenan, der als Küche, Ess- und Wohnbereich fungiert, teilen wir uns mit noch einem Pärchen. Die sind allerdings nie da und auch nur noch zwei Nächte. Ja cool, da sagen wir nicht nein 🙂 Mehr zahlen müssen wir nicht. Juhu.

Wir packen schnell unsere Sachen zusammen und ziehen um. Sogar eine Klimaanlage haben wir dabei.

 

Unser zweiter Bungalow bei Chez Nono, Bora Bora, Südsee

Unser zweiter Bungalow bei Chez Nono 🙂

Gemeinschaftsbereich bei Chez Nono, Bora Bora, Südsee

Wohn-/Essbereich

Relaxen

Den Rest des Tages ruhen wir uns aus, gehen schwimmen und schnorcheln und versuchen zu realisieren, wo wir gerade sind. Auf Bora Bora.

Zur Begrüßung kommt ein Stachelrochen fast bis an den Strand geschwommen und auch die vielen kleinen bunten Fische sind nicht weit vom Strand entfernt. Das Wasser ist sehr angenehm. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Perfekt also.

 

Mädchen am Strand von Bora Bora, French Polynesia
Strand von Bora Bora, French Polynesia

Abendessen

In unserer Nähe gibt es zwei, drei Restaurants. Wir gehen heute noch mal ins „Lucky House“. Da waren wir gestern schon. Das Essen ist fantastisch und die Portionen riesig. Vor allem die Pizza. Wir bestellen zwei Gerichte für uns drei und schaffen noch nicht mal alles. Die Preise sind ok. Für die Südsee. Pizza: 15-18€, Kids Menu: 12€ (inkl. Eis zum Nachtisch), andere Gerichte wie z.B. Risotto oder Pasta mit Rinderfilet: ca. 20-25€.

Und, es gibt gut funktionierendes Internet. Das ist hier nämlich eher selten. Bei uns in der Unterkunft läuft es leider so gut wie gar nicht. Aber das soll uns jetzt hier im Paradies nicht stören.

The Lucky House, Bora Bora, French Polynesia, Südsee

The Lucky House, Bora Bora

#Weltreise Tag 76: Just relax Teil 2

Wir schlafen wieder aus. Und, oh Wunder, meine Schmerzen sind weg! Nur noch ein dumpfes Gefühl und minimale Schlappheit. Ich bin so happy. Endlich. Jetzt kann ich das Paradies hier noch viel mehr genießen.

Um 10 Uhr stehen wir auf. Mila und Tobias holen frisches Baguette vom Supermarkt und wir frühstücken in unserem komfortablen Wohn- Essbereich mit Blick auf das Meer. Und das strahlt schon wieder im schönsten türkis. Ein Traum, Traum, Traum.

 

Kleiner Schnorchelausflug

Jetzt wollen wir ins Wasser. Man kann übrigens ewig weit rein und es bleibt flach. Erst ganz hinten am Horizont schlagen die Wellen auf und ab da geht es steil und tief nach unten.

Wir schnappen uns unsere Brillen und Schnorchel (außer mir, denn ich schnorchel lieber ohne Schnorchel, sondern nur mit Brille) und schwimmen los. Es ist einfach so klar. Wahnsinn. Wir schwimmen einmal bis zur Südspitze (also nicht weit von uns), dort wo das Intercontinentale mit den Open Water Bungalows liegt. Und wir sehen viele bunte Fische. Vor allem in den kleinen Felsen, die überall verteilt im Wasser liegen, sind sie. So schön.

Unsere Kamera haben wir nicht dabei, weil wir einfach mal so in Ruhe schnorcheln wollen. Aber in den nächsten Tagen nehmen wir sie wieder mit 🙂

 

Bora Bora, Südsee

Regenschauer

Nachmittags sitzen wir an unserem Lieblingsplatz, in unserer Sitzecke unter dem Strohdach direkt am Wasser. Spielen Karten. Trinken ein Glas Wein. Genießen den Ausblick und die Tatsache, dass wir gerade hier sind. Gegen 15 Uhr kommt wieder ein Regenschauer. Genau wie gestern schon. Der dauert ca. eine halbe Stunde und hört dann auch schon wieder auf. Kein Ding also.

 

Sonnenuntergang

Zum Sonnenuntergang, der hier schon um kurz vor sechs Uhr soweit ist, sitzen wir wieder an unserem Lieblingsplatz. Oder auch immer noch 🙂

Lieblingsplatz auf Bora Bora, Chez Nono

Lieblingsplatz

Lieblingsplatz auf Bora Bora, Chez Nono
Sonnenuntergang, Bora Bora

Abendessen

Um halb sieben gehen wir los ein Restaurant suchen. Heute wollen wir mal etwas anderes testen. Auch wenn das Lucky House echt super ist. Es gibt noch zwei, drei kleinere Snackbars an der Straße und ein etwas schickeres Restaurant. Letzteres nehmen wir. Auch wenn die Preise horrend sind. Aber viel mehr Auswahl gibt es fußläufig nicht zu erreichen. Die Gerichte liegen preislich zwischen 20 und 30€. Puh. Morgen gehen wir wieder zu The Lucky House :-))

Aber das Essen ist auch wieder sehr gut.

 

Gedankenwelt

Ich bin unglaublich froh gerade hier zu sein und es ist wirklich wunderschön hier. Aber mein Kopf begreift es leider nicht so richtig. Ich muss mir immer die Weltkarte vorstellen und dann den Punkt heraussuchen, an dem wir uns gerade befinden. Das hilft ein bisschen.

Dazu sind wir von 100 auf Null runtergefahren. Und auch das ist krass. Und komisch. Mein Kopf denkt die ganze Zeit, du musst doch was tun. Aber nein, muss ich nicht. Und auch das kann ich schwer begreifen. Und alles zusammen gibt mir gerade ein merkwürdiges Gefühl. Als ob das hier gerade ein falscher Film ist. Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Aber trotzdem ist es schön und ich will auch gar nicht woanders sein.

Kann natürlich zum Teil auch daran liegen, dass Bora Bora einfach so ein gehyptes Ziel ist. Weil es eben so unerreichbar ist. Zumindest, wenn man in Europa wohnt. Eigentlich die ganze Südsee. Aber Bora Bora ist einfach am bekanntesten. Das gibt dem Ganzen noch mal so einen gewisse Unwirklichkeit.

Aber wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, ich war auch schon mal auf den Malediven. Und da sieht es genauso aus. Zumindest was Strand und Wasser betrifft. Und letztendlich kann weißer Sand nicht noch weißer sein und türkisfarbenes klares Wasser nicht noch türkisfarbener und klarer. Und bunte Fische nicht noch bunter.

Aber das Leben hier ist natürlich anders. Und auch die Vegetation auf der Insel. Sehr bergig und sehr grün. Dazu noch die Südseemusik, die hier in den Restaurants aus den Lautsprechern ertönt. Und die blumigen Kleider, welche die Frauen hier teilweise anhaben. Oft auch eine Blume ins Haar gesteckt.

Ich glaube es ist für so viele ein Traumziel, weil es einfach so weit weg ist. Und weil es sich alles so exotisch anhört. Und weil so wenige, die man kennt, dort waren.

Und ja, ich bin dankbar dieses Traumziel kennenlernen zu dürfen.

#Weltreise Tag 77: Bootsausflug

Für heute ist ein Bootsausflug geplant. Inklusive schwimmen mit Haien. Ha, ich weiß jetzt schon, dass ich da nicht ins Wasser gehen werde.

Der Trip wird auch von Claude angeboten und startet direkt vor unserer Tür. Die Kosten liegen bei 80€/Erwachsener und 40€/Kind. Nicht ganz günstig, aber er geht sechs Stunden und es ist auch Mittagessen dabei. Und auf Bora Bora ist eben nichts günstig.

Um halb 10 geht es los. Es sind noch ein Pärchen, eine Familie mit zwei älteren Kindern und unsere beiden Guides mit an Bord. Kleine Gruppe also. Das ist super. Das Boot ist richtig bequem. Wir haben viel Platz und man kann quasi falsch herum auf den Sitzen sitzen und seine Füße während der Fahrt ins Wasser baumeln lassen. Überdacht ist es auch.

 

Erster Stop Haie und Rochen

Wir fahren ca. 20 min und halten an einer flachen Stelle, ein paar hundert Meter vom Land entfernt. Und da sind sie auch schon: ganz viele Stachelrochen kommen angeschwommen und noch mehr Haie. Sie sind nicht groß, vielleicht 1,50 m. Aber es sind eben viele. Die Rochen sind auch nicht zu verachten mit einem Durchmesser von ca. 1 m.

Tobias ist sofort heiß und springt ins Wasser. Das geht ihm ungefähr bis kurz vor Brusthöhe. Und es ist so verdammt klar. Man muss da einfach rein. Es ist zu schön. Mila macht sich auch fertig und ist super mutig. Ich bin mal wieder beeindruckt von meiner sechs-jährigen Tochter, die die Angst der Mama offenbar nicht ernst nimmt. Gut so. Ich habe seit Kindheitstagen an große Angst vor Haien und ich bin froh, dass sich das nicht auf Mila übertragen hat. Haie werden in den Medien leider immer als blutrünstige Raubtiere dargestellt und das hat sich in meinem Kopf festgesetzt.

 

Die anderen gehen auch ins Wasser und neben uns hält ein weiteres kleines Boot und auch da gehen alle ins Wasser. Ich komme mir fast schon blöd vor alleine auf dem Boot zu sein. Also, was mache ich? Ich gehe rein.

Leicht zitternd steige ich die kleine Leiter, die ins Wasser führt, hinunter. Mila schreit: „Mama, komm doch endlich!“ Und dann bin ich drin. Jetzt nur noch das Kopfkino ausschalten. In dem Moment holt einer unserer Guides einen Eimer voll mit kleinen Fischen. Futter. Und zack, sind wir umrundet von so einigen Rochen. Und von Haien. Ich sehe sie ganz nah. Und sie schwimmen da einfach ganz friedlich. Versuchen sich einen Fisch zu schnappen. Jetzt werde ich neugierig und tauche unter. Es sind viele, die ihre Runden drehen. Das ist in den Medien tatsächlich mal richtig dargestellt. Haie umrunden Dinge, Menschen, was auch immer. In diesem Fall unser Boot und uns.

Ich entferne mich etwas vom Boot und schwimme ein bisschen. Und tauche. Und es ist überhaupt nicht schlimm. Auch die Rochen kommen so nah, dass sie einen berühren. Aber es ist einfach nur schön. Ich zittere immer noch. Aufregung, Adrenalin? Keine Ahnung. Aber in diesen Momenten bin ich sowas von im Hier und Jetzt. Das werde ich niemals wieder vergessen. Und ich fühle mich befreit. Es macht mir gar nichts mehr aus hier mit den Haien im Wasser zu sein. Natürlich sind es kleine Haie und ich will nicht wissen wie ich reagieren würden, wenn jetzt so ein riesen Tier angeschwommen käme. Aber für mich war DAS jetzt schon mal eine absolute Überwindung. Und ich bin richtig happy darüber.

Wir bleiben noch eine ganze Weile im Wasser und fahren dann weiter.

 

Bootsausflug, Bora Bora, Südsee

Los geht's 🙂

Schwimmen mit Stachelrochen, Bora Bora, Südsee

Unser Mutiges Mädchen 🙂

Haie auf Bora Bora, Südsee
Tobias schwimmt mit Haien, Bora Bora

🙂 (Von mir und Mila gibt es leider kein Foto, dafür Videos)

Einmal um die Insel

Der zweite Teil geht fast einmal um die Insel. Wir haben einen tollen Blick auf sie. In der Mitte sind sehr hohe Berge und Felsen. Aber alles ist unfassbar grün.

Das Meer wechselt auf der Fahrt seine Farben von hell- über mittel- bis dunkelblau. Es leuchtet aber immer und ich könnte stundenlang so weiter fahren.

 

Blick auf Bora Bora vom Wasser aus, Südsee

Blick auf Bora Bora vom Wasser aus

Wasser aus Bora Bora, Südsee

Traumwasser

Motus

Wir kommen an allen Hotelgiganten vorbei, die alle auf verschiedenen Motus liegen, die die Insel umgeben. Die Strände dort sind noch mal traumhafter als bei uns in der Ecke. Weil sie deutlich breiter sind. Jede Anlage hat open water Bungalows. Unser Guide erzählt uns, dass die Preise bei 1.000$ die Nacht anfangen und bis 5.000$ und mehr hochgehen. Krass.

Open Water Bungalow, Bora Bora

Der Bungalow ist vom Four Seasons und kostet 5.000$ die Nacht

Picknick

Auf einem der Motus (ohne Hotelanlage) halten wir an. Hier werden wir unser Picknick veranstalten. Ein toller Strand erwartet uns. Dahinter eine grüne Wiese mit Palmen und einem mit Stroh überdachtem großen Sitz-/Essbereich. Unsere beiden Guides bereiten alles vor. Sie braten Mahi Mahi Fisch (eine Spezialität hier) auf einem Grill, erwärmen eine Art Kartoffeln, richten einen Salat mit rohem Fisch, Wassermelone, Kokosnussbrot und Bananen mit Papaya in Kokosmilch und Honig an. Und alles serviert auf Palmenblättern. Sie basteln Teller und Besteck aus Palmenblättern und spielen Südseemusik auf der mitgebrachten Ukulele. Südseefeeling pur. Es ist so schön, dass uns fast die Tränen kommen.

Wir können in der Zwischenzeit ins Meer gehen oder am Strand entlang. Einer der Guides holt uns Kokosnüsse vom Baum und öffnet sie uns. Plastikstrohhalme gibt es nicht. Sehr gut.

Nach dem Essen basteln sie noch Blumenkränze für die Kids. Perfekter geht es nicht.

Wir erfahren, dass die meisten Honeymooner hier aus Japan kommen und die zweitmeisten aus den USA. Deutsche sind hier so gut wie gar nicht. Dafür aber Franzosen. Für sie ist es zwar genauso weit weg wie für die Deutschen, aber sie haben eine weitere Motivation: die Sprache.

Und super viele Stars waren schon hier. Die meisten sogar mit ihrem eigenen Jet. Zum Beispiel John Travolta mit der ganzen Familie. Oder auch Leonardo Di Caprio.

 

Nach zwei Stunden geht es dann weiter zum letzten Spot.

Motu von Bora Bora

Picknickpause auf dem Motu

Südseepicknick auf Bora Bora

Südseepicknick 🙂

Mädchen mit Blumenkette auf Bora Bora, Südsee

🙂

Motu, Bora Bora

So schön dort

Frau trinkt Kokoswasser aus Kokosnuss auf Bora Bora

Frisch von der Palme, die Kokosnuss

Korallenriff und bunte Fische

Das Wasser hat hier bei den Korallenriffen noch mal eine ganz andere Farbe. Das Meer ist tiefer (vielleicht 4-5 Meter) und die Farbe entsprechend etwas dunkler. Aber absolut leuchtend. Man muss da rein. Es geht gar nicht anders.

Bei den Korallenriffen sind super viele Fische. Zebrafische, gelbe Fische, blaue und manchmal auch rote. Wir bekommen ein Stück Brot zum Füttern und sind dann natürlich umgeben von einem riesigen Schwarm. Unter Wasser sieht das unbeschreiblich aus. Das Füttern ist aber gar nicht notwendig, denn auch so kommen die Fische neugierig angeschwommen.

Und ich habe das erste Mal im tiefen Wasser keine Angst, dass ein Hai um die Ecke kommen könnte.

Wir sind lange im Wasser. Selbst Mila. Sie kann mittlerweile so gut schwimmen, schnorcheln und tauchen. Sie ist selbst schon ein richtiger kleiner Fisch 😀

 

Rückfahrt und Fazit

Um kurz vor halb vier fahren wir zurück zum Startpunkt. Zu unserer Unterkunft. Wir sind tatsächlich einmal um die ganze Insel gefahren. Es war unfassbar schön. Ich kann es nur immer wieder schreiben. Dieser Tag gehört auf jeden Fall mit zu den schönsten in unserem Leben. Daran werden wir uns noch erinnern, wenn wir irgendwann mit Krückstock durch den Park laufen.

Das ist das schöne an Erinnerungen. Sie kommen nicht aus der Mode, sie können nicht kaputt gehen und keiner kann sie einem wegnehmen.

Korallenriff Bora Bora

Korallenriff Bora Bora

#Weltreise Tag 78: Relax Teil 3

Heute haben wir noch mal einen ganzen Tag zum Entspannen. Morgen Mittag geht es dann auf die nächste Insel: nach Maupiti. Diese ist viel kleiner und angeblich noch mal schöner.

Wir frühstücken wieder gegen 10 Uhr mit frischem Baguette und Kokosbrot (das haben wir ja gestern kennengelernt und es ist echt lecker).

Danach ab ins Wasser. Der Strand und das Wasser sind ziemlich voll heute. Ständig laufen jede Menge Leute bei uns vorbei. Und irgendwann kriegen wir mit, dass hier heute ein Kreuzfahrtschiff hält: Celebrity Cruise.

Aha. Unser Paradies wird gestört. Aber wir dürfen uns nicht beschweren. Wir haben selbst auch schon einige Kreuzfahrten gemacht. Allerdings werde ich schon ein bisschen sauer, als Touristen es sich auf unserem Lieblingsplatz bequem machen. Und der gehört ja schließlich zu unserem Bungalow, was auch eigentlich nicht zu übersehen ist. Aber sie machen nur Fotos und verschwinden dann wieder. Na gut.

Viel mehr machen wir heute auch nicht mehr, als mal wieder hier zu sitzen und aufs Wasser zu schauen. Herrlich 🙂

Lieblingsplatz auf Bora Bora

Lieblingsplatz 🙂

Mädchen im Wasser auf Bora Bora

Relax 🙂

Bloody Mary's

Am letzten Abend wollen wir uns noch mal etwas gönnen und lassen uns abholen, um ins Bloody Mary's zu kommen. Den Abholservice bieten manche Restaurants, die etwas weiter weg liegen, an, um mehr Gäste zu bekommen. Klar, macht Sinn. Das Bloody Mary's ist angeblich legendär hier auf Bora Bora. So einige amerikanische Stars sollen hier schon gewesen sein.

Die Einrichtung ist auf jeden Fall schon mal so wie man sich eine Bar oder ein Restaurant in der Südsee vorstellt. Alles mit hellem Holz, relativ offen, Blumenservietten und überall frische Blumen. Die Kellnerinnen natürlich auch in Blumenkleidern.

Am Eingang befindet sich eine große Holzwand, wo alle berühmten Namen eingraviert sind von Stars, die schon hier waren. Die Wand ist lang und voll ...

Sobald man reinkommt, wird man zum Barbecue geführt und bekommt das Fleisch und den Fisch erklärt, den es gibt. Man sucht sich etwas aus und wird dann zum Tisch geführt. Wir entscheiden uns für Thunfisch mit Reis und Gemüse. Mila bekommt ein Hähnchenstück.

Die Kosten liegen bei durchschnittlich 3.500 XPF (ca. 30€) pro Gericht. Ziemlich teuer also wieder. Aber wie gesagt, das ist Bora Bora. Das Essen schmeckt aber super.

Einzig und allein die Musik ist etwas störend. Denn anstatt schöner passender Südseemusik, wird Chartmusik gespielt.

Wir lernen ein älteres Pärchen aus Kalifornien kennen. Sie sprechen uns an, weil sie Mila tanzen sehen (ja, Mila ist heute Abend wieder in Hochform) und sie selbst eine Tochter haben, die in dem Alter so gerne getanzt hat. Und natürlich haben sie Verwandte in Deutschland. Wie eigentlich alle Amerikaner 😀 Sie sind aber wirklich nett. Auch sie haben sich einen Traum erfüllt mit der Südsee.

Sonnenuntergang auf Bora Bora

Sonnenuntergang auf Bora Bora

Bloody Mary's, Bora Bora

Bloody Mary's

Mutter und Tochter im Bloody Mary's, Bora Bora

Hier geht's zum nächsten Beitrag: Maupiti, Französisch Polynesien

 

Und hier gehts zu den vorherigen Weltreise-Tagebuch-Beiträgen:

 

Südafrika

Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

Singapur

Weltreise Tag 21 - 23 Singapur

 

 

Thailand

Weltreise Tag 24- 29 Koh Tao

Weltreise Tag 30 - 36 Kho Phangan

Weltreise Tag 37 - 40 Koh Samui

 

 

Vietnam

Weltreise Tag 41 - 49 Da Nang und Hoi An

Weltreise Tag 50 - 54 Ho Chi Minh City

 

 

Malaysia

Weltreise Tag 55 - 57 Kuala Lumpur

 

 

Australien

Weltreise Tag 58 - 62 Melbourne

Weltreise Tag 63- 67 Sydney

 

 

Neuseeland

Weltreise Tag 68 - 73 Auckland

 

 

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