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Weltreisetagebuch Tag 101 – 102: Foz do Iguacu

Weltreise to go, Iguacu Wasserfälle Brasilien und Argentinien

#Weltreise Tag 101: Weiterreise nach Foz do Iguacu

Ich weiß noch genau wie wir ungefähr vor einem Jahr unseren Rückflug nach Deutschland planen wollten. Von Buenos Aires aus. Aber weil das viel zu teuer war, haben wir noch die Zwischenstops: Iguacu, Rio und Porto eingelegt. Das war zumindest vom Flugpreis her wirklich günstiger. Und wir haben noch mal drei tolle Ziele mehr. Jetzt ist also erst mal Iguazu dran. Die größten Wasserfälle der Welt.

 

 

Anreise

Unser Flug von Buenos Aires nach Iguazu wurde aufgrund der Flughafensperrung auf der argentinischen Seite leider auf ganz früh morgens verschoben. Und so fliegen wir um kurz vor 6 Uhr, anstatt mittags um 12 Uhr. Dafür landen wir nun auf der brasilianischen Seite (da Iguacu geschrieben). Das ist gar nicht schlecht, denn dort liegt auch unser Hotel. Um 3 Uhr stehen wir auf. Das ist wirklich eine Sache, die ich nicht leiden kann beim Reisen: nachts aufstehen wegen eines Fluges.

Aber es klappt diesmal alles und der Flug ist auch ruhig. Um kurz vor 8 Uhr landen wir und fahren direkt mit einem Taxi in unser Hotel. Das Mirante Hotel* (Werbung unbeauftragt). Wir können sogar schon in unser Zimmer, was natürlich super ist. Und ein Frühstück genehmigen wir uns auch (Auch wenn das eigentlich erst ab dem nächsten Tag gilt. Merkt aber keiner.)

Zimmer im Hotel Mirante, Iguacu, Brasilien

Zimmer im Hotel Mirante, Iguacu, Brasilien (45€/Nacht im Dreibettzimmer mit Frühstück)

Iguazu und Iguacu

Die beiden Eingänge zu den Wasserfällen (einer in Brasilien und einer in Argentinien) sind ca. 30 km voneinander entfernt. Die argentinische Seite soll noch schöner sein und mehr Wege zum Laufen bieten. Und da das Wetter heute super ist (Sonne, 30 Grad), beschließen wir heute schon diese Seite zu besichtigen.

Wir sind faul und nehmen uns ein Taxi. Das kostet allerdings auch 25€ für eine Strecke. Wir fahren also wieder rüber nach Argentinien. Und müssen auch wieder durch die Passkontrolle. Weiterer Stempel folgt auch. Ist ja schon irgendwie witzig.

Der Eintritt in den Park kostet ca. 45€ für uns drei. Puh, das wird ein teurer Tag. Aber das ist es auf jeden Fall wert. Wenn man schon mal hier ist 🙂

 

Im Park

Es gibt drei Trails, die man laufen kann, die auch nicht lang sind (ca. 1,5 km für jeden). Wir schätzen aber, dass wir schon mind. den halben Tag dafür benötigen werden, inkl. Pausen und Fotos machen. Eine Raftingtour durch einen der Fälle steht auch auf dem Programm. Aber wir erfahren, dass Kinder dafür mind. 12 Jahre alt sein müssen. Ok, schade. Aber wird schon seinen berechtigten Grund haben.

Wir laufen den ersten Trail, der unterhalb der Fälle verläuft. Die Wege sind gepflastert oder aber als Stege aus Metall angelegt. Wir laufen quasi mitten durch den Dschungel. Aber komfortabel. Nach einem kurzen Stück sehen und vor allem hören wir sie schon. Wahnsinn, was da an Wasser runterkommt und wie wunderschön das aussieht. Sogar einen Regenbogen dürfen wir bestaunen. Wirklich ein Wunderwerk der Natur wie die Fälle in die rundherum grüne Landschaft eingebettet sind. Und mit was für einer Kraft das Wasser herunterschnellt.

Immer wieder gibt es Aussichtspunkte auf kleinen Plattformen. Zum Glück ist es nicht so voll und wir können ganz entspannt Fotos machen ohne jede Menge anderer Touristen im Bild. Dafür gibt es hunderte von Schmetterlingen, die überall herumfliegen. Ein schönes Bild.

Nach dem unteren Trail, geht es ein Stück höher zum nächsten. Hier kommen wir noch näher an die Fälle heran.

 

Iguazu Wasserfälle, Argentinien

Iguazu Wasserfälle (argentinische Seite)

Iguazu Wasserfälle, Argentinien
Iguazu Wasserfälle, Argentinien
Iguazu Wasserfälle, Argentinien

Garganta Diablo

Das Beste ist aber der Garganta Diablo. Ganz oben und der stärkste und gewaltigste Wasserfall, den ich je gesehen habe. Dorthin kommen wir mit einer kleinen Bahn und müssen dann noch ca. 1 km auf Stegen hinüberlaufen. Es ist laut, es ist nass, die Gischt spritzt meterhoch, wir blicken auf wahnsinnige Wassermassen, die in einer gigantischen Schnelle und Schwere nach unten fallen. Das ist ein Anblick, den man für immer im Kopf gespeichert haben wird. Auch hier wieder ein Regenbogen. Wir gucken und gucken, werden pitschnass und sind voll im Moment gefangen.

Iguazu Wasserfälle, Gargante Diablo, Argentinien

Iguazu Wasserfälle, Garganta Diablo

Iguazu Wasserfälle, Gargante Diablo, Argentinien
Familie vor den Garganta Diablo, Iguazu Wasserfälle, Argentinien

Zurück nach Brasilien

Und schon wieder so ein tolles Erlebnis. So langsam weiß ich nicht mehr, wo in meinem Kopf ich das noch Hinpacken soll. Aber es geht ja bald nach Hause. Ha.

Gegen halb vier verlassen wir den Park wieder. Ja, mit vier Stunden hatten wir Recht. Ein Taxi (diesmal leider für 35€, dafür mit Stop am Drei-Länder-Eck) bringt uns zurück ins Hotel. Natürlich nicht ohne, dass wir vorher noch mal durch die Passkontrolle müssen und einen weiteren Stempel bekommen.

Morgen ist dann die brasilianische Seite dran. Jetzt heißt es erst mal Schlaf nachholen.

#Weltreise Tag 102: Iguacu Brasilien

Heute bleiben wir dann mal in Brasilien 🙂 Um 10 Uhr nehmen wir uns ein Taxi (gegen Ende der Reise werden wir echt bequem..., ein Bus wäre deutlich günstiger gewesen) und lassen uns zum Eingang der Wasserfälle fahren. Der Eintritt hier ist sogar günstiger und wir zahlen nur 30€ für uns drei anstatt 45€ wie gestern. Ein Bus fährt uns ca. 9 km und 20 Minuten zum Trail. Hier gibt es nur einen. Und der führt größtenteils am Rand der Fälle vorbei. Da haben es die Argentinier besser, sie sind mittendrin in den Fällen. Aber auf der brasilianischen Seite gibt es dafür den besseren Panoramablick.

 

 

Der Trail

Der Trail ist ca. 1,5 km lang und die Wasserfälle sind auf der rechten Seite immer zu sehen. Viele kleine Plattformen bieten einen tollen Blick auf dieses Naturpanorama. Am Ende des Trails gelangen wir noch mal näher an die Fälle heran. Ein langer, verwinkelter Steg führt soweit es geht hinein. Jetzt stehen wir doch quasi mittendrin. Das ist schon ein unheimlich tolles Gefühl. Und wieder stelle ich mir die Weltkarte vor: Südamerika - Brasilien - Landesinnere - Dschungel - gigantische Wasserfälle - da sind wir jetzt. Gedanklich schaue ich uns von oben zu und erst dann kann ich begreifen, wo wir sind.

(Übrigens sind wir auch mitten im Gelbfiebergebiet. Aber von Mücken ist weit und breit keine Spur. Wieder etwas, weswegen ich mich zu Hause schon verrückt gemacht habe. Mücken. Ein Riesen Thema für mich vor der Reise. Völlig umsonst einen Kopf gemacht. Wir sprühen uns natürlich trotzdem regelmäßig ein, aber meine Paranoia konnte ich wirklich abstellen.)

 

Iguazù Wasserfälle, brasilianische Seite

Die einzigen Stege auf der brasilianischen Seite, die ein bisschen hineinführen.

Iguazù Wasserfälle, brasilianische Seite

Diesen Panoramablick hat man nur von der brasilianischen Seite aus.

Iguacu Wasserfälle, brasilianische Seite

Vogelpark

Nach drei Stunden Staunen und kleinerer Pausen verlassen wir den Park wieder. Es ist erst Mittag. Wir haben noch jede Menge Zeit. Also gehen wir noch rüber in den Vogelpark. Der Eintritt kostet 10€ für Erwachsene . Kinder bis 8 Jahre sind frei. Glück gehabt 🙂

Der Park ist sehr schön angelegt. Eingebettet in die Natur. Man fühlt sich wie im Dschungel. Sind wir ja auch. Die Gehege sind groß und manche sogar zum Durchlaufen. Wir sehen Flamingos, Tukane und Aras aus nächster Nähe.

Gegen 16 Uhr fahren wir mit dem Taxi zurück ins Hotel. Reicht für heute. Die Eindrücke müssen verarbeitet werden.

Eingang Vogelpark bei den Iguazu Wasserfällen, Brasilien

Eingang zum Vogelpark

Vogelpark bei den Iguazu Wasserfällen, Brasilien

Im Vogelpark

Mutter mit Tochter Bei den Aras im Vogelpark bei den Iguazu Wasserfällen, Brasilien

Bei den Aras 🙂

Im Vogelpark, Iguazu, Brasilien

Ein Tukan 🙂 (so tolle Vögel)

Gaucheria

Abends gehen wir nach nebenan, in eine Gaucheria. Hier kommen die Kellner mit riesigen frisch gegrillten Fleischspießen an den Tisch und schneiden dir frisch etwas davon ab. Dazu gibt es ein großes Buffet mit leckeren Sachen. Wir haben Hunger und hauen uns den Bauch voll. Mila darf sogar umsonst mitessen. Und wir zahlen umgerechnet nur 9€/Person.

(Allerdings nehme ich mir wiederholt vor die nächsten Tage kein Fleisch mehr zu essen. Ist jetzt doch langsam etwas viel. Wobei, morgen geht's weiter nach Rio. Da wird es vermutlich mit Fleisch noch weiter gehen ...)

Hier geht's zum nächsten Tagebuch-Beitrag: Tag 103 - 108 Rio de Janeiro

 

Und hier gehts zu den vorherigen Weltreise-Tagebuch-Beiträgen:

 

Südafrika

Weltreise Tag 1 - 6 Region Kapstadt

Weltreise Tag 7 - 12 Kapstadt bis Plettenberg Bay

Weltreise Tag 13 - 19 Jeffreys Bay bis Port Elizabeth

 

 

Singapur

Weltreise Tag 21 - 23 Singapur

 

 

Thailand

Weltreise Tag 24- 29 Koh Tao

Weltreise Tag 30 - 36 Kho Phangan

Weltreise Tag 37 - 40 Koh Samui

 

 

Vietnam

Weltreise Tag 41 - 49 Da Nang und Hoi An

Weltreise Tag 50 - 54 Ho Chi Minh City

 

 

Malaysia

Weltreise Tag 55 - 57 Kuala Lumpur

 

 

Australien

Weltreise Tag 58 - 62 Melbourne

Weltreise Tag 63- 67 Sydney

 

 

Neuseeland

Weltreise Tag 68 - 73 Auckland

 

 

Südsee, Französisch-Polynesien 

Weltreise Tag 74 - 78 Bora Bora

Weltreise Tag 79 - 83 Maupiti

Weltreise Tag 84 - 87 Tahiti

 

 

Chile

Weltreise Tag 88 - 91 Santiago de Chile

Weltreise Tag 92 - 93 Valparaíso

 

 

Argentinien

Weltreise Tag 94 - 95 Mendoza

Weltreise Tag 96 - 100 Buenos Aires

 

 

 

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