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Weltreise to go: 4. Routenplanung oder in vier Monaten um die Welt

Routenplanung für eine Weltreise

„Einmal rum? Wollen wir das tatsächlich machen?“

Diese Rückfrage kam von mir, einer sagen wir mal wenig flugbegeisterten Person. Und das ist noch stark untertrieben. Und Flüge brauchten wir bei diesem Vorhaben ein paar. Ich war also erst mal etwas abgeneigt von dieser Herangehensweise an unsere Routenplanung.

„Aber klar, wenn schon denn schon. Sonst ist es doch keine richtige Weltreise.“
Das kam von Tobias. Er sah zu diesem Zeitpunkt schon alle seine Wunschziele mit einem Häkchen versehen vor sich.

Während ich uns also gemütlich durch Süd-Ost-Asien tingeln sah, hatte Tobias uns gedanklich schon beim Vielfliegerprogramm angemeldet.

 

Äh, Stop. Noch mal einen Schritt zurück.

Und erst mal eine Liste der Bedingungen für die Routenplanung aufstellen:

 

 

 

Bedingungen

1. Safety first

Wir reisen in keine Länder, wo es aufgrund politischer Unruhen oder terroristischer Gruppen auch nur annähernd gefährlich sein könnte.
Wir reisen in keine Länder und Regionen, wo wir uns zwingend gegen gefährliche Krankheiten impfen müssen. Alle Malaria- und Gelbfiebergebiete fallen somit schon mal raus. Klar, Standardimpfungen und bestimmte weitere Impfungen wie z.B. gegen Hepatitis A+B etc. werden wohl sein müssen. Das war uns klar. (Dazu schreiben wir noch einen ausführlicheren Beitrag, wenn es soweit ist.)

 

Über diese Themen informiert man sich im ersten Schritt am besten beim Auswärtigen Amt. Unter der Rubrik „Reise und Sicherheitshinweise“ sind alle Länder alphabetisch aufgelistet.

 

 

2. Das Klima

Wir wollen keine riesigen Temperaturunterschiede. Es sollen immer mind. 20 und höchstens 35 Grad sein. Ersteres erleichtert das Packen, da man keine dicken Sachen mitschleppen muss. Und letzteres sollte sein, da es sonst für Mila zu anstrengend wird. Und für uns vermutlich auch.

 

Regenzeiten bitte auch nicht unbedingt. Wobei sich das ja auch so geändert hat. Nach typischen Regen-/Trockenzeiten für ein Land, kann man gar nicht mehr gehen.

 

Wir haben zu diesem Thema zig Klimatabellen durchkämmt und festgestellt, dass sie sich teilweise doch schon sehr unterscheiden. Hilfreich ist da das Reisezeitentool.
Alle Länder, die man auswählt, werden untereinander aufgelistet. So bekommt man einen schönen Überblick.

 

 

3. Kosten

Möglichst viele Länder, die im Lebensunterhalt günstig sind. Dort dann auch gerne längere Aufenthalte. Möglichst wenig Länder, die im Lebensunterhalt teuer sind. Dort eher kurze Aufenthalte.
Einen guten Eindruck von den jeweiligen Kosten, bekommt man auf der Seite eardex.com.

 

 

4. Wünsche

Klar, unsere Wünsche sollten natürlich auch berücksichtigt werden. Tobias’ Wunsch war es eben einmal rum zu fliegen. Und die Südsee sollte dabei auch nicht fehlen. Und meiner, dass wir ein bisschen was von Süd-Ost-Asien mitkriegen. Dort vielleicht auch die längste Zeit unserer Reise verbringen. Immerhin wäre es dort auch am günstigsten. Und eigentlich stand ja auch noch Südafrika auf unserer Bucketlist.

 

 

 

Und wie geht’s jetzt weiter?

Da standen wir also nun mit unserer Liste. Uns wurde klar, dass es die ideale Route, die alles perfekt abdeckt, nicht geben wird. Zumal wir ja auch vom Zeitraum schon festgelegt waren. Wir wollten von Anfang Februar bis Ende Mai unterwegs sein. Also nicht direkt nach Weihnachten (zu stressig) und früh genug wieder zu Hause. So hat Mila noch ein bisschen Zeit in der Kita.

Und erst mal losreisen mit einem One-way-Ticket und dann weitergucken? Hhm, auch nicht. Bei vier Monaten muss schon ein Plan her.

 

Also überlegten wir. Ziemlich lange sogar. Es waren so einige Wochen.

Wir brachten die verschiedenen Länder immer wieder in eine neue Reihenfolge.

 

 

 

Wir fliegen einmal rum

Irgendwann stellten wir fest, dass es doch Sinn macht, wenn wir einfach immer weiter in eine Richtung fliegen. Wir entschieden uns für Osten.
Zurückfliegen war aber ab einem bestimmten Punkt unserer Route nicht mehr sinnvoll. Zu weit bis nach Hause. Da war es kürzer einfach weiterzufliegen. Also doch einmal rum.

Und somit stand die Routenplanung. Zumindest grob. Wir fliegen einfach immer gen Osten. Bis wir einmal rum sind. Die konkreten Länder suchen wir uns dann Step by Step unter Berücksichtigung unserer oben genannten Bedingungen aus.

 

So weit, so gut.

 

 

 

Da fehlt doch noch was

Nur ein Land lag nicht auf unserer Route. Südafrika.

Wir würden zuerst in den Süden fliegen müssen. Also eine ganz andere Richtung. Und Zeit dafür hatten wir auch nicht mehr. Die vier Monate waren verplant.
Aber Südafrika musste einfach dabei sein. Wir hatten schon so viel gehört und gelesen wie wunderschön dieses Land sein soll. Außerdem stand es schon ziemlich lange auf unserer Wunschziel-Liste.

Und meine Eltern kündigten auch an, dass sie in dieses wunderbare Land gerne noch mal reisen würden. Sie waren vor einigen Jahren schon einmal dort. Und sie schwärmen immer noch.

 

Als Mila davon erfuhr, dass meine Eltern uns begleiten würden, wurden ihre Augen groß und leuchtend.

Also änderten wir die Route. Ein „kleines“ bisschen.

 

Und Südafrika ist nun unser erstes Ziel!

Wir sind schon jetzt wahnsinnig gespannt darauf dieses Land kennenzulernen.

 

Die Planung dazu ist in Arbeit. Und bald auf unserem Blog zu finden.

(Mittlerweile fertig. Den Link findet ihr unten.)

 

Weitere Routenabweichungen vorbehalten …

 

 

Schreibt, kommentiert und teilt gerne!

Vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Tips für uns.

 

Liebe Grüße

Romy, Toby und Mila

 

 

Du möchtest wissen wie wir Step by Step bei unserer Weltreiseplanung vorgegangen sind? Kein Problem, die Beiträge haben wir hier für dich verlinkt:

 

-> Und hier geht’s zum Beitrag unserer geplanten Südafrikaroute in Weltreise to go Teil 5.

 

 

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