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Weltreisetagebuch Tag 94 – 95 Mendoza, Argentinien

Weltreisetagebuch, Mendoza, Argentinien

#Weltreise Tag 94: Von Valparaíso nach Mendoza

Die Busfahrt

Es geht wieder früh los heute. Um 8 Uhr fährt unser Bus von Valparaíso nach Mendoza, Argentinien.

Die Busse hier sind super pünktlich und sehr komfortabel. Wir haben uns Plätze oben und ganz vorne reserviert. Da gibt es die beste Sicht.

Die ersten zwei Stunden schlafen wir aber erstmal. Die Sitze können fast liegend gestellt werden und sind ziemlich bequem. Um halb 11 erreichen wir Los Andes. Ab hier geht es quasi rein in die Anden.

Es geht immer berghoch, aber nie zu steil. Die Straßen verlaufen auch immer noch sehr gerade.

Nur ein kleines Stück, vielleicht 3-4 km verläuft es etwas steiler über eine Serpentinenstrecke. Danach ist der höchste Punkt bei 3.800 m schon erreicht und es geht wieder runter. Von der Höhe merken wir nichts. Der Busfahrer fährt sehr vorsichtig und langsam. Ich kann mich also entspannen. Diese Strecke hatte mich ja etwas beunruhigt. Umsonst mal wieder.

 

Grenzübergang

Da kommt auch schon die Grenze zu Argentinien. Wir müssen alle aussteigen, unser Handgepäck mitnehmen und uns in die Schlange für die Passkontrolle stellen. Wir haben aber Glück. Die Schlange ist kurz und alles geht schnell. Unsere Impfpässe müssen wir auch nicht vorlegen. Hier war ja die Frage, ob wir eine Gelbfieberimpfung vorweisen müssen. Kann angeblich manchmal sein. Unser Gepäck wird auch nicht kontrolliert und wir können schnell wieder in den Bus einsteigen.

Und weiter geht's. Die Hälfte haben wir geschafft. Noch 200 km bis Mendoza.

Um 15:30 Uhr kommen wir an. Wir sind nur acht Stunden ingesamt unterwegs gewesen. Da hatte ich schon deutlich Schlimmeres gehört. Wir fahren mit einem Taxi ins Hotel und zahlen für 2 km inkl. Stop an einem Geldautomaten nur 2€.

 

Im Bus nach Mendoza, Argentinien

Unsere Plätze 🙂

Fahrt über die Anden
Serpentinen auf dem Weg nach Mendoza

Serpentinenstück

Abril Hotel Boutique

Unsere Unterkunft, das Abril Hotel Boutique* liegt sehr zentrumsnah, ist absolut sauber und modern eingerichtet. Wir zahlen 48€/Nacht im Dreibettzimmer inkl. Frühstück. Wir machen uns kurz frisch (ausgeruht haben wir uns im Bus lange genug) und ziehen los.

Zimmer im Abril Hotel Boutique, Mendoza, Argentinien

Unser Zimmer

Zimmer im Abril Hotel Boutique, Mendoza, Argentinien

Placa Independencia

Nicht weit von uns liegt der Plaza Independencia. Der zentralste Platz in Mendoza. Hier ist ein großer grüner Park und ein echt netter Spielplatz für Kinder. Mila ist happy und kann sich endlich mal austoben heute.

Plaza Independencia, Mendoza

Plaza Independencia

Spielplatz auf dem Plaza Independencia, Mendoza

Spielplatz auf dem Plaza Independencia

Innenstadt

Die Innenstadt von Mendoza ist sehr groß. Massenhaft Geschäfte reihen sich aneinander. Die Straßen sind voll. Jeder zweite Laden ein Klamottengeschäft. Von billig bis teuer ist alles dabei. Jeder dritte Laden bietet Torten, Kuchen oder sonstigen Süßkram an. Man ist hier absolut überfordert. Und da wir eh nix kaufen können (und auch gar keine Lust dazu haben), gehen wir nur ein bisschen kreuz und quer hindurch.

Innenstadt, Mendoza, Argentinien

Innenstadt, Mendoza

Steakhouse

Natürlich müssen wir hier in Argentinien ein Steak essen gehen und dazu einen guten Rotwein trinken. In der Sarmiento Straße, westlich vom Plaza Independencia, liegen zahlreiche gute Steakrestaurants nebeneinander. Wir entscheiden uns für's La Lucia. Eine gute Wahl. Ich bestelle mir Rinderfilet mit gegrilltem Gemüse und bekomme 300g davon. Wahnsinn. Und das zu einem Preis von gerade mal 11€. Es schmeckt richtig gut. So wie eben gutes Filet schmecken muss. Ich schaffe nicht alles und mein Fleischkonsum für die nächsten Tage ist damit auch erst mal wieder gedeckt.

La Lucia Steakhouse, Mendoza, Argentinien

La Lucia Steakhouse

#Weltreise Tag 95: Mendoza

Es gibt hier einen ziemlich großen Park, den General de San Martin, den wir besichtigen wollen. 400 Hektar groß und beschrieben als die "grüne Lunge" der Stadt. "Wunderschön" steht in den Reiseführern. Wir machen uns auf. Viele Spielplätze soll es auch geben.

Als wir ankommen, finden wir den Haupteingang nicht und gehen irgendwo an der Seite rein. Kein Zaun oder Hinweis. Der erste Spielplatz kommt. Leider totaler Schrott. Alle Spielgeräte sind verrostet oder kaputt. Dahinter ein verlottertes Labyrinth aus Hecken, die mal welche waren. Und dahinter ein halb zerfallenes Gebäude. Wo sind wir hier gelandet fragen wir uns.

Es folgt eine riesige Baustelle. Aha, es wird am Park gearbeitet. Der offensichtlich aber mal richtig schön gewesen sein muss. Überall stehen irgendwelche "Reste" von Bauten oder Spielplätzen. Wir kommen zum zentralen Punkt des Parks. In der Mitte ein fast herrschaftlicher Springbrunnen. Rundherum neu gemachte Wege. Hohe Plantanen, die die Straßen umsäumen. Es gibt hier also auch schöne Ecken. Vor uns hält ein Taxi. Leute steigen aus. Wir steigen schnell ein und lassen uns zum Cerro de la Gloria, dem Aussichtspunkt vom Park fahren. Hätten wir zu Fuß nicht geschafft. Der Park ist wirklich unglaublich groß und weitläufig.

 

Viele Jogger und Radfahrer sind unterwegs. Oben auf dem Cerro ist die Aussicht nur bedingt gut. Viele Bäume und Büsche versperren die Sicht. Eine große Statue, die vermutlich die Geschichte der Anden erzählt, thront auf der Spitze.

Nach einer Weile laufen wir wieder runter. Die Gegend ist trostlos hier. Wir kommen an einem Zoo vorbei, der geschlossen hat, einer Veranstaltungshalle, aus der schon Gras wächst und einem riesigen Campinggelände. Hunderte von Picknickplätzen, ehemalige Kioske oder sonstige kleine Buden. Massenhaft Parkplätze, eine kleine Tribüne mit einer kleinen Rennstrecke davor. Aber alles verwahrlost. Der Park ist abgesehen vom mittleren Bereich, der gerade erneuert wird, ein einziger Lost Place.

Früher, so vor schätzungsweise 15-20 Jahren, muss hier einiges los gewesen sein. Ein riesiges Freizeitgelände. Das irgendwann nicht mehr gepflegt wurde. Wir vermuten, dass der Park der schlimmen Wirtschaftskrise Anfang 2000 in Argentinien zum Opfer gefallen ist. Wir wissen es aber nicht. Im Netz findet man nichts. Immer nur wie schön dieser Park ist. Das finden wir schon etwas merkwürdig.

In der Mitte ist noch ein künstlicher See angelegt, der ganz nett ist. Beim Rausgehen entdecken wir das pompöse Eingangstor zum Park (durch den man übrigens auch mit dem Auto fahren kann). Wir wissen nicht so richtig, was wir hiervon halten sollen und laufen wieder in die Stadt.

 

Am Abend gehen wir noch mal essen und lassen Mendoza bei einem Glas Rotwein ausklingen. So wirklich gefallen hat uns diese Stadt nicht. Von daher sind wir froh, dass es morgen nach Buenos Aires weitergeht.

Parque San Martín, Mendoza, Argentinien

Das "Labyrinth"

Parque San Martín, Mendoza, Argentinien

Was auch immer das mal gewesen ist ...

Springbrunnen im Parque San Martín, Mendoza, Argentinien

Der Springbrunnen in der Mitte des Parks

Parque San Martín, Mendoza, Argentinien

Die schönere Mitte des Parks

Im Parque San Martín, Mendoza, Argentinien
Statue auf dem Cerro de la Gloria, Mendoza

Statue auf dem Cerro de la Gloria

Eingangstor vom Parque San Martín, Mendoza, Argentinien

Eingangstor

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Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

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Weltreise Tag 21 - 23 Singapur

 

 

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Chile

Weltreise Tag 88 - 91 Santiago de Chile

Weltreise Tag 92 - 93 Valparaíso

 

 

 

 

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