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Weltreisetagebuch Tag 68 – 73: Auckland, Neuseeland

Neuseeland, Auckland, Tagebuch

#Weltreise Tag 68: Weiterreise nach Auckland

7:00 Aufstehen, frühstücken, packen. 8:30 Uhr Taxi bestellen. 9:00 Am Flughafen sein.

 

 

Gedankenwelt

Weiterreisetage haben bei uns mittlerweile immer denselben Ablauf. Nur die Zeiten sind unterschiedlich.

Das Packen ist auch schon routinemäßig. Das entspannt das Ganze. Wir müssen nicht mehr nachdenken. Wir tun es einfach.

Routine kann also auch positiv sein denke ich mir. Klar, der Mensch braucht Struktur. Aber eben auch Freiheit. Der eine mehr davon, der andere mehr davon. Ich mehr Freiheit.

 

Mir graut es ein bisschen vor Neuseelands Schönheit, die ich schon auf vielen Bildern gesehen habe. Denn wir bleiben nicht lange und nur in Auckland. Es ist nur ein Stopover auf unserem Weg in die Südsee. Unser größtes Highlight auf unserer Reise.

Neuseeland in Gänze muss also noch warten.

Ursprünglich waren sogar mal drei Wochen NZ eingeplant. Aber die wurden von uns ersetzt durch drei Wochen Südafrika. Ein Ziel, das wir schon sehr lange auf unserer Wunschliste hatten.

Und bei vier Monaten muss man Prioritäten setzen. Zumindest, wenn man viel sehen möchte. Und das wollen wir. Wir haben immer und ständig Hummeln im Hintern. Manchmal ist das auch echt anstrengend und ich hoffe wir werden noch ruhiger.

 

 

In Auckland

Um 16 Uhr Ortszeit landen wir. Der Flug ging gerade mal 2,5 Stunden mit Latam Airlines und zwar im neuen Dreamliner. Nicht schlecht das Ding. Supermodern. Mit dem fliegen wir dann auch von Tahiti nach Santiago de Chile.

Die Passkontrolle dauert etwas, aber dafür ist unser Gepäck schon da, als wir zum Band kommen.

Dann noch mal eine Kontrolle, man darf ja nichts einführen, keine Lebensmittel, keine Medikamente usw. Wie auch schon in Australien wird darauf strengstens geachtet. Endlich sind wir durch. Jetzt ist es schon 17:30 Uhr. Wir holen Tickets für den Skybus, der uns in die City bringt und zahlen 36 NZD für den Transport. Neuseeland wird definitiv nicht günstiger als Australien. Aber auch dazu steht der Euro gerade nicht schlecht.

Auf dem Weg nach Auckland im Dreamliner von Latam Airlines

Auf dem Weg nach Auckland im Dreamliner von Latam Airlines

Shakespeare Hotel

Unsere Unterkunft, das Shakespeare Hotel* liegt mitten im Zentrum. Ein Stück müssen wir von der Haltestelle noch laufen und so sehen wir schon mal, was hier los ist. Geschäfte über Geschäfte, Essenstände und -buden, Cafés ohne Ende. Hier werden wir nicht verhungern.

Das Shakespeare Hotel ist auch eine Brauerei, die sich ganz unten befindet inkl. Kneipe. Und auch ein Restaurant gibt es. Eigentlich brauchen wir hier gar nicht mehr weg die nächsten Tage 😀 Und das wäre wirklich zu überlegen, denn Auckland empfängt uns mit Regen und 14 Grad. Ich sehe mich schon drei Lagen Klamotten übereinander ziehen, denn so richtig warme Sache haben wir nicht mit.

Unser Zimmer ist echt gemütlich. Zwar nicht mehr das Neueste, aber es hat Charme. Mila's Bett steht in einer kleinen Nische, was sie total toll findet. Vom Stil her ist es eben shakespearemäßig eingerichtet mit Polstersessel und dicken, schweren Gardinen. Ein kleiner Heizlüfter steht auf der Ablage hinterm Bett, der auch direkt von mir angeschaltet wird. Von Sommer zu Winter ...

Frühstück haben wir nicht dabei, aber vom Fenster aus sehen wir auf der anderen Straßenseite eine Bäckerei, einen Supermarkt und ein Café. Perfekt.

Allerdings zahlen wir knapp 100€ pro Nacht für das Dreibettzimmer. Ziemlich teuer also, aber dafür mittendrin.

 

Das Restaurant wird auch direkt von uns getestet. Es gibt dort eine Burgerauswahl, Pommes, Salate, Wings und Sparribs. Wir bestellen Salat und Ribs und es schmeckt. Dazu, na klar, ein Bier aus der eigenen Brauerei (für 9 NZD).

Zimmer im Shakespeare Hotel, Auckland, Neuseeland

Unser Zimmer im Shakespeare Hotel

Zimmer im Shakespeare Hotel, Auckland, Neuseeland

Hinten links ist Mila's Nische 🙂

#Weltreise Tag 69: Stadtspaziergang

Wir schlafen mal wieder bis halb 11. Aber wir haben auch schon wieder zwei Stunden Zeitverschiebung, also eigentlich erst halb neun. Um halb zwölf schaffen wir es unser Zimmer zu verlassen. Um halb eins sind wir mit frühstücken fertig und können endlich losziehen 😀

Ein richtiges Ziel haben wir heute nicht. Wir wissen nur, dass wir um 17:30 Uhr unseren Mietwagen abholen müssen, den wir für die nächsten drei Tage gemietet haben. Wir gehen also einfach mal los. Unsere ungefähre Route schauen wir uns dabei immer auf der App Maps me an. Die Karten kann man sich runterladen und dann offline benutzen. Ziemlich gut. Und ziemlich praktisch.

 

 

Auckland Domain Park

Nicht lange und wir kommen zum Domain Park, Aucklands ältestem öffentlichen und mit 75 ha mit größtem Park. Wir gehen quasi quer durch, kommen am Wintergarten und am War Memorial Museum vorbei. Dieses liegt übrigens auf einem Hügel, weshalb man dort einen guten Blick auf die Stadt hat. Die meisten Wege hier sind von Bäumen umgeben und es läuft sich wirklich schön.

Auckland Domain Park

Auckland Domain Park

Auckland Domain Park

Im Auckland Domain Park

Wintergarten im Auckland Domain Park

Ein Teil des Wintergartens im Domain Park

War Memorial Museum, Auckland Domain Park

War Memorial Museum

Parnell Village

Parnell Village ist Aucklands ältester Vorort und die Häuser sind teilweise noch im Kolonialstil. Es ist ziemlich süß hier, viele kleine Cafés. Und oft sind hinter den Häusern noch versteckte Terrassen von weiteren Cafés oder Boutiquen.

Wir machen eine Pause. Es gibt Kuchen und Eis. Wir sind ja auch schon wieder einiges gelaufen.

Café Wake Up im Parnell Village, Auckland

Café "Wake Up" im Parnell Village

Waterfront

Es geht weiter Richtung Hafen zu Aucklands Waterfront. Auch irgendwie ganz niedlich. Und da wir seit Parnell Village schon wieder weit gelaufen sind, gibt es hier die nächste Pause 😀

Waterfront, Auckland, Neuseeland

Waterfront

Café Headquarters, Waterfront, Auckland

Kleine Pause 🙂

Parken

Pünktlich um 17:30 Uhr holen wir unseren Mietwagen bei Avis ab. Liegt direkt bei uns um die Ecke (vom Hotel). Und jetzt heißt es erst mal Parkplatzsuche. Bei einigen Parkhäusern hatten wir schon geschaut und vermutlich werden wir pro Nacht ca. 15 NZD zahlen müssen. Aber heute haben wir Glück. Nicht weit von unserem Hotel sind Parkplätze an der Straße, die ab 18 Uhr frei sind. Und in dem Moment, wo wir in die Straße reinfahren, fährt jemand weg. Es ist kurz vor sechs und vorsichtshalber bleiben wir mal noch bis voll sitzen.

 

 

Abendessen

Hier in Auckland braucht man nicht lange nach etwas Essbarem zu suchen, das gibt es hier tatsächlich wie Sand am Meer. Wir entscheiden uns mal wieder für italienisch und finden das bei Da Vinci's Restaurant. Das Essen ist gut, der Service freundlich, die Preise normal teuer für Auckland 🙂 Ist aber zu empfehlen.

#Weltreise Tag 70: Hobbiton und Glowworm Caves

Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Das ist absolut hart für mich so früh aufzustehen. Ich gehöre zu den Menschen, die neun Stunden Schlaf benötigen, um fit zu sein. Ist halt so. Aber ich weiß auch, dass es sich wieder lohnen wird. Tobias wollte gerne die erste Tour durch Hobbiton mitnehmen, damit wir die ersten sind und Chancen auf Fotos ohne andere Menschen haben 🙂 Die erste Tour beginnt um 9 Uhr. Bis nach Hobbiton fahren wir von Auckland aus ca. 2,5 Stunden. Um 6 Uhr sitzen wir im Auto.

 

 

Hobbiton

Ich habe die Filme noch nie komplett gesehen. Das Buch nie gelesen. Aber dennoch finde ich, dass das Movie Set der Hobbit-Triologie irgendwie dazugehört, wenn man schon mal in der Nähe ist. Fotos habe ich schon viele gesehen und ich fand die kleinen Häuschen immer schon so hübsch und niedlich. Und jetzt sollten wir es also live sehen.

Kurz nach 8 Uhr kommen wir an. Es sind 12 Grad und es nieselt. Die Voraussetzungen sind also nicht die besten. Aber es könnte ja immer schlimmer sein. Mila hat übrigens die komplette Fahrt über geschlafen. Das war bei mir nicht möglich, denn: fremdes Auto, in einem fremden Land mit Linksverkehr, heftiger Starkregen zwischendurch und dazu mein Kopfkino. Auch wenn Tobias fährt, vier Augen sehen mehr als zwei.

Wir kaufen einen Magneten für unseren Kühlschrank (ja, wir sind Magnetensammler), eine Postkarte für Mila's Kita, gehen noch mal auf die Toilette und dann geht's auch schon los. Wir werden mit einem Bus ins Hobbitland gebracht.

 

Und das, was wir die nächsten 1,5 Stunden sehen, ist einfach nur bezaubernd schön. Saftig grüne Hügel, darin die kleinen Häuschen mit blauen, roten, grünen oder gelben runden Türen. Draußen hängt die Wäsche oder steht eine Bank oder ein Tisch oder Ministände mit Brot, Marmelade und Käse. Bücher und Kerzenleuchter in den Fenstern. Blumen, Bäume (teilweise auch unecht und extra für den Film angefertigt) und grünes Gras, wohin man auch blickt. Wir sind begeistert. Selbst Mila, die mit dem Film ja im Prinzip gar nichts anfangen kann, möchte am liebsten in jedes Häuschen rein und darin spielen 🙂

Man darf aber nur mit einem Guide überall lang laufen und auch nur in ein einziges Häuschen darf man auch hineingehen. Aber das ist voll ok. Wenn man bedenkt wie viele Touristen hier jeden Tag durchgeschleust werden, würde es nicht lange mehr so schön aussehen, wenn die Häuschen mit ihren winzigen Gärtchen davor nicht geschützt werden würden.

 

Wir sind auch tatsächlich die erste Gruppe und können zumindest auf den Wegen vor uns tolle menschenleere Fotos machen. Am Schluss bekommen wir noch ein echtes Hobbit-Bier im Dragons Inn, wo auch Frodo und Bilbo Beutlin schon gefeiert haben.

Klar, es ist eine einzige Touristenabfertigung. Aber unser Guide ist supernett und witzig und dieses Set zu sehen ist wirklich so schön.

Hobbiton Movie Set, Neuseeland

Hobbiton Movie Set, Neuseeland

Hobbiton Movie Set, Neuseeland
Hobbiton Movie Set, Neuseeland
Hobbiton Movie Set, Neuseeland
Hobbiton Movie Set, Neuseeland

Waitomo (Glowworm) Caves

Um 11 Uhr sitzen wir wieder im Auto. Nächster Stop die Waitomo Caves. Nach knapp 80 km und 1,5 Stunden Autofahrt kommen wir an.

Die Waitomo Caves sind berühmt für ihre Glowworms. Das sind aber keine Glühwürmchen (Unser Guide sagt, das ist nur ein Marketingwort, um die Touristen anzulocken, denn bei "Pilzmückenlarven" würde ja niemand kommen.), sondern durchsichtige wurmförmige Pilzmückenlarven, die an den Decken hängen. Die Larven geben ein bläuliches Licht ab und in den dunklen Höhlen sieht das traumhaft schön aus. Durch das Licht werden Insekten angelockt, die sich in den Fäden verfangen. Die Larve holt den Faden dann mit der Beute ein.

 

Diesmal machen wir nicht die Massentouri-Tour, sondern wählen eine mehr oder weniger private mit max 12 Personen. In einem kleinen Bus werden wir ca. eine halbe Stunde durch die traumhaft schöne und grünste Hügellandschaft gefahren, die ich je gesehen habe. Wir laufen sogar ein ganzes Stück hindurch, bis wir die erste Höhle erreichen. Vorher bestaunen wir noch riesige Aale, die sich gegen die Strömung eines kleines Flusses kämpfen.

Bevor wir die Höhle betreten, setzen wir uns Helme mit Stirnlampen auf. Für Mila ein absoluter Spaß und aufregend dazu. Es ist stockdunkel. Wir sollen zunächst alle Lichter (auch die Handys) auslassen, damit unsere Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen. Es ist total spannend. Und dann sehen wir die ersten "Glowworms". Bei Licht sind die Fäden erkennbar und ist das Licht aus, leuchte die Larve, die sich am Ende in der Decke befindet. Wir gehen weiter und es werden immer mehr. Der kleine Fluss draußen, fließt auch durch die Höhle und mit einem kleinen Boot werden wir ein Stück durch die Dunkelheit geschippert. Über unseren Köpfen tausende von "Glowworms". Wie ein intensiver Sternenhimmel oder besser wie die Milchstraße, nur noch 100 Mal dichter, näher und intensiver. Einfach Wahnsinn.

Wir bleiben eine ganze Weile in der Höhle und bestaunen die Decke über uns. Kameras bekommen das nicht drauf, was man dort sieht. Aber es wird für immer in unseren Köpfen gespeichert sein.

Auenland, Neuseeland

Auenland

Vater mit Tochter mit Helm und Stirnlampe vor den Waitomo Caves, Neuseeland

Vor den Waitomo Caves

In den Glowworm Caves, Neuseeland

In den Glowworm Caves, Neuseeland

In den Glowworm Caves, Neuseeland
In den Glowworm Caves, Neuseeland

Bevor wir die nächste Höhle betreten, gibt es Tee, Kaffee und Kekse. Mitten in dieser wunderschönen hügeligen Landschaft.

Die zweite Höhle hat nur wenige Glowworms, dafür ist sie voll von Stalaktiten. Ein schmaler mit kleinen LEDs beleuchteter Pfad führt ca. 200 Meter weit in die Höhle hinein. Auch sehr beeindruckend, aber die erste Höhle kann nicht mehr getoppt werden.

Nach knapp drei Stunden ist die Tour vorbei und wir werden zurück zum Ausgangspunkt gebracht. Wir essen noch eine Kleinigkeit, Mila tobt noch ein bisschen auf dem Spielplatz, der sich dort befindet und dann fahren wir die knapp 200 km wieder zurück nach Auckland.

 

Was für ein Tag! Und vermutlich haben wir heute nur annähernd einen Eindruck von der Schönheit Neuseelands bekommen.

Stalaktiten Höhle, Auenland, Neuseeland

Stalaktiten Höhle

#Weltreise Tag 71: Driving Creek Railway und Cathedral Cove

Wenn man schon mal ein Auto hat, dann muss man das auch ausnutzen. Vor allem in Neuseeland. Ich weiß. Trotzdem bin ich nicht unbedingt Fan von lange im Auto sitzen. Aber immerhin stehen wir heute um 7 Uhr auf und nicht um 5 Uhr. Ha! (Ich bin trotzdem müde. 9 Uhr wäre so langsam meine Zeit.)

Um halb neun sitzen wir im Auto (das wir übrigens wieder für umsonst an der Straße parken konnten). Es geht nach Coromandel zur Driving Creek Railway and Pottery.

 

 

Driving Creek Railway

Tobias hatte das schon in Deutschland rausgesucht und für 11:30 Uhr Tickets für die kleine Eisenbahn gebucht. Für Mila ja vielleicht ganz schön, haben wir uns gedacht. Allerdings auch wieder 170 km von Auckland entfernt. Und da es viel an der Küste lang und über Serpentinenstrecken geht, braucht das seine Zeit. Aber gut, so ist das eben in Neuseeland. Da liegt nix um die Ecke.

Pünktlich um 11 Uhr, eine halbe Stunde vor Start, kommen wir an. Und? Es regnet. Die Eisenbahn ist aber glücklicherweise überdacht. Das Ganze Gelände war früher mal eine riesige Töpferei und die Einnahmen daraus wurden teilweise für die Errichtung dieser Bahn verwendet. Überall an den Gleisen stehen deshalb noch Vasen und Skulpturen aus Ton.

Die Bahn fährt los und es geht durch den Regenwald einen Berg hinauf. Ganz oben angekommen hat man einen tollen Blick auf das Tal. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und ist ganz nett. Aber so richtig umgehauen hat es mich nicht. Mila auch nicht. Es "passiert" zu wenig. Und Mila wäre die Bahn gerne selber gefahren 🙂 Aber immerhin hat der Regen zwischenzeitlich aufgehört.

Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland

Driving Creek Railway, Coromandel

Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland
Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland

Mittagspause bei Luke's Kitchen

Nach ca. 30 Minuten kommen wir bei Luke's Kitchen in Kuaotunu an. Auch das hatte Tobias vorher schon herausgesucht, damit wir nicht lange rumsuchen müssen. Luke's Kitchen liegt fast am Strand und ist ein teils offenes, teils überdachtes kleines Café/Strandrestaurant. Hauptsächlich gibt es Pizza, die vor den Augen der Gäste zubereitet wird. Mit die beste Pizza, die wir jemals gegessen haben!

Luke's Kitchen in Kuaotunu, Neuseeland

Luke's Kitchen in Kuaotunu

Frau isst Pizza bei Luke's Kitchen in Kuaotunu, Neuseeland

Beste Pizza 🙂

Cathedral Cove

Wunderbar gestärkt geht unsere Fahrt weiter zum Endziel, der Cathedral Cove. Allerdings fahren wir auch noch mal ca. eine Stunde. Als wir ankommen und endlich einen Parkplatz gefunden haben (Der große Hauptparkplatz ist gesperrt und sonst darf man nirgendwo parken. Das haben sich ein paar Hausbesitzer zu Nutze gemacht, die dort wohnen und bieten für 10 Dollar an, sein Auto dort abzustellen. Clever.), kann es dann auch losgehen.

Zur Cathedral Cove mit der Cathedral Cave, dem Höhlenfelsen am Strand, wo auch schon Teile aus den Filmen "Die Chroniken von Narnia" gedreht wurden, sind es noch mal 1,6 km zu Fuß. Easy für uns. Zumal wir uns heute ja auch noch nicht großartig bewegt haben. Der schmale, aber asphaltierte Weg durch Wald und Wiesen geht teilweise steil bergauf und bergab. Es läuft sich aber trotzdem sehr schön. Der Ausblick auf das Meer von oben, den man zwischendurch hat, mit Blick auf die Mini-Felsinseln im Wasser, ist wunderschön.

 

Wir kommen am Strand an und wir haben Glück, denn er ist fast leer heute. Mag am Wetter liegen, das leider immer noch nicht besser geworden ist und daran, dass es auch schon halb fünf ist. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

Wow, der Blick durch die Felsenhöhle auf die andere Seite des Strandes ist toll. Aufgrund des bewölkten Himmels sieht alles etwas mystisch aus. Und das Wasser ist selbst bei diesem Himmel leicht türkis gefärbt. Wie muss das erst bei schönem Wetter hier aussehen. Traumhaft.

Wir springen ein bisschen umher, machen Fotos und genießen den Blick.

 

Gegen 18 Uhr wollen wir wieder zurück nach Auckland fahren. 172 km sind es jetzt. Um 20 Uhr kommen wir gut wieder an. Puh, der Tag war zugegebenermaßen wirklich anstrengend. Aber wir haben auch wieder viel gesehen. Ich ertappe mich allerdings dabei wie ich mir vorstelle einfach mal wieder einen Tag lang nichts zu tun. Wird mal wieder Zeit.

Cathedral Cove, Neuseeland

Cathedral Cove

Cathedral Cave in der Cathedral Cove Bucht Neuseeland

Die Cathedral Cave 🙂

Cathedral Cave in der Cathedral Cove Bucht Neuseeland
Cathedral Cave in der Cathedral Cove Bucht Neuseeland

#Weltreise Tag 72: Beach, Beach, Beach

O Happy Day

Ich glaube ich habe einen Erkältungs-Rückfall. Zumindest wache ich morgens auf (heute schlafen wir mal wieder aus) und fühle mich schlapp und schnupfig. Na toll. Von so einem Schnupfen hat man ja schon länger was, ich weiß, aber meiner läuft rückwärts. Mila habe ich auch schon angesteckt, die seit gestern schon mitschnupft und jetzt auch noch hustet. Also, Reiseapotheke auspacken, Hustensaft und Nasenspray rausholen. Ach ja und Tobias klagt über Halsschmerzen. Drei mal toll.

 

Wir machen uns langsam fertig. Und wie das so ist, wenn man erst mal angezogen ist, geht es auch schon wieder. Um halb elf verlassen wir unser Zimmer und holen uns Frühstück von gegenüber. Aber nicht ohne vollkommen nass zu werden, denn es regnet mal wieder ziemlich heftig. Menno. Leider sind auch Mila's Füße nass und leider haben wir nur ein Paar Turnschuhe für sie mit. Wie das so ist auf Reisen. Minimalistisch packen ist alles. Aber jetzt hätte ich gerne ein zweites Paar für sie. Also renne ich wieder hoch, hole trockene Socken und versuche ihre Schuhe mit dem Heizlüfter einigermaßen trocken zu bekommen. Einen Fön haben wir nicht. Auch so eine Sache, die wir beim Gepäck sparen wollten. Haare waschen geht dann in Neuseeland eben nur abends. Denn mit nassen Haaren können wir hier nicht raus.

Der Regen hört auf. Zum Glück. Wir holen das Auto, was wir gestern Abend im Parkhaus parken mussten, weil wir keinen Parkplatz auf der Straße gefunden haben. Neue Überraschung: Wir müssen 63 Dollar zahlen. What???!!! Und wir dachten wir hätten den Nachttarif für 15 Dollar. Aaahhh, meine Laune sinkt gegen Null.

Ok, wird schon. Wir fahren trotzdem zum Strand. An die Westküste. Nur 40 km heute. Tobias verfährt sich noch ein paar mal. Wir überlegen kurz aufzugeben für heute und finden dann endlich die richtige Ausfahrt.

 

 

Karekare Beach

Der Karekare Beach ist bekannt, weil hier Teile aus dem Film "Das Piano" gedreht wurden. Wir steigen aus dem Auto und laufen ein Stück durch wunderschönen Wald und über hügelige Wiesen. Hinter und neben uns hohe felsige Berge. Ein Traum. Und der Himmel ist plötzlich blau. Die Sonne kommt durch. Unsere schlechte Laune ist vergessen.

Am Strand haben wir zunächst das Gefühl in der Wüste zu sein. Einer Wüste mit schwarzem Sand und einer unendlichen Weite. Ganz hinten am Horizont sehen wir erst das Meer. Ein einsamer Felsen mitten in der Weite. Ein traumhafter und gleichzeitig magischer Anblick. Der Sand glitzert in der Sonne. Hier und da ein paar weiße Muscheln. Ansonsten fast menschenleer. Einfach nur weit.

Wir laufen ein Stück, bauen Muschelbilder und genießen diese wunderschöne Natur.

Weg zum Karekare Beach, Neuseeland

Weg zum Karekare Beach, Neuseeland

Weg zum Karekare Beach, Neuseeland
Karekare Beach, Neuseeland

Karekare Beach

Karekare Beach, Neuseeland
Vater und Tochter bauen Muschelbilder am Karekare Beach, Neuseeland

Piha Beach

Vier Kilometer weiter liegt der Piha Beach. Unser nächstes Ziel. Und auch hier ein endlos weiter Strand, Felsen, die dem Ganzen eine gewisse Mystik verleihen und kleine mit hohem Gras bewachsene Sanddünen, zwischen denen es sich herrlich umherlaufen lässt. Es gibt auch die Möglichkeit zu Aussichtspunkten hoch oben auf die mit Gras und Büschen bewachsenen Felsberge zu gehen. Aber da ich mich echt schwach fühle, lassen wir das. Vor dem Strand befindet sich noch ein Campingplatz inkl. Spielplatz. Dort machen wir noch eine kleine Pause, bevor wir zurückfahren. Bis 17:30 Uhr müssen wir den Mietwagen zurückgegeben haben.

Piha Beach, Neuseeland

Piha Beach

Piha Beach, Neuseeland

Abendessen

Da die letzten Tage mit Auto schon recht teuer waren, verzichten wir heute noch mal auf ein Restaurant und holen uns was an den vielen kleinen Imbissständen hier. In Auckland gibt es wirklich eine große Auswahl an allem möglichen. Mila entscheidet sich für frische selbstgemachte Pasta mit Bolognese Soße und Tobias und ich für Chicken Tikka Masala vom Inder. Beides ist top.

#Weltreise Tag 73: Krank auf Reisen nervt

Nase zu, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Augen tun weh. So wache ich auf. Super. So eine heftige Erkältung hatte ich lange nicht mehr. Und es nervt mich so richtig. Klar, krank sein nervt immer, aber wenn man unterwegs ist und eigentlich was sehen möchte, noch viel mehr.

Den Vormittag bleiben wir einfach mal liegen. Das tut sowieso mal gut nach dem ganzen Programm in den letzten Tagen. Gegen halb 12 machen wir uns dann aber doch mal auf. Einigermaßen fit durch Schmerztabletten freue ich mich auf die Sonne, die heute scheint.

Wir schlendern nur langsam durch die City und machen viele Pausen. Ich hole mir eine vietnamesische Hühnersuppe, die echt gut tut.

Um 17 Uhr sind wir dann schon wieder auf dem Zimmer. Ausruhen. Koffer packen. Flüge checken. UBER Taxi für den nächsten Morgen bestellen. Was man halt so macht am Abend vor der Weiterreise.

Denn morgen geht es in die Südsee.

 

 

Gedankenwelt

Ich weiß zwar noch nicht wie ich das morgen alles überstehen soll, weil es mir echt richtig schlecht geht, aber irgendwie muss ich da durch.

Und dann steht noch unsere Südamerikaplanung an. Wir wollen unseren ursprünglichen Plan nämlich ein bisschen abändern. Ja tatsächlich, wir ändern unseren Plan. Einfach, weil wir es jetzt anders wollen. Das erste Mal auf unserer Reise. Aber dazu habe ich gar keine Lust. Ich habe gerade auf gar nichts Lust.

Für die Südsee, unser Traumziel, ist komplett Regen angesagt. Das zieht meine Stimmung noch mehr in den Keller und ich denke das erste Mal darüber nach früher nach Hause zu fliegen. Meine Stimmung scheint sich auch auf Mila zu übertragen. Das erste Mal sagt sie, dass sie wieder nach Deutschland will. Zu den Omas und Opas. Zu ihren Freunden. In die Kita.

Herzlich willkommen im Reisetief!

Nach 2,5 Monaten schon.

Und das erste Mal bin ich froh doch nur vier Monate unterwegs zu sein, anstatt ein Jahr.

Hier geht's zum nächsten Beitrag: Weltreise Tag 74 - 78 Bora Bora

 

 

Und hier gehts zu den vorherigen Weltreise-Tagebuch-Beiträgen:

 

Südafrika

Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

Singapur

Weltreise Tag 21 - 23 Singapur

 

 

Thailand

Weltreise Tag 24- 29 Koh Tao

Weltreise Tag 30 - 36 Kho Phangan

Weltreise Tag 37 - 40 Koh Samui

 

 

Vietnam

Weltreise Tag 41 - 49 Da Nang und Hoi An

Weltreise Tag 50 - 54 Ho Chi Minh City

 

 

Malaysia

Weltreise Tag 55 - 57 Kuala Lumpur

 

 

Australien

Weltreise Tag 58 - 62 Melbourne

Weltreise Tag 63- 67 Sydney

 

 

 

 

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