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Weltreise-to-go: 9. Neuseeland bis Südsee

Südsee

Bevor es losgeht, wie immer zu Anfang unsere bisherige geplante Route:

 

Südafrika (Garden Route)

Singapur

Thailand (Kho Tao, Kho Phangan, Koh Samui)

Vietnam (Da Nang / Hoi An bis Ho-Chi-Minh-Stadt)

Kuala Lumpur

Australien (Melbourne, Sydney)

 

Zur Erinnerung, wir wollen einmal rum. Da ist es an dieser Stelle doch wohl irgendwie klar, wo es als nächstes hingeht. Klar, wir könnten auch drüber hinwegfliegen. Aber wenn wir schon mal da sind …, dann schnuppern wir auch mal rein.

Ja, richtig gelesen, wir schnuppern nur. Denn leider müssen wir bei vier Monaten Reisezeit Prioritäten setzen. Es sind deshalb nur fünf Tage im nächsten Land geplant. Auslassen war für uns aber auch keine Option. Denn, was wir immer schon mal wissen wollten:

Wo wohnt eigentlich Bilbo Beutlin?

Genau, in Neuseeland.

Noch genauer, Auckland. Denn von dort aus ist es nicht mehr weit bis ins Hobbitland. Ca. 2 Stunden mit dem Auto. Juhu!

Der dreistündige Flug von Sydney nach Auckland mit Latam Airlines kostet für uns drei 392€.

 

Neuseeland – Auckland

Aber wir sind auch ganz gespannt auf Auckland selbst. Soll ja sehr schön dort sein: bunt, lebhaft, tolle Küche. Und außerdem die drittlebenswerteste Stadt der Welt. Wow!

Allerdings sind die Meinungen über Auckland sehr unterschiedlich. Angeblich wird man die heimliche Hauptstadt Neuseelands entweder lieben oder hassen. Na ja, wir werden sehen und unser eigenes Urteil bilden.

Was wir wohl machen werden:

  • die Stadt erkunden
  • bestimmt mal auf den Sky Tower hochfahren
  • den Mount Eden Krater anschauen, der mitten in der Stadt liegen soll
  • Ausflüge in umliegende Regionen: vielleicht auf die Insel Waiheke oder zu den abgeschiedenen, aber angeblich traumhaft schönen Stränden Whatipu, Karekare oder Piha
  • ins Land der Hobbits fahren 🙂

 

Fünf Tage Neuseeland sind viel zu wenig?

Ja, kann sein. Ja, vielleicht bereuen wir das und wären gerne noch länger geblieben. Ja, Neuseeland ist einzigartig von der Landschaft her. Ja, ja, ja.

Aber wie gesagt, wir mussten Prioritäten setzen. Und die sehen bei uns vielleicht anders aus, als bei anderen. Und statt drei Wochen Neuseeland wie es ursprünglich mal unser Plan war, haben wir jetzt ganz am Anfang unserer Reise drei Wochen Südafrika. Hat uns einfach mehr gereizt.

Natur ist super. Wir lieben Natur! Haben wir in SA ja auch. Aber drei Wochen nichts Anderes? Evtl. wäre uns das doch zu langweilig (vor allem für Mila) geworden. Sorry an dieser Stelle an alle Neuseelandliebhaber.

Und wenn es uns dann doch so gut gefallen sollte, was hindert uns daran noch mal wiederzukommen?

Und außerdem ist Neuseeland das zweitteuerste Land auf unserer Weltreise. Das macht unser Budget nicht mit. (Wer dieses übrigens noch nicht kennt, bitte einmal hier lang: Geplante Weltreisekosten.)

Und somit kommen wir dann zum teuersten Land unserer Reise. Das wird unser Budget bis aufs Äußerste und noch darüber hinaus ausreizen.

Aber dafür ist es ein echtes Traumziel.

 

Willkommen in der Südsee!

Oder „Maeva“! Wie man auf tahitianisch sagt.

Und damit haben wir auch schon verraten, wo genau es hingehen soll. Zur Südsee gehören ja mehrere Inselgruppen. Und zwar alle Bereiche südlich des Breitengrades von Panama.

Zu den bekanntesten gehören wohl die Gesellschaftsinseln (Französisch-Polynesien mit Tahiti als Hauptinsel), die Fidschi-Inseln und die Cook-Inseln.

Wir werden also von Auckland nach Tahiti fliegen. Der Flug mit Air New Zealand dauert ca. fünf Stunden und kostet für uns drei 950€.

Total skurril wird es an dieser Stelle sein, dass wir den gleichen Tag zweimal erleben werden. Aufgrund der Datumsgrenze, die wir auf diesem Flug überschreiten, starten wir am 18. April und landen aber am 17. April. Auf Tahiti. In der Südsee.

 

Wie Südsee? Echt jetzt?

Also das ist vermutlich der Punkt, den wir am allerwenigsten realisieren können. Die Südsee ist so ein Ziel (finden wir jedenfalls), wo man in seinem Leben vielleicht nicht unbedingt hinkommt. Es ist soooooo krass weit weg. Und zwar 15.842 km und 12 Zeitzonen. Wenn man da direkt hinfliegen wollen würde, wäre man ca. 30 Stunden unterwegs. Ganz zu schweigen von den Flugkosten.

Wenn wir also nicht rein zufällig da vorbeikämen, würde das wohl immer ein Traum bleiben.

Ja, die Südsee ist für viele der Inbegriff des Paradieses. So auch für uns. Ganz besonders aber für Tobias, von dem der Wunsch dort hinzukommen, am stärksten ausging. Und so hat er auch die meiste Zeit (es waren Wochen!!) in dieses Südsee-Projekt gesteckt. Welche Insel, welche Unterkunft, wie kommt man da hin und weg usw.

Aber vor allem: Wie können wir dort eine tolle Zeit verbringen, ohne ein Vermögen auszugeben?

 

Unsere Inselauswahl

Irgendwann, ich glaube es war schon Anfang des Jahres, also ganz zu Beginn unserer Planung, hatte Tobias angefangen sich mit der Südsee zu beschäftigen. Ich schätze, er sah einfach seine Chance mit der Weltreise seinen Südseetraum zu verwirklichen.

Er verbrachte Stunden damit sich alle Inseln, alle Atolle und alle Unterkünfte, herangezoomt auf Google Maps, anzuschauen. Es sollte nicht „einfach nur“ die Südsee sein. (Als wenn die Südsee allein nicht schon besonders wäre …) Nein, es musste innerhalb des Besonderen noch mal besonders sein.

Und so kam er eines Tages mit leuchtenden Augen, zeigte mir auf Google Maps eine winzige Insel namens Maupiti und sagte: „Hier will ich hin.“

 

Maupiti

Maupiti gehört zu Französisch-Polynesien und gilt als die kleine Schwester von Bora Bora. Die Insel, an die die meisten sofort denken, wenn sie an die Südsee denken. Und die Insel, die als Juwel, Perle und was sonst noch so gilt. Nur, Maupiti soll tatsächlich noch schöner sein. Und vor allem deutlich weniger touristisch.

Somit war klar, dass wenn wir in die Südsee fliegen, es dahingehen wird.

Und den Rest der Routenplanungsgeschichte kennt ihr (und wenn nicht, hier lang: Routenplanung 1). Wir entschieden uns irgendwann einmal rum zu fliegen, weshalb dann auch feststand, dass es in die Südsee nach Maupiti gehen wird.

Da die Insel aber nicht groß ist, (11 km² mit 1.248 EW) und wir auch noch andere Südseeinseln (wenn wir schon mal da sind) sehen wollen, werden wir „nur“ fünf Nächte bleiben.

 

Unterkunft

Zugegeben: Wir haben die Unterkunft auf Maupiti für diese fünf Nächte schon ganz am Anfang gebucht. Die Ziele vorher und hinterher haben wir sozusagen drangestrickt. War etwas riskant, denn wir mussten ja auch schon ein Datum für den Südseeaufenthalt festlegen, hat aber geklappt. Das Puzzleteil hat sich perfekt eingefügt.

Da es nicht viele bezahlbare Unterkünfte gibt, generell in der Südsee (die meisten kosten für zwei Wochen so viel wie unsere gesamte Weltreise) und wir eine (vermutlich) für uns perfekte gefunden hatten, mussten wir einfach zuschlagen. Bevor die weg ist.

Tobias hatte wieder Google Maps zu Hilfe genommen, denn bei Booking und Co. gab es nur für uns Unbezahlbares. Aber seine Geduld zahlte sich mal wieder aus und wir werden nun in der Maupiti Résidence wohnen. Ein kleiner Bungalow, direkt am Strand. Mit wirklich allem, was man braucht für umgerechnet 145€ die Nacht. Und das ist für die Südsee ziemlich günstig. Natürlich mit Westausrichtung. Das ist Tobias besonders wichtig – wegen dem Sonnenuntergang.

Verpflegung gibt’s im Restaurant nebenan. Sogar mit Lieferservice bis auf unsere Terrasse. Und ganz in der Nähe ist ein kleiner Supermarkt, wo wir uns mit Kleinigkeiten und Wasser eindecken können.

Traumziel ist also in Sicht 🙂

 

Bora Bora

Na klar, Bora Bora, der Südseetraum schlechthin. Und wenn wir die kleine Schwester kennenlernen, dann auch die große. Auf Bora Bora werden wir sogar zuerst sein (Stichwort „Drangestrickt“).

 

Unterkunft

Auch hier hatte Tobias tagelang nach einer bezahlbaren Unterkunft mit Top Lage geschaut.  War wieder nicht einfach, aber es hat geklappt. Auf Bora Bora werden wir bei Chez Nono übernachten. Fünf Tage für 130€/Nacht. Auch hier haben wir wieder einen Strandbungalow. Und zwar direkt um die Ecke vom Luxushotel Intercontinental La Moana Bora Bora. Werden wir uns auf jeden Fall mal anschauen gehen.

 

Tahiti und Moorea

Nach Bora Bora und Maupiti werden wir zurück zur Hauptinsel Tahiti fliegen, von wo aus unsere Reise dann weitergehen wird. Aber erst mal verbringen wir noch vier Tage auf Tahiti. Dort haben wir auch wieder eine schöne Unterkunft gefunden: Fare Arearea Sweet Studio* für 100€/Nacht. Da Tahiti aber nicht ganz so schön sein soll, überlegen wir noch, ob wir nicht noch eine Nacht auf Moorea verbringen. Ein Tagesausflug wird es aber mindestens sein. Das entscheiden wir dann vor Ort.

Moorea ist von Tahiti aus mit der Fähre in ca. 30-60 min. zu erreichen. Die Insel gilt als kleine Schwester von Tahiti und soll angeblich die schönste Insel Polynesiens sein.

William Ellis, ein englischer Forschungsreisender beschrieb Moorea schon im 18. Jhdt. folgendermaßen:

„Imaio [Moorea] ist zweifellos die ansprechendste der Gesellschaftsinseln. Ihr Anblick ist wahrhaft romantisch und sie zeigt sich mit einer Vielfalt von Landschaften, die so entzückend sind, dass man sie kaum beschreiben kann.“

 

Wir sind sooooo gespannt!!

 

Wie wir zu den Inseln kommen

Die Inseln in Französisch-Polynesien sind alle sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Fast jede Insel und ist sie noch so klein, hat einen eigenen Flughafen. Früher gab es mehr Fähren im Einsatz, die aber aufgrund der teilweise langen Überfahrtdauer wenig gebucht und somit eingestellt wurden. Kurze Strecken wie eben z.B. von Tahiti nach Moorea sind aber noch mit dem Boot machbar.

Es gibt einen sogenannten Multi-Island-Pass, den man buchen kann. Dieser ist insgesamt günstiger, als wenn man alle Flüge einzeln bucht. Die Preise variieren, je nachdem wie viele Inseln man besuchen möchte.

Unser Plan ist wie folgt:

  • Auckland – Tahiti (Papeete, ab hier gilt der Pass)
  • direkt weiter nach Bora Bora
  • von Bora Bora nach Maupiti
  • von Maupiti nach Tahiti

 

Die Flüge dauern jeweils ca. 30-50 min. Unser Multi-Island-Pass mit Air Tahiti und drei Flügen kostet für uns drei 1.117€.

Wie es nach der Südsee für uns weitergeht, erzählen wir euch dann ganz bald!

Kleiner Tipp: Der Flug dahin war der teuerste unserer gesamten Reise. Es geht einmal über den Pazifik.

 

(Der Beitrag ist inzwischen fertig und hier nachzulesen :-): Weltreise to go: Teil 11. – Südamerika

Nein, wir haben Teil 10. nicht übersprungen, der handelt aber von unseren Impfungen und kann hier nachgelesen werden Weltreise to go: Teil 10. Impfungen – Eine Orientierungshilfe)

Liebe Grüße!

 

 

Ihr wollt wissen wie wir Step by Step bei unserer Weltreiseplanung vorgegangen sind? Kein Problem, die Beiträge haben wir hier für euch verlinkt:

 

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Nachtrag

Mittlerweile sind wir wieder zu Hause und unsere Erlebnisse kannst du hier nachlesen:

Weltreise Tagebuch – Neuseeland, Auckland

Weltreise Tagebuch – Südsee, Bora Bora

Weltreise Tagebuch – Südsee, Maupiti

Weltreise Tagebuch – Südsee, Tahiti

 

 

 

 

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